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Mietpaket bringt wenig
Laut WIFO zum Teil gegenteiligen Effekt
Das von der Regierung angekündigte Mietpaket dürfte laut einer aktuellen Analyse des Wirtschaftsforschungsinstituts (Wifo) weitgehend wirkungslos bleiben. Die Ökonomen sehen zwar keine substanziellen Verzerrungen am Wohnungsmarkt, aber auch keinen nennenswerten Beitrag zur Entspannung. Die Maßnahmen – vor allem die Begrenzung der Wertsicherung bei Mieten ab einer Inflation von drei Prozent – seien argumentierbar, aber nicht zuüberschätzen, so das Fazit.
Fakt ist nämlich, wie das Wifo bestätigt, dass die Wertsicherung nur für einen überschaubaren Teil der Mietsteigerung verantwortlich ist.
Die Erhöhung der Mietbefristung "stabilisiert unzweifelhaft die Wohnsituation für die Mieterseite," schreiben die Ökonomen. Die Gesamtmiethöhe werde dagegen nur kurzfristig beeinflusst, da Vermieter die Mieten nun statt 3 nach 5 Jahren an das Marktniveau anpassen würden.
Den Bock zum Gärtner macht die Regierung aber im Bereich der Kategoriemieten, also im regulierten Bereich. Schon jetzt ist hier das Mietniveau extrem niedrig. Wenn die Niedrigstmieten jetzt weiter fest geschrieben werden, fördere dies logischerweise die Hortung von Wohnraum, da die großen Unterschiede zu den Marktmieten (bis zu 10 Euro je Quadratmeter) einen Umzug unwirtschaftlich machen würden. Dass auch in diesem Segment die Mieterhöhungen gedämpft würden, sei "aus Effizienzgesichtspunkten kontraproduktiv", schreibt das Wifo in einer Aussendung.
Letztlich bringt dies zu Ende gedacht damit den gegenteiligen Effekt. Wohnraum wird so zusätzlich dem Markt entzogen. Da Familien meist über mehrere Personen bestehen, könnten die leer stehenden Wohnungen dennoch über einen formalen Hauptwohnsitzer verfügen, womit in diesen Fällen sogar die Leerstandsabgabe ins Leere fahren würde. Schlussendlich bleibt eine weiter steigende Wohnungsknappheit, die wiederum zu deutlich weiter steigenden Mieten führen wird.
Einzige praxistaugliche Möglichkeit: Das Angebot erhöhen. Aber dafür müßte erstmal die Kreditklammer der Finanzmarktaufsicht deutlich gelockert werden.
Fakt ist nämlich, wie das Wifo bestätigt, dass die Wertsicherung nur für einen überschaubaren Teil der Mietsteigerung verantwortlich ist.
Die Erhöhung der Mietbefristung "stabilisiert unzweifelhaft die Wohnsituation für die Mieterseite," schreiben die Ökonomen. Die Gesamtmiethöhe werde dagegen nur kurzfristig beeinflusst, da Vermieter die Mieten nun statt 3 nach 5 Jahren an das Marktniveau anpassen würden.
Den Bock zum Gärtner macht die Regierung aber im Bereich der Kategoriemieten, also im regulierten Bereich. Schon jetzt ist hier das Mietniveau extrem niedrig. Wenn die Niedrigstmieten jetzt weiter fest geschrieben werden, fördere dies logischerweise die Hortung von Wohnraum, da die großen Unterschiede zu den Marktmieten (bis zu 10 Euro je Quadratmeter) einen Umzug unwirtschaftlich machen würden. Dass auch in diesem Segment die Mieterhöhungen gedämpft würden, sei "aus Effizienzgesichtspunkten kontraproduktiv", schreibt das Wifo in einer Aussendung.
Letztlich bringt dies zu Ende gedacht damit den gegenteiligen Effekt. Wohnraum wird so zusätzlich dem Markt entzogen. Da Familien meist über mehrere Personen bestehen, könnten die leer stehenden Wohnungen dennoch über einen formalen Hauptwohnsitzer verfügen, womit in diesen Fällen sogar die Leerstandsabgabe ins Leere fahren würde. Schlussendlich bleibt eine weiter steigende Wohnungsknappheit, die wiederum zu deutlich weiter steigenden Mieten führen wird.
Einzige praxistaugliche Möglichkeit: Das Angebot erhöhen. Aber dafür müßte erstmal die Kreditklammer der Finanzmarktaufsicht deutlich gelockert werden.
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AutorGerhard Rodler
Tags
WIFO
Euro
2025
Analyse
inflation
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