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Wohnbau: Historischer Tiefstand
Rückgang um 37 Prozent in zehn Jahren
Wenn die Finanzmarktaufsicht das Ziel hatte, Wohnungsmieten und dann auch Wohneigentum drastisch zu verteuern, so ist ihr dies mit Bravour gelungen. Die Mieten klettern aufgrund des zunehmenden Engpasses bereits jetzt immer höher - und haben bereits in drei Bundesländern die noch vor zwei, drei Jahren unvorstellbaren 20 Euro pro m2 und Monat überschritten. Beim Wohneigentum wird das wohl im Laufe 2026, längstens 2027 der Fall sein. Denn in den zurückliegenden Jahren wurde alles getan, um den Wohnbau zum Erliegen zu bringen; besonders mit der KIM-Verordnung, die ja unter neuem "Mascherl" indirekt das formale Ende per Jahresmitte wohl überleben wird.
Das Ergebnis bislang: Die Wohnbautätigkeit in Österreich befindet sich weiterhin im Abwärtstrend. Im Jahr 2024 wurden laut Statistik Austria nur noch 32.100 Wohnungen in neuen Gebäuden bewilligt – ein Rückgang um 8,5 Prozent gegenüber dem Vorjahr und rund 40.000 Einheiten weniger als im Rekordjahr 2017. Insgesamt wurden 51.473 Wohnungen bewilligt, wobei 38 Prozent auf An-, Auf- und Umbauten in bestehenden Gebäuden entfallen.
„In den kommenden Jahren ist mit einem deutlichen Rückgang neuer Wohnungen zu rechnen – bei gleichzeitig steigender Bevölkerungszahl“, warnt Statistik Austria-Generaldirektor Tobias Thomas. Seit 2014 ist die Zahl der Neubewilligungen um 37 Prozent gesunken.
Vor allem Privatpersonen treiben die Bautätigkeit: Drei Viertel der neu bewilligten Gebäude stammen von privaten Bauherr:innen, insbesondere im Bereich Ein- und Zweifamilienhäuser. Auffällig ist, dass 38 Prozent der Wiener Bauherr:innen ihr Hausbauprojekt in Niederösterreich realisieren – ein Zeichen für die starke Ausweichbewegung ins Umland.
Damit wird deutlich: Das Angebot an Wohnraum wird ab dem kommenden, spätestens Anfang übernächstes Jahr dramatisch abstürzen. Denn: Wohnbauten, die in diesem Jahr nicht begonnen werden, fehlen in zwölf bis sechzehn Monaten am Markt. Und das wird teuer und schmerzlich. Für alle.
Das Ergebnis bislang: Die Wohnbautätigkeit in Österreich befindet sich weiterhin im Abwärtstrend. Im Jahr 2024 wurden laut Statistik Austria nur noch 32.100 Wohnungen in neuen Gebäuden bewilligt – ein Rückgang um 8,5 Prozent gegenüber dem Vorjahr und rund 40.000 Einheiten weniger als im Rekordjahr 2017. Insgesamt wurden 51.473 Wohnungen bewilligt, wobei 38 Prozent auf An-, Auf- und Umbauten in bestehenden Gebäuden entfallen.
„In den kommenden Jahren ist mit einem deutlichen Rückgang neuer Wohnungen zu rechnen – bei gleichzeitig steigender Bevölkerungszahl“, warnt Statistik Austria-Generaldirektor Tobias Thomas. Seit 2014 ist die Zahl der Neubewilligungen um 37 Prozent gesunken.
Vor allem Privatpersonen treiben die Bautätigkeit: Drei Viertel der neu bewilligten Gebäude stammen von privaten Bauherr:innen, insbesondere im Bereich Ein- und Zweifamilienhäuser. Auffällig ist, dass 38 Prozent der Wiener Bauherr:innen ihr Hausbauprojekt in Niederösterreich realisieren – ein Zeichen für die starke Ausweichbewegung ins Umland.
Damit wird deutlich: Das Angebot an Wohnraum wird ab dem kommenden, spätestens Anfang übernächstes Jahr dramatisch abstürzen. Denn: Wohnbauten, die in diesem Jahr nicht begonnen werden, fehlen in zwölf bis sechzehn Monaten am Markt. Und das wird teuer und schmerzlich. Für alle.
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AutorGerhard Rodler
Tags
Wohnungen
wohneigentum
2024
Mieten
wohnbau
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