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/ Lesezeit 2 min
Wohnen leistbarer als 1980
Im gesamten deutschen Sprachraum
Gut passend zu den exakt in diesen Wochen laufenden informellen Regierungsgesprächen zum Thema "Leistbarkeit des Wohnens". Gestern abend wurden OECD-Zahlen veröffentlicht, wonach die Leistbarkeit des Wohnens seit 1980 sogar gestiegen ist. Auch wenn wir praktisch täglich das Gegenteil hören (und mittlerweile selber glauben).
Das gilt nicht nur für den Mietbereich - hier hatte immoflash vor rund zwei Wochen exklusive Zahlen veröffentlicht, die beweisen, dass die Mieten was die Kaufkraft betrifft sogar in Wien sogar günstiger geworden sind - sondern auch für Eigentum. Die OECD hat dazu jetzt Deutschland analysiert, weil hier das Wohneigentum eine sehr zentrale Rolle auch in den Städten spielt. Laut OECD ist die finanzielle Erreichbarkeit von Wohneigentum in Deutschland heute besser als in den 1980er Jahren. Der sogenannte Housing Affordability Indicator ist dort von 176,4 Punkten im Jahr 1980 auf aktuell 111,0 Punkte gefallen – was auf ein verbessertes Verhältnis zwischen Immobilienpreisen und verfügbarem Haushaltsnettoeinkommen hinweist.
In Österreich existiert kein vergleichbarer Indikator. Allerdings zeigt sich anhand aktueller OECD-Daten, dass heimische Haushalte im Schnitt rund 21 Prozent ihres verfügbaren Einkommens für Wohnen aufwenden. Das entspricht in etwas dem OECD-Durchschnitt.
Anders sieht es indessen mit der Verfügbarkeit von Wohnraum aus - und da muss sich bekanntlich für allem die ÖNB bei der Nase nehmen, die für die schlimmste Immobilien-Kreditklemme für Endverbraucher seit Jahrzehnten verantwortlich zeichnet und nach dem gleichen Muster jetzt auch den Bauträgern den Mittelzufluss abdrehen möchte. Die größten regionalen Herausforderungen bestehen weiterhin in Wien und Tirol, wo laut internationalen Analysen bis zu 17 Prozent der Haushalte von Wohnraummangel betroffen sind.
Während Deutschland zunehmend über das Comeback des Eigentumsmarkts diskutiert, bleibt Österreich vorerst beim bewährten Fokus auf leistbare Mieten und sozialem Wohnbau. Eigentum bleibt damit auch im Jahr 2025 vor allem ein Thema für überdurchschnittlich verdienende Haushalte oder Erben – nicht für die breite Mitte. Blöd nur, dass aktuell viel zu wenig Mietwohnungen gebaut werden.
Das gilt nicht nur für den Mietbereich - hier hatte immoflash vor rund zwei Wochen exklusive Zahlen veröffentlicht, die beweisen, dass die Mieten was die Kaufkraft betrifft sogar in Wien sogar günstiger geworden sind - sondern auch für Eigentum. Die OECD hat dazu jetzt Deutschland analysiert, weil hier das Wohneigentum eine sehr zentrale Rolle auch in den Städten spielt. Laut OECD ist die finanzielle Erreichbarkeit von Wohneigentum in Deutschland heute besser als in den 1980er Jahren. Der sogenannte Housing Affordability Indicator ist dort von 176,4 Punkten im Jahr 1980 auf aktuell 111,0 Punkte gefallen – was auf ein verbessertes Verhältnis zwischen Immobilienpreisen und verfügbarem Haushaltsnettoeinkommen hinweist.
In Österreich existiert kein vergleichbarer Indikator. Allerdings zeigt sich anhand aktueller OECD-Daten, dass heimische Haushalte im Schnitt rund 21 Prozent ihres verfügbaren Einkommens für Wohnen aufwenden. Das entspricht in etwas dem OECD-Durchschnitt.
Anders sieht es indessen mit der Verfügbarkeit von Wohnraum aus - und da muss sich bekanntlich für allem die ÖNB bei der Nase nehmen, die für die schlimmste Immobilien-Kreditklemme für Endverbraucher seit Jahrzehnten verantwortlich zeichnet und nach dem gleichen Muster jetzt auch den Bauträgern den Mittelzufluss abdrehen möchte. Die größten regionalen Herausforderungen bestehen weiterhin in Wien und Tirol, wo laut internationalen Analysen bis zu 17 Prozent der Haushalte von Wohnraummangel betroffen sind.
Während Deutschland zunehmend über das Comeback des Eigentumsmarkts diskutiert, bleibt Österreich vorerst beim bewährten Fokus auf leistbare Mieten und sozialem Wohnbau. Eigentum bleibt damit auch im Jahr 2025 vor allem ein Thema für überdurchschnittlich verdienende Haushalte oder Erben – nicht für die breite Mitte. Blöd nur, dass aktuell viel zu wenig Mietwohnungen gebaut werden.
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AutorGerhard Rodler
Tags
Deutschland
Österreich
Eigentum
Wohnen
2025
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