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/ Lesezeit 2 min
Deutschland günstiger als Österreich
Größte Unterschiede bei Grünlagen
Wer in Österreich in der Nähe eines Nationalparks wohnen möchte – etwa im Gesäuse, im Nationalpark Hohe Tauern oder im Kalkalpengebiet – muss mittlerweile tief in die Tasche greifen. Die Nähe zu Naturjuwelen hat sich vielerorts zum Preisfaktor entwickelt: In beliebten alpinen Regionen wie Osttirol oder im Pinzgau liegen die Quadratmeterpreise für Einfamilienhäuser im Bestand bereits zwischen 4.000 und 6.000 Euro, in touristisch stark nachgefragten Gemeinden sogar deutlich darüber. Noch höhere Preise gelten für Neubauten oder Liegenschaften in Zonen mit Freizeitwohnsitzwidmung. Der Vergleich mit Deutschland zeigt: In vielen deutschen Nationalparkregionen ist naturnahes Wohnen deutlich erschwinglicher – wenngleich auch hier ein starker Süd-Nord-Preisunterschied besteht.
Laut aktueller ImmoScout24-Analyse bewegen sich die Quadratmeterpreise für Häuser in Deutschlands Nationalparkregionen zwischen 1.779 und 5.402 Euro – je nach Lage und Bauzustand. Am teuersten ist dabei der Süden: Rund um den Nationalpark Berchtesgaden müssen Käufer:innen 4.614 Euro pro Quadratmeter im Bestand und 5.402 Euro im Neubau bezahlen. In der Nähe des Schwarzwalds kostet ein Bestandshaus durchschnittlich 3.247 Euro, ein Neubau rund 4.108 Euro.
Ein völlig anderes Bild zeigt sich in Mitteldeutschland. Im Umfeld des Nationalparks Hainich in Thüringen ist Wohnen im Grünen noch vergleichsweise günstig: Hier werden Bestandshäuser um durchschnittlich 1.779 Euro pro Quadratmeter angeboten – weniger als die Hälfte des Preises in Berchtesgaden. Auch im Harz (2.103 Euro), im Hunsrück-Hochwald (2.269,50 Euro) oder im Kellerwald-Edersee (2.066 Euro) bleibt der Traum vom Haus im Grünen für viele noch finanzierbar.
Besonders homogen zeigt sich das Preisgefüge rund um die drei deutschen Wattenmeer-Nationalparks. Hier liegen die Quadratmeterpreise im mittleren Segment zwischen 2.368 und 3.500 Euro – sowohl bei Neubauten als auch im Bestand. Das entspricht in etwa dem bundesweiten Durchschnitt (Bestand: 2.846 Euro, Neubau: 3.883 Euro).
„Unser Marktmonitor zeigt, dass insbesondere naturnahe Wohnlagen im Süden Deutschlands stark nachgefragt sind – mit entsprechenden Preisaufschlägen“, erklärt Daniel Hendel, Geschäftsführer von ImmoScout24. Gleichzeitig erkennt er ein wachsendes Interesse an bislang weniger beachteten Regionen: „Der Häusermarkt im ländlichen Raum ist hochdynamisch. Nationalparkregionen in Mitteldeutschland und Nordhessen entwickeln sich zu Geheimtipps für naturbewusstes Wohnen.“
Während in Österreich derzeit vor allem touristisch geprägte Regionen mit Naturbezug boomen und sich Preise dadurch teilweise von der lokalen Kaufkraft entkoppeln, zeigt sich in Deutschland ein differenzierteres Bild. Insbesondere Gemeinden in strukturschwächeren Regionen profitieren vom Trend zum naturnahen Wohnen, ohne gleichzeitig überhitzte Märkte zu entwickeln. So könnte sich für Käufer:innen, die auf der Suche nach einer nachhaltigen Wohnlage abseits der Ballungsräume sind, ein Blick über die Landesgrenzen hinweg durchaus lohnen.
Laut aktueller ImmoScout24-Analyse bewegen sich die Quadratmeterpreise für Häuser in Deutschlands Nationalparkregionen zwischen 1.779 und 5.402 Euro – je nach Lage und Bauzustand. Am teuersten ist dabei der Süden: Rund um den Nationalpark Berchtesgaden müssen Käufer:innen 4.614 Euro pro Quadratmeter im Bestand und 5.402 Euro im Neubau bezahlen. In der Nähe des Schwarzwalds kostet ein Bestandshaus durchschnittlich 3.247 Euro, ein Neubau rund 4.108 Euro.
Ein völlig anderes Bild zeigt sich in Mitteldeutschland. Im Umfeld des Nationalparks Hainich in Thüringen ist Wohnen im Grünen noch vergleichsweise günstig: Hier werden Bestandshäuser um durchschnittlich 1.779 Euro pro Quadratmeter angeboten – weniger als die Hälfte des Preises in Berchtesgaden. Auch im Harz (2.103 Euro), im Hunsrück-Hochwald (2.269,50 Euro) oder im Kellerwald-Edersee (2.066 Euro) bleibt der Traum vom Haus im Grünen für viele noch finanzierbar.
Besonders homogen zeigt sich das Preisgefüge rund um die drei deutschen Wattenmeer-Nationalparks. Hier liegen die Quadratmeterpreise im mittleren Segment zwischen 2.368 und 3.500 Euro – sowohl bei Neubauten als auch im Bestand. Das entspricht in etwa dem bundesweiten Durchschnitt (Bestand: 2.846 Euro, Neubau: 3.883 Euro).
„Unser Marktmonitor zeigt, dass insbesondere naturnahe Wohnlagen im Süden Deutschlands stark nachgefragt sind – mit entsprechenden Preisaufschlägen“, erklärt Daniel Hendel, Geschäftsführer von ImmoScout24. Gleichzeitig erkennt er ein wachsendes Interesse an bislang weniger beachteten Regionen: „Der Häusermarkt im ländlichen Raum ist hochdynamisch. Nationalparkregionen in Mitteldeutschland und Nordhessen entwickeln sich zu Geheimtipps für naturbewusstes Wohnen.“
Während in Österreich derzeit vor allem touristisch geprägte Regionen mit Naturbezug boomen und sich Preise dadurch teilweise von der lokalen Kaufkraft entkoppeln, zeigt sich in Deutschland ein differenzierteres Bild. Insbesondere Gemeinden in strukturschwächeren Regionen profitieren vom Trend zum naturnahen Wohnen, ohne gleichzeitig überhitzte Märkte zu entwickeln. So könnte sich für Käufer:innen, die auf der Suche nach einer nachhaltigen Wohnlage abseits der Ballungsräume sind, ein Blick über die Landesgrenzen hinweg durchaus lohnen.
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AutorGerhard Rodler
Tags
Wohnen
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