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Bauwerksbuch kann Mehrwert bringen
Intelligente Herangehensweise entscheidend
Eigentümer und Hausverwaltungen in Wien stehen vor einer neuen finanziellen Herausforderung. Ab 2027 wird das Bauwerksbuch für alle vor 1919 errichteten Gebäude verpflichtend – das betrifft rund 63.000 Objekte. Laut dem Bausachverständigen Johann Kaiser summieren sich die Kosten auf bis zu 200 Millionen Euro. Damit droht eine weitere Kostenwelle auf den ohnehin angespannten Wiener Wohnungsmarkt zuzurollen.
Kaiser warnt vor einer rein formalen Umsetzung: „Wenn wir das Bauwerksbuch nicht intelligent angehen, wird es wie beim Energieausweis – teuer, aber ohne echten Nutzen.“ Der reine Pflichtcharakter sei problematisch, weil er zusätzliche finanzielle Belastungen schafft, ohne für Eigentümer, Mieter oder Hausverwaltungen messbare Vorteile zu bringen.
Ein sinnvolles Bauwerksbuch könne allerdings Mehrwert statt Mehrkosten erzeugen – etwa durch die digitale Weiterverarbeitung der Daten für Instandhaltungsplanung, Versicherungsabwicklung oder Rücklagenmanagement. Banken und Versicherungen werden künftig auf valide Bauwerksdaten pochen, etwa zur Bewertung von Risiken oder als Voraussetzung für Finanzierungen. Für den Immobilienmarkt bedeutet die neue Regelung eine zusätzliche Belastung in einer Phase, in der Sanierungen, Zinssteigerungen und gesetzliche Anforderungen die Branche ohnehin stark beanspruchen. „Die Frage darf nicht lauten, was das Bauwerksbuch kostet, sondern welchen Nutzen es bringt“, sagt Kaiser.
Besonders betroffen sind Eigentümergemeinschaften und Hausverwaltungen, die nun vor der Entscheidung stehen, ob sie die Dokumentation intern organisieren oder an spezialisierte Dienstleister auslagern. Experten gehen davon aus, dass die Umsetzung digitaler Bauwerksbücher zu einem neuen Wettbewerbsfaktor im Verwaltungsmarkt werden könnte – insbesondere für jene, die das Thema proaktiv und qualitätsorientiert angehen. Kaiser betont aber auch, dass einfachere Lösungen ohne komplizierten Digitalisierungsprozess ebenso möglich seien.
Kaiser warnt vor einer rein formalen Umsetzung: „Wenn wir das Bauwerksbuch nicht intelligent angehen, wird es wie beim Energieausweis – teuer, aber ohne echten Nutzen.“ Der reine Pflichtcharakter sei problematisch, weil er zusätzliche finanzielle Belastungen schafft, ohne für Eigentümer, Mieter oder Hausverwaltungen messbare Vorteile zu bringen.
Ein sinnvolles Bauwerksbuch könne allerdings Mehrwert statt Mehrkosten erzeugen – etwa durch die digitale Weiterverarbeitung der Daten für Instandhaltungsplanung, Versicherungsabwicklung oder Rücklagenmanagement. Banken und Versicherungen werden künftig auf valide Bauwerksdaten pochen, etwa zur Bewertung von Risiken oder als Voraussetzung für Finanzierungen. Für den Immobilienmarkt bedeutet die neue Regelung eine zusätzliche Belastung in einer Phase, in der Sanierungen, Zinssteigerungen und gesetzliche Anforderungen die Branche ohnehin stark beanspruchen. „Die Frage darf nicht lauten, was das Bauwerksbuch kostet, sondern welchen Nutzen es bringt“, sagt Kaiser.
Besonders betroffen sind Eigentümergemeinschaften und Hausverwaltungen, die nun vor der Entscheidung stehen, ob sie die Dokumentation intern organisieren oder an spezialisierte Dienstleister auslagern. Experten gehen davon aus, dass die Umsetzung digitaler Bauwerksbücher zu einem neuen Wettbewerbsfaktor im Verwaltungsmarkt werden könnte – insbesondere für jene, die das Thema proaktiv und qualitätsorientiert angehen. Kaiser betont aber auch, dass einfachere Lösungen ohne komplizierten Digitalisierungsprozess ebenso möglich seien.
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AutorGerhard Rodler
Tags
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