Martin Haas gilt als Profi im Dachgeschoß-Bestand und als Top-Player im Dachgeschoß-Ausbau. Er zählt zur Elite des Landes, wenn es um die gestalterischen, rechtlichen und technischen Aspekte sowie Qualität der Planung und Abwicklung geht. Mit seinen Erfahrungen in weltweit über 20 Architekturbüros – unter anderem bei „Aukett Associates“ sowie beim New Yorker Stararchitekten Peter Marino – hat sich Haas einen außergewöhnlichen Ruf erarbeitet. Schon ab seinem 16. Lebensjahr arbeitete er regelmäßig im Büro seines Vaters mit. Sogar sein Großvater war bereits im Baugewerbe tätig. Im Jahr 2007 gründete Martin Haas sein Büro in Wien und setzt bis heute auf Teamwork: „Ich bin der Dirigent, der die Richtung vorgibt“, sagt Haas, „Wir sind ein Team aus Spezialisten und Ausnahmetalenten und setzen auf die große Kraft des Miteinanders.“ Trotz
seiner großen Erfolge sagt er selbst, dass er „am Boden geblieben“ sei. Top-Projekte sind unter anderem „The Masterpiece“, „The Heritage“ sowie „Parkview“ in Wien. Für den Wiener Zinshausentwickler 3SI beispielsweise hat er schon viele kreative Ideen
umgesetzt, die traditionelle mit moderner Architektur auf immer neue Weise verbinden.
„Finde die Herausforderung, das Problem der Aufgabenstellung, dann löst sich der Entwurf von selbst“, hat sich als Erfolgsstrategie von Andreas Schmitzer etabliert. Sein Architekturbüro mit etwa 30 Mitarbeitern ist in vielen Bereichen wie Interior, Ausstellungsgestaltung, Wohnbau, Industriebau und Hospitality erfolgreich tätig und wächst. Internationale Projekte sind über Einladungen entstanden und in Wien zählen die Danube Flats sowie das Althan Quartier aktuell wohl zu seinen wichtigsten Referenzen, international hat er unter anderem zahlreiche Villen- sowie Hotelprojekte in verschiedenen Ländern umgesetzt.
Geboren in Budapest, studierte Architektur an der TU Wien. Weiters hatte er eine Gastprofessor an der Kunstuniversität Linz und von 2003 bis 2020
eine Professur an der Abteilung für Gestaltungslehre und Entwerfen der TU Wien inne, wobei er von 2012 bis 2019 auch Institutsvorstand war. Von 2007 bis 2013 war er Präsident der Vereinigung bildender KünstlerInnen Wiener Secession. Seit 1988 leitet er mit Christian Jabornegg das Architektenbüro Jabornegg & Pálffy. Eines der
großen und gerade in der Finalphase befindlichen Projekte ist der Umbau und die Erweiterung des Parlaments in Wien. Weitere Referenzen sind das Palais Rothschild, Stift Altenburg oder auch das Quartier Belvedere Central 4.
DMAA steht für Exploration und Emotion, für technische Raffinesse und eininformierte Position, die soziale und ökologische Fragestellungen in den Mittelpunkt stellt. Das Wiener Büro wurde 1993 von Elke Delugan-Meissl und Roman Delugan gegründet, die sich seit 2004 die Geschäftsführung mit Dietmar Feistel und
Martin Josst teilen. DMAA besteht aus einem internationalen Team von mehr als 40
Architekten, 3D-Ingenieuren und anderen kreativen Fachleuten, die weit über die Landesgrenzen hinaus engagiert werden: Die neuesten Projekte werden in Europa, China und den USA realisiert. Das Büro hat sich mit Kulturprojekten wie dem Porsche Museum in Stuttgart, dem Festspielhaus Erl und dem eye Filmmuseum in Amsterdam sowie mit eher unkonventionellen Wohnbauten einen Namen gemacht. Außerdem tragen unter anderem Projekte im Althan Quartier, im Sonnwendviertel oder auch der Mischek-Tower-Donaucity Roman Delugans Handschrift.
Neben der väterlichen familiären Prägung waren die Musik und die spätere Beschäftigung mit dem Geigenbau seine prägende Basis. Mit Ende 20 gründete er das Architekturbüro und startete mit kleinen Projekten und nur einer Mitarbeiterin am Küchentisch zu Hause. Heute hat er 25 Mitarbeiter und 500 Projekte verwirklicht – darunter Hotels, Wohnbau und Bürobau. Die Hotelprojekte sind am bekanntesten – etwa das Hotel Grand Ferdinand und Hotel Daniel in Wien, sowie Hotel Kempinski Residences in St. Moritz und die Erweiterung zum Radisson Blu in Split u.v.m. Seine Lieblingswohnbauten befi nden sich in der Gatterburggasse, in der Jaquingasse, und in der Stipcakgasse. Als Büroprojekte verzeichnet er etwa die Headquarters von BDO, TÜV, Schindler und BUWOG in seinem Portfolio. Sein Erfolgsgeheimnis: „Menschen zu lieben und Dinge neu zu denken.“
Seit der Gründung des Büros vor fast 25 Jahren sieht es Peter Sapp mit dem 45-köpfi gen Team als zentrales Anliegen, Architektur zu schaff en, die
„den Menschen Raum gibt, also ein anregendes, lebenswertes Umfeld bietet, das vieles zulässt.“ Das gilt für jede Bauaufgabe – etwa wie für ein Kunst am-Bau-Projekt im Wiener Museumsquartier, für die Umgestaltung des Foyers im Technischen Museum, für das adidas Brandcenter in Deutschland, dem ersten Holzwohnbau in Wien-Aspern oder einem Wohnhochhaus in Paris. „Neben verschiedenen Betriebsgebäuden, sozialem Wohnbau oder Museumsprojekten konnten wir vor kurzem den österreichischen Pavillon der EXPO Dubai sowie den weltweit ersten autofreien Ikea am Wiener Westbahnhof fertigstellen“, sagt Peter Sapp. Zur Zeit arbeitet man an der Erweiterung der Johannes Kepler Universität in Linz. Ein Kennzeichen querkrafts ist der „poetische Pragmatismus“: „Wir antworten mit klaren, pragmatischen Ansätzen auf die Entwurfsaufgaben, mit dem Ziel, ein sinnliches Ergebnis zu schaff en“, so Peter Sapp weiter, „Wenn unsere Architektur von den Nutzern geliebt wird, schaff en wir emotionale Nachhaltigkeit.“
An fünf Standorten von Wien über Bregenz bis St. Gallen und München nach Zürich hat das Architekturbüro 140 Mitarbeiter und vier Partner. „Wir arbeiten in allen Maßstäben, vom Einfamilienhaus bis zum Konzerthaus und zu städtebaulichen Strukturen, oftmals im Bestand und hier unter anderem im Bereich Öffentliche Projekte, Kultur, Bildung und Sport sowie Wohnbau, Bürobauten, Hotels“, sagt Much Untertrifaller, der seit 1986 als selbstständiger Architekt tätig ist und diverse Gastprofessuren u.a. in Konstanz hat. Zu seinen wichtigsten Projekten zählen das Festspiel- und Kongresshaus Bregenz, das Hochschulsportzentrum ETH Zürich, die Stadthalle Wien, das Palais de la Musique et des Congres in Strasbourg, das Volkstheater Wien sowie die Sport- und Gesundheitswissenschaftliche Fakultät im Olympiapark in München