Den Mutigen gehört die Welt! Gerade in den aktuellen Zeiten des mittlerweile schon recht lang anhaltenden Umbruches.Den Beweis nach Zahlen lieferte am zurückliegenden Samstag ReMax im Linzer Designcenter. Immerhin war das allegemeine in der Immobilienbranche als Krisenjahr wahrgenommene 2025 für Re/Max Österreich besonders erfolgreich. Bernhard Reikersdorfer hat auch die passende Erklärung für diesen bemerkenswerten Erfolg der österreichischen ReMax-Makler zur Hand: "Wir haben in den rückläufigen Umsatzjahren davor die Werbeanstrengungen sogar weiter intensiviert und die Ausgaben gleich hoch gehalten, das hat sich ausgezahlt."Auf der jüngsten Convention von Re/Maxam zurückliegenden Samstag wurden Zahlen präsentiert, die innerhalb der Branche aufhorchen lassen: ein Rekordquartal in Österreich, ein historischer Umsatzsprung in Europa und eine langfristige Strategie, die auf Marktanteilsgewinne abzielt.Laut Geschäftsführer Bernhard Reikersdorfer war das erste Quartal 2026 das erfolgreichste der Unternehmensgeschichte. Für das Gesamtjahr wird - nach einem bereits sehr guten 2025 - ein weiteres Plus von rund zehn Prozent beim Honorarumsatz angestrebt. Parallel dazu soll die physische Präsenz weiter ausgebaut werden – mindestens zehn neue Bürostandorte sind geplant. Diese Entwicklung deutet darauf hin, dass sich die Nachfrage nach Dienstleistungen rund um Immobilien trotz schwieriger Rahmenbedingungen wieder belebt.Auch auf europäischer Ebene zeigt sich ein deutlicher Wachstumsschub. Kurt Lukas berichtete, dass Re/Max Europe erstmals die Marke von einer Milliarde Euro Honorarumsatz überschritten hat. Das entspricht einem Anstieg von 16 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Einzelne Märkte stechen dabei besonders hervor: In den Niederlande legte die Zahl der Transaktionen um 35 Prozent zu, während Zypern ein Wachstum des Marktvolumens von 40 Prozent verzeichnete. Das kleine Österreich rangiert innerhalb des Netzwerks aktuell auf Platz vier beim Honorarumsatz – und punktet mit den besten Wachstumsraten im deutschsprachigen Raum.Bis 2040 soll in Österreich ein Marktanteil von 20 Prozent über alle Immobiliensegmente hinweg erreicht werden. Der Weg dorthin ist klar definiert: ein Ausbau auf bis zu 160 Standorte, eine Erhöhung der Maklerzahl auf rund 1.500 sowie eine deutliche Steigerung der Produktivität pro Kopf. Der durchschnittliche Umsatz pro Makler soll von derzeit 135.000 Euro auf 200.000 Euro steigen – ein ambitioniertes, aber im Netzwerk verankertes Ziel.Ein zentrales Element dieser Strategie ist der Einsatz neuer Technologien. Künstliche Intelligenz wird dabei nicht als Ersatz, sondern als Beschleuniger verstanden. Die Positionierung ist eindeutig: Wer KI effizient nutzt, verschafft sich Wettbewerbsvorteile. Gleichzeitig bleibt der menschliche Faktor entscheidend – insbesondere bei komplexen Transaktionen, bei denen emotionale oder rechtliche Aspekte eine Rolle spielen.Trotz der positiven Zahlen bleibt das Marktumfeld herausfordernd. Steigende Energiepreise, Inflation und höhere Finanzierungskosten – vor allem im Neubau – wirken weiterhin dämpfend. Aber: Gebrauchtimmobilien seien davon ein Stück weit unberührt. Denn gleichzeitig zeige sich ein struktureller Vorteil des Bestandsmarkts: Immobilien gelangen durch Lebensereignisse wie Erbschaften oder Trennungen kontinuierlich auf den Markt. Auch die Leistungskennzahlen im Netzwerk unterstreichen die Dynamik: Einzelmakler erreichen Umsätze von bis zu 1,9 Millionen Euro, Spitzenbüros generieren über 8 Millionen Euro, und in Einzelfällen werden bis zu 380 Transaktionen pro Jahr abgewickelt. Parallel dazu verweist Kurt Lukas, Executive Vice President von Re/Max Europe, auf eine europaweite Entwicklung. „Die Märkte sind unterschiedlich, aber die Richtung ist ähnlich: Digitalisierung, Transparenz und strukturierte Zusammenarbeit werden immer wichtiger.“ Gerade internationale Netzwerke könnten hier Vorteile ausspielen, weil sie Know-how, Daten und Prozesse grenzüberschreitend bündeln.Im österreichischen Markt zeigt sich diese Dynamik besonders deutlich. Während das Transaktionsvolumen insgesamt noch unter früheren Höchstständen liegt, verschieben sich Marktanteile innerhalb der Branche. Franchise-Modelle mit klaren Standards und zentraler Unterstützung gewinnen an Bedeutung, während kleinere Anbieter stärker mit Kosten- und Effizienzdruck konfrontiert sind.Für 2026 erwartet Re/Max eine Fortsetzung dieser Entwicklung. Die Nachfrage stabilisiert sich, gleichzeitig bleibt das Marktumfeld selektiv. Entscheidend wird sein, wie schnell sich Käufer und Verkäufer wieder auf ein neues Preisniveau einstellen – und welche Marktteilnehmer in der Lage sind, diese Phase aktiv zu gestalten.

Rekordquartal, Megaumsatz und 20-Prozent-Ziel bis 2040
Re/Max hatte 2025 bestes Jahr ever
Den Mutigen gehört die Welt! Gerade in den aktuellen Zeiten des mittlerweile schon recht lang anhaltenden Umbruches.Den Beweis nach Zahlen lieferte am zurückliegenden Samstag ReMax im Linzer Designcenter. Immerhin war das allegemeine in der Immobilienbranche als Krisenjahr wahrgenommene 2025 für Re/Max Österreich besonders erfolgreich. Bernhard Reikersdorfer hat auch die passende Erklärung für diesen bemerkenswerten Erfolg der österreichischen ReMax-Makler zur Hand: "Wir haben in den rückläufigen Umsatzjahren davor die Werbeanstrengungen sogar weiter intensiviert und die Ausgaben gleich hoch gehalten, das hat sich ausgezahlt."Auf der jüngsten Convention von Re/Maxam zurückliegenden Samstag wurden Zahlen präsentiert, die innerhalb der Branche aufhorchen lassen: ein Rekordquartal in Österreich, ein historischer Umsatzsprung in Europa und eine langfristige Strategie, die auf Marktanteilsgewinne abzielt.Laut Geschäftsführer Bernhard Reikersdorfer war das erste Quartal 2026 das erfolgreichste der Unternehmensgeschichte. Für das Gesamtjahr wird - nach einem bereits sehr guten 2025 - ein weiteres Plus von rund zehn Prozent beim Honorarumsatz angestrebt. Parallel dazu soll die physische Präsenz weiter ausgebaut werden – mindestens zehn neue Bürostandorte sind geplant. Diese Entwicklung deutet darauf hin, dass sich die Nachfrage nach Dienstleistungen rund um Immobilien trotz schwieriger Rahmenbedingungen wieder belebt.Auch auf europäischer Ebene zeigt sich ein deutlicher Wachstumsschub. Kurt Lukas berichtete, dass Re/Max Europe erstmals die Marke von einer Milliarde Euro Honorarumsatz überschritten hat. Das entspricht einem Anstieg von 16 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Einzelne Märkte stechen dabei besonders hervor: In den Niederlande legte die Zahl der Transaktionen um 35 Prozent zu, während Zypern ein Wachstum des Marktvolumens von 40 Prozent verzeichnete. Das kleine Österreich rangiert innerhalb des Netzwerks aktuell auf Platz vier beim Honorarumsatz – und punktet mit den besten Wachstumsraten im deutschsprachigen Raum.Bis 2040 soll in Österreich ein Marktanteil von 20 Prozent über alle Immobiliensegmente hinweg erreicht werden. Der Weg dorthin ist klar definiert: ein Ausbau auf bis zu 160 Standorte, eine Erhöhung der Maklerzahl auf rund 1.500 sowie eine deutliche Steigerung der Produktivität pro Kopf. Der durchschnittliche Umsatz pro Makler soll von derzeit 135.000 Euro auf 200.000 Euro steigen – ein ambitioniertes, aber im Netzwerk verankertes Ziel.Ein zentrales Element dieser Strategie ist der Einsatz neuer Technologien. Künstliche Intelligenz wird dabei nicht als Ersatz, sondern als Beschleuniger verstanden. Die Positionierung ist eindeutig: Wer KI effizient nutzt, verschafft sich Wettbewerbsvorteile. Gleichzeitig bleibt der menschliche Faktor entscheidend – insbesondere bei komplexen Transaktionen, bei denen emotionale oder rechtliche Aspekte eine Rolle spielen.Trotz der positiven Zahlen bleibt das Marktumfeld herausfordernd. Steigende Energiepreise, Inflation und höhere Finanzierungskosten – vor allem im Neubau – wirken weiterhin dämpfend. Aber: Gebrauchtimmobilien seien davon ein Stück weit unberührt. Denn gleichzeitig zeige sich ein struktureller Vorteil des Bestandsmarkts: Immobilien gelangen durch Lebensereignisse wie Erbschaften oder Trennungen kontinuierlich auf den Markt. Auch die Leistungskennzahlen im Netzwerk unterstreichen die Dynamik: Einzelmakler erreichen Umsätze von bis zu 1,9 Millionen Euro, Spitzenbüros generieren über 8 Millionen Euro, und in Einzelfällen werden bis zu 380 Transaktionen pro Jahr abgewickelt. Parallel dazu verweist Kurt Lukas, Executive Vice President von Re/Max Europe, auf eine europaweite Entwicklung. „Die Märkte sind unterschiedlich, aber die Richtung ist ähnlich: Digitalisierung, Transparenz und strukturierte Zusammenarbeit werden immer wichtiger.“ Gerade internationale Netzwerke könnten hier Vorteile ausspielen, weil sie Know-how, Daten und Prozesse grenzüberschreitend bündeln.Im österreichischen Markt zeigt sich diese Dynamik besonders deutlich. Während das Transaktionsvolumen insgesamt noch unter früheren Höchstständen liegt, verschieben sich Marktanteile innerhalb der Branche. Franchise-Modelle mit klaren Standards und zentraler Unterstützung gewinnen an Bedeutung, während kleinere Anbieter stärker mit Kosten- und Effizienzdruck konfrontiert sind.Für 2026 erwartet Re/Max eine Fortsetzung dieser Entwicklung. Die Nachfrage stabilisiert sich, gleichzeitig bleibt das Marktumfeld selektiv. Entscheidend wird sein, wie schnell sich Käufer und Verkäufer wieder auf ein neues Preisniveau einstellen – und welche Marktteilnehmer in der Lage sind, diese Phase aktiv zu gestalten.




