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Büroinvestments bleiben schwieriges Terrain
Deutschland und Österreich zeigen weiter Zurückhaltung
Der deutsche Büroinvestmentmarkt kommt weiterhin nur schleppend in Fahrt. In den ersten drei Quartalen 2026 wurden laut Savills Büroimmobilien für knapp 3,2 Milliarden Euro gehandelt. Das entspricht einem Minus von 13 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum. Mit 104 registrierten Transaktionen ging auch die Zahl der Deals um neun Prozent zurück.
„Die zahlreichen abgebrochenen Verkaufsversuche, etwa beim Opernturm in Frankfurt, zeigen: Der Verkauf einer Büroimmobilie ist im aktuellen Marktumfeld kein Selbstläufer“, sagt Karsten Nemecek, Deputy CEO Germany und verantwortlich für Capital Markets bei Savills. Vor allem großvolumige Objekte könnten derzeit nur schwer vom Markt aufgenommen werden.
Immerhin steigt die Preistransparenz. In den vergangenen Monaten wurden Objekte in unterschiedlichen Risikoklassen verkauft. Das erleichtere Käufern und Verkäufern die Preisfindung und könnte Transaktionsprozesse künftig beschleunigen. Zudem nehme die Zahl der Verkaufsprozesse laut Savills kontinuierlich zu.
Von einer breiten Erholung kann dennoch keine Rede sein. Rund 70 Prozent des deutschen Bürotransaktionsvolumens entfielen auf die Top-6-Märkte. Dort blieb das Volumen gegenüber dem Vorjahr stabil, die Zahl der Transaktionen sank jedoch um 17 Prozent. Gleichzeitig stiegen die Bürospitzenrenditen im dritten Quartal in allen sechs Märkten und lagen im Durchschnitt bei 4,53 Prozent.
Noch zurückhaltender zeigt sich der österreichische Markt. In Wien wurden laut CBRE im ersten Halbjahr lediglich rund 53 Millionen Euro in Büroimmobilien investiert, im zweiten Quartal wurde überhaupt keine Bürotransaktion registriert. Die Spitzenrendite lag zuletzt bei 4,75 Prozent. Gesucht werden vor allem hochwertige, gut vermietete Objekte in etablierten Lagen. Bei älteren Bestandsobjekten drücken hingegen Sanierungsbedarf, Vermietungsrisiken und ESG-Anforderungen auf die Zahlungsbereitschaft.
Damit zeigt sich diesseits und jenseits der Grenze ein ähnliches Bild: Kapital für gute Büroimmobilien ist vorhanden – Lage, Qualität und langfristig gesicherte Cashflows entscheiden aber stärker denn je darüber, ob ein Deal tatsächlich zustande kommt.
„Die zahlreichen abgebrochenen Verkaufsversuche, etwa beim Opernturm in Frankfurt, zeigen: Der Verkauf einer Büroimmobilie ist im aktuellen Marktumfeld kein Selbstläufer“, sagt Karsten Nemecek, Deputy CEO Germany und verantwortlich für Capital Markets bei Savills. Vor allem großvolumige Objekte könnten derzeit nur schwer vom Markt aufgenommen werden.
Immerhin steigt die Preistransparenz. In den vergangenen Monaten wurden Objekte in unterschiedlichen Risikoklassen verkauft. Das erleichtere Käufern und Verkäufern die Preisfindung und könnte Transaktionsprozesse künftig beschleunigen. Zudem nehme die Zahl der Verkaufsprozesse laut Savills kontinuierlich zu.
Von einer breiten Erholung kann dennoch keine Rede sein. Rund 70 Prozent des deutschen Bürotransaktionsvolumens entfielen auf die Top-6-Märkte. Dort blieb das Volumen gegenüber dem Vorjahr stabil, die Zahl der Transaktionen sank jedoch um 17 Prozent. Gleichzeitig stiegen die Bürospitzenrenditen im dritten Quartal in allen sechs Märkten und lagen im Durchschnitt bei 4,53 Prozent.
Noch zurückhaltender zeigt sich der österreichische Markt. In Wien wurden laut CBRE im ersten Halbjahr lediglich rund 53 Millionen Euro in Büroimmobilien investiert, im zweiten Quartal wurde überhaupt keine Bürotransaktion registriert. Die Spitzenrendite lag zuletzt bei 4,75 Prozent. Gesucht werden vor allem hochwertige, gut vermietete Objekte in etablierten Lagen. Bei älteren Bestandsobjekten drücken hingegen Sanierungsbedarf, Vermietungsrisiken und ESG-Anforderungen auf die Zahlungsbereitschaft.
Damit zeigt sich diesseits und jenseits der Grenze ein ähnliches Bild: Kapital für gute Büroimmobilien ist vorhanden – Lage, Qualität und langfristig gesicherte Cashflows entscheiden aber stärker denn je darüber, ob ein Deal tatsächlich zustande kommt.
SP
AutorStefan Posch
Tags
Savills
Transaktionen
Verkauf
Büroinvestmentmarkt
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