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EPS aus Fassadenrückbau erstmals sortenrein getrennt
Pilotprojekt von Porr, Baumit und Austrotherm testet Recycling von Styropor-Dämmstoffen
Beim Rückbau von Gebäuden mit Wärmedämmverbundsystemen (WDVS) fallen jährlich mehrere tausend Tonnen expandiertes Polystyrol (EPS) an. Die Herausforderung: Die Dämmplatten sind meist mit Putz- und Armierungsschichten verbunden, wodurch eine sortenreine Trennung für das Recycling bislang aufwendig ist.
Start-up liefert Trennungs-Technologie
Der aktuelle Pilotversuch zeigt nun einen möglichen Lösungsansatz. Auf zwei Abbruchbaustellen wurde ein neu entwickeltes Bagger-Anbaugerät eingesetzt, das EPS-Dämmstoffe mechanisch von mineralischen Reststoffen trennt. Die Technologie wurde vom Start-up Orbis Development entwickelt und im Baustellenbetrieb erprobt. Dabei gelang es, mehrere Tonnen Dämmstoff bereits vor Ort weitgehend sortenrein zu separieren.
Getrennte EPS-Fraktionen werden zu neuen Dämmplatten
Die getrennt erfassten EPS-Fraktionen wurden anschließend von einem Dämmstoffhersteller testweise aufbereitet und analysiert. Die Untersuchungen zeigen, dass sich ein großer Teil des Materials wieder in den Produktionskreislauf zurückführen lässt. Perspektivisch könnten daraus erneut EPS-Dämmplatten hergestellt werden.
Neben dem Kunststoffanteil stehen auch die mineralischen Bestandteile im Fokus. Die beim Rückbau abgetrennte Putzschicht wurde zerkleinert und hinsichtlich möglicher Einsatzgebiete geprüft. Erste Versuche beschäftigen sich unter anderem mit einer Nutzung als Zuschlagsstoff in zementgebundenen Baustoffen.
Start-up liefert Trennungs-Technologie
Der aktuelle Pilotversuch zeigt nun einen möglichen Lösungsansatz. Auf zwei Abbruchbaustellen wurde ein neu entwickeltes Bagger-Anbaugerät eingesetzt, das EPS-Dämmstoffe mechanisch von mineralischen Reststoffen trennt. Die Technologie wurde vom Start-up Orbis Development entwickelt und im Baustellenbetrieb erprobt. Dabei gelang es, mehrere Tonnen Dämmstoff bereits vor Ort weitgehend sortenrein zu separieren.
Getrennte EPS-Fraktionen werden zu neuen Dämmplatten
Die getrennt erfassten EPS-Fraktionen wurden anschließend von einem Dämmstoffhersteller testweise aufbereitet und analysiert. Die Untersuchungen zeigen, dass sich ein großer Teil des Materials wieder in den Produktionskreislauf zurückführen lässt. Perspektivisch könnten daraus erneut EPS-Dämmplatten hergestellt werden.
Neben dem Kunststoffanteil stehen auch die mineralischen Bestandteile im Fokus. Die beim Rückbau abgetrennte Putzschicht wurde zerkleinert und hinsichtlich möglicher Einsatzgebiete geprüft. Erste Versuche beschäftigen sich unter anderem mit einer Nutzung als Zuschlagsstoff in zementgebundenen Baustoffen.
GS
AutorGustav Schocher
Tags
Recycling
Porr
Orbis Development
Karl Heinz Strauss
EPS
Dämmplatten
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