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Erbe-Schock: Wer hat das Haus bezahlt?

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Und das sind die Schlagzeilen des Tages:

Erbe-Schock: Wer hat das Haus bezahlt?

Soravia weist Vorwürfe zurück

Abercrombie stürmt Wien

Und jetzt die Meldungen im Detail:

Erbe-Schock: Wer hat das Haus bezahlt?

Wer heute in den eigenen vier Wänden aufwacht, hat dafür oft nicht selbst geschuftet, sondern schlichtweg Glück bei der Familie gehabt. Eine neue Trendstudie von ImmoScout24 enthüllt nämlich, dass über die Hälfte der Eigentumsimmobilien in Österreich geerbt, geschenkt oder zumindest kräftig mitfinanziert wurden. Konkret hat jeder Dritte sein Zuhause geerbt oder als Schenkung erhalten. Selbst wer die Wohnung offiziell kauft, braucht meist fremdes Geld: Fast die Hälfte dieser Käufer bekam finanzielle Spritzen von den Eltern, die oft bis zu dreißig Prozent der Kosten deckten.

Besonders krass: Mehr als jeder dritte Österreicher rechnet fest mit einem Immobilienerbe, bei den Jungen unter dreißig ist es sogar jeder Zweite. Das zeigt den harten Markttrend für zweitausendsechsundzwanzig: Ohne familiäres Polster rückt die eigene Wohnung in weite Ferne. Da zwei Drittel der Menschen es wichtig finden, ihren Kindern Besitz zu hinterlassen, zementiert sich eine Zweiklassengesellschaft beim Wohnen.

Soravia weist Vorwürfe zurück

Schwere Vorwürfe bringen den Wiener Immobilien-Riesen Soravia unter Druck. Die Staatsanwaltschaft Graz ermittelt laut Medienberichten wegen des Verdachts auf Betrug und Untreue rund um das Projekt „Hospiz am Arlberg“. Im Kern geht es um die Frage, ob rund zwanzig Millionen Euro von der Projektgesellschaft zweckwidrig in die Soravia-Gruppe abgeflossen sind – Geld, das eigentlich für die Sanierung des Nobel-Hotels gedacht war.

Soravia weist die Vorwürfe entschieden zurück und spricht von einem Manöver kleiner Minderheitsgesellschafter, die Druck für einen Ausstieg aufbauen wollen. Ein unabhängiger Gutachter habe bereits bestätigt, dass alle Verrechnungen marktüblich waren. Während das Hotel derzeit stillsteht und erst bis zweitausendneunundzwanzig fertig werden soll, betont der Konzern: Eine Überschuldung liegt nicht vor, das Haus sei kaufmännisch stabil.

Dieser Fall trifft die Branche an einem empfindlichen Punkt: Nach der Signa-Pleite blickt die Öffentlichkeit extrem kritisch auf interne Geldflüsse bei großen Immobilienkonzernen. Ob die Ermittlungen zu einer Anklage führen oder eingestellt werden, bleibt abzuwarten – bis dahin gilt die Unschuldsvermutung.

Abercrombie stürmt Wien

Der US-Konzern Abercrombie & Fitch nimmt Kurs auf Österreichs Innenstädte. Bisher nur mit der Tochtermarke Hollister in Malls vertreten, sucht der Moderiese jetzt über CBRE nach Flagship-Standorten in Bestlage. Für Abercrombie bedeutet das den ersten echten High-Street-Auftritt auf dem heimischen Markt.

Gesucht wird vor allem in Wien: Auf der Mariahilfer Straße und im ersten Bezirk stehen Flächen bis zu sechshundert Quadratmetern im Fokus. Doch dabei bleibt es nicht – auch Hollister expandiert weiter und prüft Standorte in Graz und Innsbruck.

Das waren die Meldungen dieses Morgens. Was weiter im Tag passiert, lesen Sie ab 14 Uhr auf immomedien.at.

© Cachalot Media House GmbH - Veröffentlicht am 08. April 2026 - zuletzt bearbeitet am 08. April 2026


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AutorLaura Fürst
Tags
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