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EU-Plan für mehr Wohnbau
Weniger Normen, mehr Finanzierungen
Kürzlich hat die EU-Kommission den European Affordable Housing Plan vorgestellt und setzt damit bei zwei strukturellen Engpässen des Wohnbaus an: der zunehmenden Normenflut und dem Mangel an langfristig verfügbarem Kapital für leistbaren Wohnraum. Ziel ist es, den Wohnbau in den Mitgliedstaaten wieder in Gang zu bringen – insbesondere in Ballungsräumen mit angespannten Märkten.
Ein zentraler Hebel ist die geplante Vereinfachung von Bau-, Planungs- und Sanierungsverfahren. Mit einem sogenannten „housing simplification package“ sollen sich überschneidende Vorgaben etwa bei Energieeffizienz, Brandschutz oder Umweltauflagen reduziert, Standards vereinheitlicht und Genehmigungsprozesse stärker digitalisiert werden. Für die Mitgliedstaaten entsteht damit ein klarer Reformdruck: Wer Zugang zu EU-Wohnbaumitteln will, muss beschleunigte Verfahren und einen Abbau überbordender Auflagen nachweisen, etwa durch Typenpläne, Musterlösungen oder zentrale Bewilligungsstellen.
Parallel dazu adressiert die EU die Finanzierungsseite. Kernstück des Plans ist eine neue paneuropäische Investment-Plattform für leistbares und nachhaltiges Wohnen, getragen von EU-Kommission und EIB-Gruppe. Über Kredite, Garantien und Mischfinanzierungen sollen Milliardenbeträge für Neubau und Sanierung mobilisiert werden. Auch Städte, gemeinnützige Bauträger und private Entwickler sollen dadurch leichter bankfähige Projekte umsetzen können.
Für die österreichische Immobilienwirtschaft ergeben sich daraus neue Chancen – aber auch klare Bedingungen. Österreich liegt bei den Wohnbauinvestitionen unter dem EU-Durchschnitt, der Plan setzt Anreize, diese Lücke über EU-Kredite und Garantien zu schließen, insbesondere im geförderten und mittleren Preissegment. Gleichzeitig entsteht ein impliziter Deal: günstiges, langfristiges Kapital gegen mehr Standardisierung, strengere Energie- und Sozialvorgaben sowie weniger nationale Sondernormen. Das Zusammenspiel von Normenabbau und EU-Auflagen dürfte damit zu einem zentralen Standortfaktor für Entwickler, Investoren und Finanzierer werden.
Ein zentraler Hebel ist die geplante Vereinfachung von Bau-, Planungs- und Sanierungsverfahren. Mit einem sogenannten „housing simplification package“ sollen sich überschneidende Vorgaben etwa bei Energieeffizienz, Brandschutz oder Umweltauflagen reduziert, Standards vereinheitlicht und Genehmigungsprozesse stärker digitalisiert werden. Für die Mitgliedstaaten entsteht damit ein klarer Reformdruck: Wer Zugang zu EU-Wohnbaumitteln will, muss beschleunigte Verfahren und einen Abbau überbordender Auflagen nachweisen, etwa durch Typenpläne, Musterlösungen oder zentrale Bewilligungsstellen.
Parallel dazu adressiert die EU die Finanzierungsseite. Kernstück des Plans ist eine neue paneuropäische Investment-Plattform für leistbares und nachhaltiges Wohnen, getragen von EU-Kommission und EIB-Gruppe. Über Kredite, Garantien und Mischfinanzierungen sollen Milliardenbeträge für Neubau und Sanierung mobilisiert werden. Auch Städte, gemeinnützige Bauträger und private Entwickler sollen dadurch leichter bankfähige Projekte umsetzen können.
Für die österreichische Immobilienwirtschaft ergeben sich daraus neue Chancen – aber auch klare Bedingungen. Österreich liegt bei den Wohnbauinvestitionen unter dem EU-Durchschnitt, der Plan setzt Anreize, diese Lücke über EU-Kredite und Garantien zu schließen, insbesondere im geförderten und mittleren Preissegment. Gleichzeitig entsteht ein impliziter Deal: günstiges, langfristiges Kapital gegen mehr Standardisierung, strengere Energie- und Sozialvorgaben sowie weniger nationale Sondernormen. Das Zusammenspiel von Normenabbau und EU-Auflagen dürfte damit zu einem zentralen Standortfaktor für Entwickler, Investoren und Finanzierer werden.
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AutorStefan Posch
Tags
Europäische Union
Finanzierung
Normen
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