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Flammgeschützte Kunststoffe können recycelt werden
Flammschutzleistung bleibt erhalten
Forschungsergebnisse aus mehr als zehn Jahren Zusammenarbeit zwischen dem Fraunhofer-Institut für Betriebsfestigkeit und Systemzuverlässigkeit LBF und der Branchenplattform pinfa zeigen: Halogenfrei flammgeschützte Kunststoffe können erfolgreich in geschlossenen Kreisläufen eingesetzt werden. Die Studien belegen, dass die Flammschutzleistung solcher Materialien auch nach mehreren Recyclingzyklen auf hohem Niveau erhalten bleibt.
Im Rahmen eines Webinars der Reihe „pinfa Sparks“ zogen die beteiligten Forschenden Bilanz ihrer langjährigen Untersuchungen. Demnach weisen neun von zehn getesteten Formulierungen selbst nach fünf simulierten Recyclingzyklen noch eine ausreichende Flammschutzleistung auf. Die eingesetzten halogenfreien Flammschutzmittel gelten damit als stabil und recyclingfähig – ein wichtiges Signal für Industrie und Recyclingwirtschaft.
Gleichzeitig zeigen die Studien, dass hochwertige Anwendungen mit Rezyklaten grundsätzlich möglich sind. Voraussetzung dafür ist jedoch eine ausreichende Qualität des Ausgangsmaterials. Entscheidend sind daher eine präzise Materialcharakterisierung sowie gezielte Re-Additivierungskonzepte, um sowohl die Wirksamkeit des Flammschutzsystems als auch die thermische Langzeitstabilität sicherzustellen.
Um diese Herausforderungen systematisch anzugehen, haben Forschende des Fraunhofer LBF das Verbundprojekt „Geschlossene Kreisläufe flammgeschützter Kunststoffe“ initiiert. Ziel ist es, gemeinsam mit Rohstoff- und Flammschutzmittelherstellern, Compoundeuren, Recyclern und OEMs Strategien für ein funktionierendes Closed-Loop-Recycling zu entwickeln. Das Institut bietet dafür eine umfassende Forschungsplattform – von Analyse und Materialformulierung über Verarbeitung und Prüfmethodik bis hin zu Langzeit- und Recyclingstudien.
Im Rahmen eines Webinars der Reihe „pinfa Sparks“ zogen die beteiligten Forschenden Bilanz ihrer langjährigen Untersuchungen. Demnach weisen neun von zehn getesteten Formulierungen selbst nach fünf simulierten Recyclingzyklen noch eine ausreichende Flammschutzleistung auf. Die eingesetzten halogenfreien Flammschutzmittel gelten damit als stabil und recyclingfähig – ein wichtiges Signal für Industrie und Recyclingwirtschaft.
Gleichzeitig zeigen die Studien, dass hochwertige Anwendungen mit Rezyklaten grundsätzlich möglich sind. Voraussetzung dafür ist jedoch eine ausreichende Qualität des Ausgangsmaterials. Entscheidend sind daher eine präzise Materialcharakterisierung sowie gezielte Re-Additivierungskonzepte, um sowohl die Wirksamkeit des Flammschutzsystems als auch die thermische Langzeitstabilität sicherzustellen.
Um diese Herausforderungen systematisch anzugehen, haben Forschende des Fraunhofer LBF das Verbundprojekt „Geschlossene Kreisläufe flammgeschützter Kunststoffe“ initiiert. Ziel ist es, gemeinsam mit Rohstoff- und Flammschutzmittelherstellern, Compoundeuren, Recyclern und OEMs Strategien für ein funktionierendes Closed-Loop-Recycling zu entwickeln. Das Institut bietet dafür eine umfassende Forschungsplattform – von Analyse und Materialformulierung über Verarbeitung und Prüfmethodik bis hin zu Langzeit- und Recyclingstudien.
SP
AutorStefan Posch
Tags
Frauenhofer
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