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Gebühren als wahre Mietpreistreiber
Mieten selbst sind nur moderat gestiegen
Während man über kräftige Mietpreiserhöhungen debattiert, wird offenbar wenig über Gebühren gesprochen. Laut einem Research von Rustler anhand von Echtzeitdaten sind nämlich gerade die Gebühren in dem Zusammenhang exorbitant gestiegen - und diese treiben auch die Betriebskosten in Folge in die Höhe. Die Mieten selbst, so Rustler, seien dafür nur sehr moderat gestiegen. Vor allem die Betriebskostenanalyse im Beobachtungszeitraum von zehn Jahren zeigt, dass die durchschnittlichen Betriebskosten im Jahre 2009 bei 1,59 Euro netto je Quadratmeter Wohnnutzfläche lagen und bis zum Jahr 2018 auf 1,96 Euro netto je Quadratmeter Wohnnutzfläche angestiegen sind. Die Preissteigerung betrug somit rund 23 Prozent, die Inflation im selben Zeitraum 18,5 Prozent. Anhand der Gesamtbetriebskosten hat Rustler die Entwicklung sowohl der Inflation als auch den Gebührenerhöhungen der Stadt Wien für Wasser, Abwasser und Müll gegenübergestellt. Das Ergebnis: Die Steigerung der Gesamtbetriebskosten sei maßgeblich der Gebührenerhöhungen der Stadt Wien geschuldet - Posten, die weder der Eigentümer noch die Hausverwaltung beeinflussen kann. Die Mieten selbst hätten nicht in dem Maße zugelegt, bei Wohnungen unter 60 Quadratmeter Wohnnutzfläche sei es hingegen sogar zu einem leichten Preisrückgang gekommen. Die steigenden Gebühren führen besonders im Altbau zu einer spürbaren Mehrbelastung der Mieter. Alexander Scheuch, Geschäftsführer von Rustler, betont auf immoflash-Nachfrage, dass in der Debatte um die vermeintlichen Mietpreissteigerungen die Gebühren völlig ausgeklammert werden: "Dann den Vermieter für die höheren Mieten verantwortlich zu machen, ist bei diesem Vergleich nicht gerechtfertigt."
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AutorCharles Steiner
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