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Mehr bauen statt bremsen
Stefan Posch | Kommentar
Die Debatte über steigende Mieten wird in Wien mit großer Emotionalität geführt – und mit erstaunlich wenig Blick über die Stadtgrenzen hinaus. Ein Vergleich mit Graz zeigt, dass es eine einfache Lösung gibt: mehr Angebot. Teilweise liegen die freien Mieten in Graz sogar unter dem Richtwert. Das ist kein Zufall, sondern das Ergebnis eines funktionierenden Zusammenspiels von Angebot und Nachfrage.
Umso irritierender ist, dass Teile der Politik zunehmend den Eindruck vermitteln, dass der freifinanzierte Bauträger nicht als Teil der Lösung, sondern als Teil des Problems betrachtet wird. Investoren und Entwickler werden häufig pauschal in die Ecke der Profiteure gestellt – als würden sie von hohen Mieten profitieren und nicht unter hohen Grundstückspreisen, steigenden Finanzierungskosten, regulatorischerb Unsicherheit und massiv gestiegenen Baukosten leiden. Der geförderte Wohnbau ist eine tragende Säule des österreichischen Modells – und das zu Recht.
Aber er allein wird die Nachfrage einer wachsenden Stadt nicht decken können.
Umso irritierender ist, dass Teile der Politik zunehmend den Eindruck vermitteln, dass der freifinanzierte Bauträger nicht als Teil der Lösung, sondern als Teil des Problems betrachtet wird. Investoren und Entwickler werden häufig pauschal in die Ecke der Profiteure gestellt – als würden sie von hohen Mieten profitieren und nicht unter hohen Grundstückspreisen, steigenden Finanzierungskosten, regulatorischerb Unsicherheit und massiv gestiegenen Baukosten leiden. Der geförderte Wohnbau ist eine tragende Säule des österreichischen Modells – und das zu Recht.
Aber er allein wird die Nachfrage einer wachsenden Stadt nicht decken können.
SP
AutorStefan Posch
Tags
Mieten
Graz
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