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Internationale Investoren kehren zurück
Immobilienmarkt erreicht 1,2 Milliarden Euro im ersten Halbjahr
Der österreichische Immobilieninvestmentmarkt verzeichnet im ersten Halbjahr 2026 eine fortschreitende Konsolidierung. Laut der aktuellen Analyse des Maklerhauses Colliers wurde im ersten Halbjahr ein Transaktionsvolumen von rund 1,2 Milliarden Euro erzielt. Obwohl dieses Zwischenergebnis um rund 17 Prozent unter dem Niveau des Vorjahreszeitraums liegt, zeigt sich das Marktumfeld stabilisiert. Da die Pipeline für die zweite Jahreshälfte sehr gut mit geplanten Deals gefüllt ist, gehen die Experten davon aus, dass das Gesamtjahresergebnis von 2025 in den kommenden Monaten noch erreicht werden kann. Allein im zweiten Quartal 2026 steuerten Transaktionen im Ausmaß von rund 350 Millionen Euro zum Halbjahresergebnis bei.
Die stärkste Assetklasse in den ersten sechs Monaten des Jahres war der Einzelhandel, auf den 31 Prozent des gesamten Transaktionsvolumens entfielen. Zu den prägenden Deals in diesem Segment gehörten unter anderem der Verkauf der Arcade Meidling in Wien sowie mehrere Transaktionen von High-Street-Immobilien. Dahinter folgten Hotelimmobilien (25 Prozent), Bürogebäude (17 Prozent) sowie Industrie- und Logistikobjekte (13 Prozent). Neubau-Wohnimmobilien kamen aufgrund des sehr restriktiven Angebots und der verhaltenen Bautätigkeit lediglich auf einen Anteil von 12 Prozent. Regional blieb die Bundeshauptstadt Wien mit einem Marktanteil von 46 Prozent das unangefochtene Epizentrum des österreichischen Investmentgeschehens, gefolgt von Oberösterreich mit beachtlichen 22 Prozent.
Ein markanter Trend des ersten Halbjahres ist die deutliche Rückkehr internationaler Kapitalgeber. Der Anteil ausländischer Käufer am gesamten Transaktionsvolumen stieg sprunghaft auf 51 Prozent an – ein Zuwachs von 14 Prozentpunkten im Vergleich zum Vorjahr. Den Löwenanteil nach Investorentypen machten mit 56 Prozent institutionelle Investoren aus. Zu den herausragenden Einzeldeals im Hotelsegment zählte neben dem Verkauf des Wiener M Gallery Hotels am Konzerthaus die Veräußerung des neu eröffneten Leonardo Smart Hotel Vienna Airport am Flughafen Wien. Dieses in innovativer Holz-Hybrid-Bauweise errichtete Großhotel mit 510 Zimmern wurde von der Mamma Group an die israelische Fattal Holding übergeben.
Zudem rückt die Umnutzung von Bürogebäuden immer stärker in den Fokus von Entwicklern. Ältere Büroimmobilien, die den heutigen modernen Anforderungen an Energieeffizienz, Technik und Flächenqualität nicht mehr entsprechen, geraten durch gesunkene Bewertungen zunehmend unter Druck. Diese niedrigen Einwertungsergebnisse schaffen jedoch eine attraktive wirtschaftliche Basis, um bestehende Bausubstanz in Wohnungen umzuwandeln. Die Renditen zeigten sich im abgelaufenen Quartal derweil weitgehend stabil: Die Spitzenrendite für Büroimmobilien lag unverändert bei 4,75 Prozent, während sie im Wohnbereich leicht auf 4,00 Prozent zurückging. Für Logistikobjekte wurden 5,00 Prozent und für Hotels 5,25 Prozent verzeichnet.
Die stärkste Assetklasse in den ersten sechs Monaten des Jahres war der Einzelhandel, auf den 31 Prozent des gesamten Transaktionsvolumens entfielen. Zu den prägenden Deals in diesem Segment gehörten unter anderem der Verkauf der Arcade Meidling in Wien sowie mehrere Transaktionen von High-Street-Immobilien. Dahinter folgten Hotelimmobilien (25 Prozent), Bürogebäude (17 Prozent) sowie Industrie- und Logistikobjekte (13 Prozent). Neubau-Wohnimmobilien kamen aufgrund des sehr restriktiven Angebots und der verhaltenen Bautätigkeit lediglich auf einen Anteil von 12 Prozent. Regional blieb die Bundeshauptstadt Wien mit einem Marktanteil von 46 Prozent das unangefochtene Epizentrum des österreichischen Investmentgeschehens, gefolgt von Oberösterreich mit beachtlichen 22 Prozent.
Ein markanter Trend des ersten Halbjahres ist die deutliche Rückkehr internationaler Kapitalgeber. Der Anteil ausländischer Käufer am gesamten Transaktionsvolumen stieg sprunghaft auf 51 Prozent an – ein Zuwachs von 14 Prozentpunkten im Vergleich zum Vorjahr. Den Löwenanteil nach Investorentypen machten mit 56 Prozent institutionelle Investoren aus. Zu den herausragenden Einzeldeals im Hotelsegment zählte neben dem Verkauf des Wiener M Gallery Hotels am Konzerthaus die Veräußerung des neu eröffneten Leonardo Smart Hotel Vienna Airport am Flughafen Wien. Dieses in innovativer Holz-Hybrid-Bauweise errichtete Großhotel mit 510 Zimmern wurde von der Mamma Group an die israelische Fattal Holding übergeben.
Zudem rückt die Umnutzung von Bürogebäuden immer stärker in den Fokus von Entwicklern. Ältere Büroimmobilien, die den heutigen modernen Anforderungen an Energieeffizienz, Technik und Flächenqualität nicht mehr entsprechen, geraten durch gesunkene Bewertungen zunehmend unter Druck. Diese niedrigen Einwertungsergebnisse schaffen jedoch eine attraktive wirtschaftliche Basis, um bestehende Bausubstanz in Wohnungen umzuwandeln. Die Renditen zeigten sich im abgelaufenen Quartal derweil weitgehend stabil: Die Spitzenrendite für Büroimmobilien lag unverändert bei 4,75 Prozent, während sie im Wohnbereich leicht auf 4,00 Prozent zurückging. Für Logistikobjekte wurden 5,00 Prozent und für Hotels 5,25 Prozent verzeichnet.
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AutorLaura Fürst
Tags
Wien
Analyse
Colliers
Immobilieninvestmentmarkt
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