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Gemeindewohnungen im Ausverkauf
Diese Sendung widmet Ihnen die PLENUS Immobilien GmbH – die Zinshaus-Investment- und Wohnmakler, die Sie mit 15 Jahren Erfahrung umfassend und persönlich betreuen. Alle Informationen finden Sie auf www.plenus-immobilien.at.
Und das sind die Schlagzeilen des Tages:
Gemeindewohnungen im Ausverkauf
Bauturbo mit Verbesserungspotenzial
Linzer Großprojekt fertiggestellt
Und jetzt die Neuigkeiten im Detail:
Gemeindewohnungen im Ausverkauf
Immer mehr Gemeindewohnungen werden in Österreich verkauft. Darüber berichtet die Tageszeitung Der Standard. Hauptgründe sind hohe Sanierungskosten, steigende Betriebsausgaben und zunehmend angespannte Gemeindebudgets. Bereits in den vergangenen Jahren haben Städte wie Voitsberg oder Zeltweg hunderte Wohnungen veräußert, vielfach an gemeinnützige Bauträger.
Aktuell prüfen weitere Gemeinden Teilverkäufe. In Bruck an der Mur sollen Gemeindewohnungen verkauft werden, um dringend notwendige Sanierungen finanzieren zu können. Politisch ist dieses Vorhaben umstritten und noch nicht beschlossen. Konkreter sind die Pläne in Wiener Neustadt. Dort besitzt die Stadt knapp 2.200 Gemeindewohnungen, von denen bis zu 70 Prozent verkauft werden sollen. Ein EU-weiter Verkaufsprozess läuft bereits. Ziel ist es, die jährlichen Zuschüsse aus dem Stadtbudget in Millionenhöhe deutlich zu reduzieren.
Deutscher Bauturbo mit Verbesserungspotenzial
Deutschland hat mit dem sogenannten Bauturbo ein neues Instrument zur Beschleunigung des Wohnbaus eingeführt. Ziel sind schnellere Genehmigungen, weniger Planungsjahre und ein früherer Baustart. Das Ende 2025 beschlossene Gesetz kann Genehmigungsverfahren um mehrere Jahre verkürzen.
Der entscheidende Nachteil: Die Anwendung ist freiwillig und hängt vom politischen Willen der Kommunen ab. Zudem handelt es sich weniger um einen echten Bauturbo als um einen Genehmigungsturbo. Zwar kommen Projekte schneller zur Umsetzung, Bau-, Finanzierungs- und Grundstückskosten bleiben jedoch hoch. Diese Faktoren sind – ebenso wie in Österreich – das größte Hemmnis für neuen Wohnraum. Projektentwickler stehen damit vor einer bekannten Realität: Hohe Baukosten, gestiegene Zinsen und ambitionierte Standards erschweren wirtschaftliches Bauen erheblich. Mieten lassen sich kaum weiter erhöhen, die Bautätigkeit bleibt entsprechend gedämpft – trotz hoher Nachfrage.
Linzer Großprojekt fertiggestellt
In Linz wurde ein bedeutendes Stadtentwicklungsprojekt abgeschlossen. Die BODNER Gruppe hat das vierteilige Gebäudeensemble QUADRILL auf dem Areal der Tabakfabrik Linz fertiggestellt. In den nicht denkmalgeschützten Bereichen ist ein moderner Lebens-, Wohn- und Arbeitsraum entstanden, der den historischen Charakter des Areals ergänzt.
Erste Büro-, Handels-, Gastronomie-, Hotel- und Wohnflächen wurden bereits an ihre Nutzerinnen und Nutzer übergeben. Aktuell liegt der Schwerpunkt auf der Verwertung noch verfügbarer Büroflächen im QUADRILL Tower.
Das waren die Meldungen dieses Morgens.
Was der Tag noch bringt, lesen Sie ab 14 Uhr auf immomedien.at.
Und das sind die Schlagzeilen des Tages:
Gemeindewohnungen im Ausverkauf
Bauturbo mit Verbesserungspotenzial
Linzer Großprojekt fertiggestellt
Und jetzt die Neuigkeiten im Detail:
Gemeindewohnungen im Ausverkauf
Immer mehr Gemeindewohnungen werden in Österreich verkauft. Darüber berichtet die Tageszeitung Der Standard. Hauptgründe sind hohe Sanierungskosten, steigende Betriebsausgaben und zunehmend angespannte Gemeindebudgets. Bereits in den vergangenen Jahren haben Städte wie Voitsberg oder Zeltweg hunderte Wohnungen veräußert, vielfach an gemeinnützige Bauträger.
Aktuell prüfen weitere Gemeinden Teilverkäufe. In Bruck an der Mur sollen Gemeindewohnungen verkauft werden, um dringend notwendige Sanierungen finanzieren zu können. Politisch ist dieses Vorhaben umstritten und noch nicht beschlossen. Konkreter sind die Pläne in Wiener Neustadt. Dort besitzt die Stadt knapp 2.200 Gemeindewohnungen, von denen bis zu 70 Prozent verkauft werden sollen. Ein EU-weiter Verkaufsprozess läuft bereits. Ziel ist es, die jährlichen Zuschüsse aus dem Stadtbudget in Millionenhöhe deutlich zu reduzieren.
Deutscher Bauturbo mit Verbesserungspotenzial
Deutschland hat mit dem sogenannten Bauturbo ein neues Instrument zur Beschleunigung des Wohnbaus eingeführt. Ziel sind schnellere Genehmigungen, weniger Planungsjahre und ein früherer Baustart. Das Ende 2025 beschlossene Gesetz kann Genehmigungsverfahren um mehrere Jahre verkürzen.
Der entscheidende Nachteil: Die Anwendung ist freiwillig und hängt vom politischen Willen der Kommunen ab. Zudem handelt es sich weniger um einen echten Bauturbo als um einen Genehmigungsturbo. Zwar kommen Projekte schneller zur Umsetzung, Bau-, Finanzierungs- und Grundstückskosten bleiben jedoch hoch. Diese Faktoren sind – ebenso wie in Österreich – das größte Hemmnis für neuen Wohnraum. Projektentwickler stehen damit vor einer bekannten Realität: Hohe Baukosten, gestiegene Zinsen und ambitionierte Standards erschweren wirtschaftliches Bauen erheblich. Mieten lassen sich kaum weiter erhöhen, die Bautätigkeit bleibt entsprechend gedämpft – trotz hoher Nachfrage.
Linzer Großprojekt fertiggestellt
In Linz wurde ein bedeutendes Stadtentwicklungsprojekt abgeschlossen. Die BODNER Gruppe hat das vierteilige Gebäudeensemble QUADRILL auf dem Areal der Tabakfabrik Linz fertiggestellt. In den nicht denkmalgeschützten Bereichen ist ein moderner Lebens-, Wohn- und Arbeitsraum entstanden, der den historischen Charakter des Areals ergänzt.
Erste Büro-, Handels-, Gastronomie-, Hotel- und Wohnflächen wurden bereits an ihre Nutzerinnen und Nutzer übergeben. Aktuell liegt der Schwerpunkt auf der Verwertung noch verfügbarer Büroflächen im QUADRILL Tower.
Das waren die Meldungen dieses Morgens.
Was der Tag noch bringt, lesen Sie ab 14 Uhr auf immomedien.at.
SP
AutorStefan Posch
Tags
Österreich
Quadrill
linz
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