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Gewerbe-Ausfälle verzehnfacht
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Diese Woche ist der Bundesimmobilientag Patronanzgeber des Morgenjournals. Sichern Sie sich jetzt Ihre Tickets unter www.bundesimmobilientag.at und seien Sie Teil des kaiserlichen Branchentreffens in Bad Ischl.
Und das sind die Schlagzeilen des Tages:
Gewerbe-Ausfälle verzehnfacht
Preistrend: Immobilienmarkt trotzt der Krise
Falkensteiner: Sardinien-Deal fix
Und jetzt die Meldungen im Detail:
Gewerbe-Ausfälle verzehnfacht
Die österreichischen Banken schwimmen in Geld, doch am Horizont brauen sich dunkle Wolken zusammen. Laut dem aktuellen Finanzstabilitätsbericht der Nationalbank erzielten die heimischen Institute im letzten Jahr einen Rekordgewinn von knapp 12 Milliarden Euro. Dank dieser Puffer ist der Sektor zwar so krisenfest wie nie zuvor, doch OeNB-Gouverneur Martin Kocher warnt vor einem gefährlichen Mix aus schwachem Wachstum und steigenden Inflationsrisiken durch den Iran-Krieg.
Besonders brenzlig wird es bei den Gewerbeimmobilien: Hier haben sich die Kreditausfälle in den letzten 3 Jahren verzehnfacht. Mittlerweile gilt fast jeder 7. Kredit im gewerblichen Wohnbau als notleidend. Die Nationalbank mahnt die Banken daher zur Vorsicht und fordert höhere Risikopuffer, um für weitere Schocks gewappnet zu sein. Während die Institute also glänzende Zahlen schreiben, müssen sie gleichzeitig Milliarden für faule Kredite zur Seite legen.
Preistrend: Immobilienmarkt trotzt der Krise
Während die geopolitische Lage angespannt bleibt, senden die deutschen Pfandbriefbanken ein optimistisches Signal. Trotz der Unsicherheiten durch den Iran-Krieg rechnet der Bankenverband vdp für das laufende Jahr 2026 mit leicht steigenden Immobilienpreisen. Bereits im vergangenen Jahr kletterten die Preise um rund 4 %, nachdem sie 2024 um knapp 2 % zugelegt hatten. Die Talsohle scheint damit endgültig durchschritten.
Besonders das Neugeschäft mit Immobilienkrediten hat massiv angezogen: Die Institute weiteten ihre Darlehenszusagen im Jahr 2025 um fast 16 % auf über 148 Milliarden Euro aus. Vor allem Wohnimmobilien bleiben der Motor dieser Erholung. vdp-Präsident Gero Bergmann betont jedoch, dass die weitere Entwicklung stark von der Inflation und den Baukosten abhängt, die durch die Energiepreise unter Druck bleiben. Dieser Trend 2026 unterstreicht die Resilienz des Sektors: Immobilien behalten ihre Rolle als stabiler Anker, selbst wenn das wirtschaftliche Umfeld schwierig bleibt.
Falkensteiner: Sardinien-Deal fix
Vom Pächter zum Schlossherrn am Mittelmeer: Die Falkensteiner Michaeler Tourism Group macht auf Sardinien jetzt Nägel mit Köpfen. Nach 10 Jahren als Betreiber kauft die Gruppe das bekannte Resort Capo Boi an der Südküste der Insel einfach selbst. Wo früher schon Willy Brandt seinen Urlaub genoss, will Falkensteiner jetzt richtig investieren.
Ziel ist der Aufstieg in die oberste 5-Sterne-Liga und ein Betrieb, der das ganze Jahr über Gäste anlockt. Dieser Schritt zeigt einen klaren Markttrend für 2026: Große Player wollen Betrieb und Eigentum wieder in einer Hand bündeln, um ihre Standorte langfristig und unabhängig weiterzuentwickeln. Für die Region Cagliari bedeutet das einen kräftigen touristischen Impuls, während Falkensteiner sein Portfolio an erstklassigen Eigenimmobilien in Europa konsequent weiter ausbaut.
Das waren die Meldungen dieses Morgens. Was weiter im Tag passiert, lesen Sie ab 14 Uhr auf immomedien.at.
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Und das sind die Schlagzeilen des Tages:
Gewerbe-Ausfälle verzehnfacht
Preistrend: Immobilienmarkt trotzt der Krise
Falkensteiner: Sardinien-Deal fix
Und jetzt die Meldungen im Detail:
Gewerbe-Ausfälle verzehnfacht
Die österreichischen Banken schwimmen in Geld, doch am Horizont brauen sich dunkle Wolken zusammen. Laut dem aktuellen Finanzstabilitätsbericht der Nationalbank erzielten die heimischen Institute im letzten Jahr einen Rekordgewinn von knapp 12 Milliarden Euro. Dank dieser Puffer ist der Sektor zwar so krisenfest wie nie zuvor, doch OeNB-Gouverneur Martin Kocher warnt vor einem gefährlichen Mix aus schwachem Wachstum und steigenden Inflationsrisiken durch den Iran-Krieg.
Besonders brenzlig wird es bei den Gewerbeimmobilien: Hier haben sich die Kreditausfälle in den letzten 3 Jahren verzehnfacht. Mittlerweile gilt fast jeder 7. Kredit im gewerblichen Wohnbau als notleidend. Die Nationalbank mahnt die Banken daher zur Vorsicht und fordert höhere Risikopuffer, um für weitere Schocks gewappnet zu sein. Während die Institute also glänzende Zahlen schreiben, müssen sie gleichzeitig Milliarden für faule Kredite zur Seite legen.
Preistrend: Immobilienmarkt trotzt der Krise
Während die geopolitische Lage angespannt bleibt, senden die deutschen Pfandbriefbanken ein optimistisches Signal. Trotz der Unsicherheiten durch den Iran-Krieg rechnet der Bankenverband vdp für das laufende Jahr 2026 mit leicht steigenden Immobilienpreisen. Bereits im vergangenen Jahr kletterten die Preise um rund 4 %, nachdem sie 2024 um knapp 2 % zugelegt hatten. Die Talsohle scheint damit endgültig durchschritten.
Besonders das Neugeschäft mit Immobilienkrediten hat massiv angezogen: Die Institute weiteten ihre Darlehenszusagen im Jahr 2025 um fast 16 % auf über 148 Milliarden Euro aus. Vor allem Wohnimmobilien bleiben der Motor dieser Erholung. vdp-Präsident Gero Bergmann betont jedoch, dass die weitere Entwicklung stark von der Inflation und den Baukosten abhängt, die durch die Energiepreise unter Druck bleiben. Dieser Trend 2026 unterstreicht die Resilienz des Sektors: Immobilien behalten ihre Rolle als stabiler Anker, selbst wenn das wirtschaftliche Umfeld schwierig bleibt.
Falkensteiner: Sardinien-Deal fix
Vom Pächter zum Schlossherrn am Mittelmeer: Die Falkensteiner Michaeler Tourism Group macht auf Sardinien jetzt Nägel mit Köpfen. Nach 10 Jahren als Betreiber kauft die Gruppe das bekannte Resort Capo Boi an der Südküste der Insel einfach selbst. Wo früher schon Willy Brandt seinen Urlaub genoss, will Falkensteiner jetzt richtig investieren.
Ziel ist der Aufstieg in die oberste 5-Sterne-Liga und ein Betrieb, der das ganze Jahr über Gäste anlockt. Dieser Schritt zeigt einen klaren Markttrend für 2026: Große Player wollen Betrieb und Eigentum wieder in einer Hand bündeln, um ihre Standorte langfristig und unabhängig weiterzuentwickeln. Für die Region Cagliari bedeutet das einen kräftigen touristischen Impuls, während Falkensteiner sein Portfolio an erstklassigen Eigenimmobilien in Europa konsequent weiter ausbaut.
Das waren die Meldungen dieses Morgens. Was weiter im Tag passiert, lesen Sie ab 14 Uhr auf immomedien.at.
LF
AutorLaura Fürst
Tags
Nationalbank
OeNB
martin kocher
gewerbeimmobilien
Falkensteiner
Sardinien
falkensteiner Michaeler Tourism Group
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