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/ Lesezeit 2 min
Austausch am Immobilien-Stammtisch
280 Gäste aus ganz Österreich kamen nach Innsbruck
Vergangene Woche verwandelte sich die Wirtschaftskammer Tirol zum sechsten Mal zum Zentrum der österreichischen Immobilienbranche. Was als regionaler Austausch begann, lockte diesmal rund 280 Gäste aus ganz Österreich an. Das von Philipp und Nikolaus Resl (P&R Verwaltung) initiierte Format Immobilien-Stammtisch unterstrich: In Zeiten massiver Herausforderungen im Wohnbau ist die Vernetzung zwischen Wirtschaft, Politik und Gesellschaft der entscheidende Schlüssel für die Zukunft.
Bereits in den Eröffnungsreden wurde der Ton für den Tag gesetzt. Philipp Resl betonte, dass die Branche die Krise nur im Schulterschluss meistern könne. Nikolaus Resl fand deutliche Worte zur Marktlage: „Ein angespannter Wohnungsmarkt lässt sich nicht durch zusätzliche Hürden beruhigen – nur mehr Angebot sorgt für Entspannung.“ Er forderte eine radikale Vereinfachung von Normen zur Kostensenkung und mahnte, dass Vertrauen die unverzichtbare Basis für Investitionen sei. Ergänzt wurden die Grußworte durch Anton Rieder (WKO-Tirol) und Andreas Köttl (VÖPE), die die Bedeutung stabiler Rahmenbedingungen gegen die Wohnbaukrise unterstrichen.
Im fachlichen Teil lieferten Alexander Bosak (EXPLOREAL) und Michael Achleitner (ImmoScout24) einen tiefgreifenden Vergleich zwischen den Bauträgermärkten in Tirol und Wien. Um die makroprudenzielle Aufsicht und die Stabilität des Finanzsystems ging es im Beitrag von Stefan W. Schmitz (OeNB), während Simon Lindenthaler (Lidl Österreich) über die aktuellen Herausforderungen der Handelsimmobilie referierte.
Beim Themenblock „Bau und Industrie" präsentierten Johann Marchner und Vanessa Rausch Visionen für den Baustoff Ziegel, der nicht nur im Einfamilienhaus, sondern vor allem in großen urbanen Projekten nachhaltige Akzente setzen soll. Der Stammtisch bot auch Raum für den „Blick über den Tellerrand“. Johannes Rüdisser (Uni Innsbruck) sprach über Biodiversität, während Naturfotograf Lukas Schäfer von seinem Weg vom Profi-Skisportler zur Fotografie erzählte.
Im Rahmen einer begleitenden Pressekonferenz wurde die Branche deutlich. WKO-Fachgruppenobfrau Mag. Dr. Ellen Moll bezeichnete den gemeinnützigen Wohnbau zwar als „Eckpfeiler“, kritisierte jedoch massive Eingriffe in den Eigentumsmarkt: „Das verzerrt den Markt und treibt Spekulationen an.“ Sie forderte stattdessen eine gezielte Förderpolitik mit angepassten Einkommensgrenzen. Andreas Köttl mahnte zudem einheitliche Regeln für Nachhaltigkeit und Kreislaufwirtschaft ein, um Planbarkeit zu schaffen und Kosten durch beschleunigte Verfahren zu senken. ÖVP-Wohnbausprecher Norbert Sieber bekundete Verständnis und verwies auf kommende Gesetzesvorlagen zur Verfahrensvereinfachung sowie die hilfreiche Abschaffung der KIM-Verordnung.
Die „geprügelte Immobilienbranche“, wie Nikolaus Resl sie nannte, zeigte in Innsbruck Geschlossenheit und einen klaren Willen zur proaktiven Mitgestaltung des zukünftigen Lebensraums.
Bereits in den Eröffnungsreden wurde der Ton für den Tag gesetzt. Philipp Resl betonte, dass die Branche die Krise nur im Schulterschluss meistern könne. Nikolaus Resl fand deutliche Worte zur Marktlage: „Ein angespannter Wohnungsmarkt lässt sich nicht durch zusätzliche Hürden beruhigen – nur mehr Angebot sorgt für Entspannung.“ Er forderte eine radikale Vereinfachung von Normen zur Kostensenkung und mahnte, dass Vertrauen die unverzichtbare Basis für Investitionen sei. Ergänzt wurden die Grußworte durch Anton Rieder (WKO-Tirol) und Andreas Köttl (VÖPE), die die Bedeutung stabiler Rahmenbedingungen gegen die Wohnbaukrise unterstrichen.
Im fachlichen Teil lieferten Alexander Bosak (EXPLOREAL) und Michael Achleitner (ImmoScout24) einen tiefgreifenden Vergleich zwischen den Bauträgermärkten in Tirol und Wien. Um die makroprudenzielle Aufsicht und die Stabilität des Finanzsystems ging es im Beitrag von Stefan W. Schmitz (OeNB), während Simon Lindenthaler (Lidl Österreich) über die aktuellen Herausforderungen der Handelsimmobilie referierte.
Beim Themenblock „Bau und Industrie" präsentierten Johann Marchner und Vanessa Rausch Visionen für den Baustoff Ziegel, der nicht nur im Einfamilienhaus, sondern vor allem in großen urbanen Projekten nachhaltige Akzente setzen soll. Der Stammtisch bot auch Raum für den „Blick über den Tellerrand“. Johannes Rüdisser (Uni Innsbruck) sprach über Biodiversität, während Naturfotograf Lukas Schäfer von seinem Weg vom Profi-Skisportler zur Fotografie erzählte.
Im Rahmen einer begleitenden Pressekonferenz wurde die Branche deutlich. WKO-Fachgruppenobfrau Mag. Dr. Ellen Moll bezeichnete den gemeinnützigen Wohnbau zwar als „Eckpfeiler“, kritisierte jedoch massive Eingriffe in den Eigentumsmarkt: „Das verzerrt den Markt und treibt Spekulationen an.“ Sie forderte stattdessen eine gezielte Förderpolitik mit angepassten Einkommensgrenzen. Andreas Köttl mahnte zudem einheitliche Regeln für Nachhaltigkeit und Kreislaufwirtschaft ein, um Planbarkeit zu schaffen und Kosten durch beschleunigte Verfahren zu senken. ÖVP-Wohnbausprecher Norbert Sieber bekundete Verständnis und verwies auf kommende Gesetzesvorlagen zur Verfahrensvereinfachung sowie die hilfreiche Abschaffung der KIM-Verordnung.
Die „geprügelte Immobilienbranche“, wie Nikolaus Resl sie nannte, zeigte in Innsbruck Geschlossenheit und einen klaren Willen zur proaktiven Mitgestaltung des zukünftigen Lebensraums.
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AutorStefan Posch
Tags
Tirol
Köttl
wohnbau
Philipp Resl
Nikolaus Resl