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Immobilienmarkt schafft den Turnaround
Halbjahresbilanz zeigt wieder Dynamik
Nach mehreren Jahren starker Konsolidierung zeigt die Halbjahresbilanz 2026 von s Real Immobilien eine stetige Erholung des österreichischen Wohnimmobilienmarkts. Getragen von verbesserten Finanzierungsbedingungen und einer realitätsnäheren Preisfindung verzeichnen fast alle Bundesländer einen deutlichen Anstieg der Transaktionszahlen bei überwiegend stabilen bis moderat steigenden Preisen. Während sich der Sekundärmarkt für Bestandsimmobilien rasch belebt, bleibt der Neubaumarkt österreichweit das Sorgenkind der Branche.
„Ein gesunder Immobilienmarkt braucht ein ausgewogenes Verhältnis von Angebot und Nachfrage, leistbare Rahmenbedingungen sowie eine nachhaltige Wertentwicklung. Moderate Preissteigerungen sind dabei ein wichtiges Signal: Sie zeigen Stabilität und Werterhalt, ohne eine erneute Überhitzung zu fördern“, erklärt Martina Hirsch, Geschäftsführerin von s Real Immobilien.
In Wien führt die ungebrochen hohe Nachfrage bei einer Mietquote von knapp 80 Prozent zu einer spürbaren Verknappung des Angebots auf dem Mietmarkt. Infolgedessen rückt der Eigentumserwerb für viele Suchende wieder stärker in den Fokus. Bei gebrauchten Eigentumswohnungen liegt der Durchschnittspreis in Salzburg aktuell bei etwa 4.800 Euro pro Quadratmeter, während im Erstbezug rund 6.500 Euro erzielt werden. Auch in Kärnten setzen Bestandswohnungen ab 3.000 Euro pro Quadratmeter in Klagenfurt und Villach neue Marktimpulse.
In den westlichen Bundesländern zeigt sich ein differenziertes Bild: Während in Tirol Mikrolagen und alpine Topografie das Angebot verknappen und Bestandsflächen stützen, meldet Vorarlberg ein ausgeglicheneres Marktumfeld. Dort stehen in den Bezirken Dornbirn, Feldkirch und Bregenz wieder mehr Objekte zur Auswahl. In Niederösterreich und der Steiermark sticht vor allem eine hohe Preissensibilität hervor; Kaufinserate mit leicht korrigierten Preisen finden jedoch rasch Abnehmer.
Hauptproblem bleibt das Neubausegment: Hohe Baukosten und verhaltene Bauträgeraktivitäten führen bundesweit zu einem verringerten Angebot an Erstbezugswohnungen. Experten erwarten, dass der Ausfall an Neufertigstellungen die Mietmärkte in den urbanen Zentren in den kommenden Jahren weiter unter Druck setzen wird.
„Ein gesunder Immobilienmarkt braucht ein ausgewogenes Verhältnis von Angebot und Nachfrage, leistbare Rahmenbedingungen sowie eine nachhaltige Wertentwicklung. Moderate Preissteigerungen sind dabei ein wichtiges Signal: Sie zeigen Stabilität und Werterhalt, ohne eine erneute Überhitzung zu fördern“, erklärt Martina Hirsch, Geschäftsführerin von s Real Immobilien.
In Wien führt die ungebrochen hohe Nachfrage bei einer Mietquote von knapp 80 Prozent zu einer spürbaren Verknappung des Angebots auf dem Mietmarkt. Infolgedessen rückt der Eigentumserwerb für viele Suchende wieder stärker in den Fokus. Bei gebrauchten Eigentumswohnungen liegt der Durchschnittspreis in Salzburg aktuell bei etwa 4.800 Euro pro Quadratmeter, während im Erstbezug rund 6.500 Euro erzielt werden. Auch in Kärnten setzen Bestandswohnungen ab 3.000 Euro pro Quadratmeter in Klagenfurt und Villach neue Marktimpulse.
In den westlichen Bundesländern zeigt sich ein differenziertes Bild: Während in Tirol Mikrolagen und alpine Topografie das Angebot verknappen und Bestandsflächen stützen, meldet Vorarlberg ein ausgeglicheneres Marktumfeld. Dort stehen in den Bezirken Dornbirn, Feldkirch und Bregenz wieder mehr Objekte zur Auswahl. In Niederösterreich und der Steiermark sticht vor allem eine hohe Preissensibilität hervor; Kaufinserate mit leicht korrigierten Preisen finden jedoch rasch Abnehmer.
Hauptproblem bleibt das Neubausegment: Hohe Baukosten und verhaltene Bauträgeraktivitäten führen bundesweit zu einem verringerten Angebot an Erstbezugswohnungen. Experten erwarten, dass der Ausfall an Neufertigstellungen die Mietmärkte in den urbanen Zentren in den kommenden Jahren weiter unter Druck setzen wird.
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AutorLaura Fürst
Tags
s Real
martina hirsch
Immobilien
Halbjahresbilanz
2026
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