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Immofinanz: S Immo-Merger bis Q3 möglich

Deal um Aggregate doch nicht zustandegekommen

Die Immofinanz sieht gute Chancen, dass der angestrebte Merger mit der S Immo bereits im dritten Quartal dieses Jahres finalisiert werden könnte. Derzeit hängt es nämlich an der Übernahmekommission, die das Offert noch prüft. Immofinanz-CFO Stefan Schönauer erklärte im Rahmen der heutigen Bilanzpressekonferenz, dass es sich bei der Prüfung um einen normalen Vorgang handle, die Angebotsunterlage sei sehr komplex. Auch wenn die Übernahmekommission bei der Prüfung rechtlich keine zeitlichen Beschränkungen hat, geht man von einer zeitnahen Veröffentlichung der Angebotsunterlagen aus und mit einem Abschluss des Mergers im dritten Quartal. Die Immofinanz bietet für die S Immo 22,25 Euro je Aktie, laut Schönauer ein "sehr attraktives Angebot". Parallel zum freiwilligen Übernahmeangebot will die Immofinanz weitere Anteile von der S Immo ankaufen, bis man über die 30-Prozent-Schwelle kommt und damit das freiwillige Übernahmeangebot in ein Pflichtangebot umwandeln kann. Die liquiden Mittel für den Merger verfügt man durch einen Cashpolster von 1,1 Milliarden Euro und zusätzlich einer Finanzierung durch eine Investmentbank in der Höhe von einer halben Milliarde Euro. Derzeit besitzt die Immofinanz rund 26,5 Prozent an der S Immo. Wenig neues gibt es in der Causa Aggregate, die zunächst für Verwirrung gesorgt hatte. Ronny Pecik wollte bekanntlich seine Immofinanz- und S Immo-Anteile an die Aggregate um Günther Walcher veräußern, allerdings ist das nicht vollzogen worden, nachdem Peciks Geschäftspartner Peter Korbacka noch nicht zugestimmt hatte, war dem Geschäftsbericht der Aggregate zu entnehmen. Im abgelaufen Geschäftsjahr hatte die Immofinanz aufgrund von Covid-Abwertungen einen Verlust hinnehmen müssen (immoflash berichtete heute früh). Allerdings sei der FFO 1 mit 126,1 Millionen Euro stabil, die Mieterlöse habe man auf rund 289 Millionen Euro gesteigert. COO Dietmar Reindl verweist auf einen gesamten Vermietungsgrad von 96 Prozent, bei den Stop Shops liege man sogar bei 98,6 Prozent. Nachdem im Vorjahr die Dividende ausgesetzt worden war, werde man heuer wieder 55 Cent je Aktie ausschütten.
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© Cachalot Media House GmbH - Veröffentlicht am 22. April 2021 - zuletzt bearbeitet am 29. Januar 2026


CS
AutorCharles Steiner
Tags
Investment
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