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"Eyemaxx-Schloss"-Betreiber insolvent
Sanierungsverfahren für Lifestyle Realbesitz nach Mieterausfällen
Über das Vermögen der Lifestyle Realbesitz Verwertungsgesellschaft ist am Landesgericht Korneuburg ein Sanierungsverfahren mit Eigenverwaltung eröffnet worden. Das Unternehmen, welches primär für die Verwaltung von Schloss Leopoldsdorf bei Wien zuständig ist, rutschte nach massiven Mieterausfällen in die Zahlungsunfähigkeit. Das Schloss ist in der Immobilienbranche als Firmensitz des ebenfalls insolventen Projektenticklers Exmaxx bekannt. Die Verbindlichkeiten belaufen sich laut Angaben des Gläubigerschutzverbandes Creditreform auf insgesamt 12,9 Millionen Euro.
Auslöser der finanziellen Schieflage waren die Pleiten der beiden Hauptmieter im Schloss, Eyemaxx International Holding & Consulting und VST Building Technologies. Nach deren Insolvenzen wurden die Mietverträge für die Büroräumlichkeiten durch die jeweiligen Masseverwalter aufgelöst. Da die Räumlichkeiten stark an die spezifischen Bedürfnisse der vorigen Mieter angepasst waren, scheiterten alle Versuche einer schnellen Neuvermietung. Die daraus resultierenden Einnahmenausfälle führten zu einem akuten Liquiditätsverlust, wodurch schließlich auch die laufenden Erhaltungskosten der historischen Schlossanlage nicht mehr gedeckt werden konnten.
Von dem Verfahren sind insgesamt 23 Gläubiger betroffen. Da der Großteil der Passiva von 12,9 Millionen Euro hypothekarisch besichert ist, fällt der für den Sanierungsplan relevante Betrag mit rund 366.000 Euro vergleichsweise gering aus. Den Gläubigern wird eine Sanierungsplanquote von 30 Prozent zur Entschuldung angeboten. Das langfristige Ziel des Unternehmens bleibt weiterhin der Verkauf des Schlosses zu bestmöglichen Konditionen. Die Verhandlungen mit potenziellen Käufern werden fortgesetzt, nachdem frühere Gespräche mit Interessenten aus Drittstaaten ergebnislos blieben. Zum Insolvenzverwalter wurde Rechtsanwalt Michael Ludwig-Lang bestellt; die Abstimmung über den Sanierungsplan ist für den 27. August 2026 angesetzt.
Auslöser der finanziellen Schieflage waren die Pleiten der beiden Hauptmieter im Schloss, Eyemaxx International Holding & Consulting und VST Building Technologies. Nach deren Insolvenzen wurden die Mietverträge für die Büroräumlichkeiten durch die jeweiligen Masseverwalter aufgelöst. Da die Räumlichkeiten stark an die spezifischen Bedürfnisse der vorigen Mieter angepasst waren, scheiterten alle Versuche einer schnellen Neuvermietung. Die daraus resultierenden Einnahmenausfälle führten zu einem akuten Liquiditätsverlust, wodurch schließlich auch die laufenden Erhaltungskosten der historischen Schlossanlage nicht mehr gedeckt werden konnten.
Von dem Verfahren sind insgesamt 23 Gläubiger betroffen. Da der Großteil der Passiva von 12,9 Millionen Euro hypothekarisch besichert ist, fällt der für den Sanierungsplan relevante Betrag mit rund 366.000 Euro vergleichsweise gering aus. Den Gläubigern wird eine Sanierungsplanquote von 30 Prozent zur Entschuldung angeboten. Das langfristige Ziel des Unternehmens bleibt weiterhin der Verkauf des Schlosses zu bestmöglichen Konditionen. Die Verhandlungen mit potenziellen Käufern werden fortgesetzt, nachdem frühere Gespräche mit Interessenten aus Drittstaaten ergebnislos blieben. Zum Insolvenzverwalter wurde Rechtsanwalt Michael Ludwig-Lang bestellt; die Abstimmung über den Sanierungsplan ist für den 27. August 2026 angesetzt.
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AutorLaura Fürst
Tags
Sanierungsverfahren
Leopoldsdorf
Insolvenz
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