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Signa-Verwertung biegt auf die Zielgerade ein
Park Hyatt und Goldenes Quartier stehen kurz vor Verkauf
Die Verwertung des insolventen Signa-Immobilienimperiums nähert sich dem Finale. Laut dem aktuellen Zwischenbericht der Insolvenzverwalterin Abel Rechtsanwälte GmbH soll die Verwertung der Kernobjekte der Signa Prime Selection (SPS) bis Ende 2026 weitgehend abgeschlossen sein. Für das Wiener Luxushotel Park Hyatt Am Hof wurde bereits Verhandlungsexklusivität mit einer Gesellschaft des oberösterreichischen Investors Josef Rainer vereinbart. Der Deal soll bis Ende September 2026 abgewickelt werden; das Transaktionsvolumen liegt Insidern zufolge bei rund 330 Millionen Euro.
Ebenfalls im strukturierten Verkaufsprozess befindet sich das Wiener Luxus-Ensemble „Goldenes Quartier“ in der Tuchlauben, dessen Verkehrswert auf 458 Millionen Euro geschätzt wird und das jährliche Mieteinnahmen von 18 Millionen Euro generiert. Weniger erfolgreich verlief die Verwertung der geschichtsträchtigen Postsparkasse: Das Otto-Wagner-Gebäude konnte nicht mehr solvent veräußert werden, weshalb im April ein separates Insolvenzverfahren über die Eigentümergesellschaft eröffnet wurde. In der Schweiz stehen zudem Anteile an fünf Globus-Immobilien zum Verkauf, wobei für das Objekt in Bern bereits Exklusivität vereinbart wurde.
Neben den Immobilienverkäufen fokussiert sich die Insolvenzverwaltung auf millionenschwere Anfechtungs- und Haftungsklagen. Bisher konnten rund 67,2 Millionen Euro durch Vergleiche für die Masse gesichert werden. Aktuell laufen mehr als 20 Klagen vor dem Handelsgericht Wien, unter anderem gegen die Hamburg Commercial Bank, Kühne Immobilia und die RAG-Stiftung. Um die komplexen Transaktionen und das Controlling weiterzuführen, bleibt die Signa Prime mit ihren verbleibenden 13 Beschäftigten plangemäß bis zum 30. November 2026 operativ im Fortbetrieb.
Ebenfalls im strukturierten Verkaufsprozess befindet sich das Wiener Luxus-Ensemble „Goldenes Quartier“ in der Tuchlauben, dessen Verkehrswert auf 458 Millionen Euro geschätzt wird und das jährliche Mieteinnahmen von 18 Millionen Euro generiert. Weniger erfolgreich verlief die Verwertung der geschichtsträchtigen Postsparkasse: Das Otto-Wagner-Gebäude konnte nicht mehr solvent veräußert werden, weshalb im April ein separates Insolvenzverfahren über die Eigentümergesellschaft eröffnet wurde. In der Schweiz stehen zudem Anteile an fünf Globus-Immobilien zum Verkauf, wobei für das Objekt in Bern bereits Exklusivität vereinbart wurde.
Neben den Immobilienverkäufen fokussiert sich die Insolvenzverwaltung auf millionenschwere Anfechtungs- und Haftungsklagen. Bisher konnten rund 67,2 Millionen Euro durch Vergleiche für die Masse gesichert werden. Aktuell laufen mehr als 20 Klagen vor dem Handelsgericht Wien, unter anderem gegen die Hamburg Commercial Bank, Kühne Immobilia und die RAG-Stiftung. Um die komplexen Transaktionen und das Controlling weiterzuführen, bleibt die Signa Prime mit ihren verbleibenden 13 Beschäftigten plangemäß bis zum 30. November 2026 operativ im Fortbetrieb.
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AutorLaura Fürst
Tags
Signa-Pleite
Signa
Insolvenz
Park Hyatt
Goldenes quartier
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