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Investmentmarkt auf Vorkrisenniveau
4,2 Mrd. Euro und 44 Prozent Plus im Jahr 2025
Der österreichische Investmentmarkt hat 2025 deutlich an Dynamik gewonnen. Wer investierte, was gehandelt wurde und wie stark das Volumen stieg, zeigt das aktuelle Markt-Update von Otto Immobilien: Das Transaktionsvolumen erreichte rund 4,2 Milliarden Euro und lag damit um 44 Prozent über dem Vorjahr (2024: 2,9 Milliarden Euro). Besonders das vierte Quartal brachte spürbare Belebung. Im Gesamtjahr liegt das Volumen um 16 Prozent über dem Fünfjahresschnitt und damit wieder auf dem Niveau der Jahre vor der Zinskrise. Neben Wohnen, Büro sowie Industrie und Logistik umfasst das Gesamtvolumen auch Handel, Hotel, betreibergeführtes Wohnen und weitere Nutzungsarten.
Der österreichische Investmentmarkt hat 2025 einen starken Aufschwung erlebt. „Der Investmentmarkt hat 2025 klar an Vertrauen zurückgewonnen. Die starke zweite Jahreshälfte zeigt, dass Kapital wieder mehr bereitsteht und Transaktionen umgesetzt werden. Wir erwarten, dass sich dieser Trend 2026 fortsetzt“, sagt Eugen Otto, Geschäftsführer von Otto Immobilien. Rund zwei Drittel des Volumens entfielen auf inländische Akteure. „Für 2026 rechnen wir mit einer stärkeren Rückkehr institutioneller Investoren aus dem deutschen Raum“, ergänzt Philipp Maisel, Leiter Investment.
Das Segment Wohnen verzeichnete mit rund 1,3 Milliarden Euro nahezu eine Verdoppelung des Transaktionsvolumens (+93 Prozent). Maßgeblich waren Bestandsobjekte mit hohem Vermietungsgrad in Wien und den Landeshauptstädten. Ein wesentlicher Anteil entfiel auf Verkäufe durch offene Immobilienfonds. „Das Transaktionsgeschehen konzentriert sich fast vollständig auf Bestandsimmobilien. Die niedrige Neubaupipeline begrenzt das Angebot. Wir gehen davon aus, dass der Markt auch 2026 stark durch Fondsverkäufe und selektive Bestandsdeals geprägt sein wird“, so Maisel.
In der Assetklasse Büro erreichte das Volumen 2025 rund 1,1 Milliarden Euro und lag damit leicht unter dem Vorjahr (-6 Prozent). Ein wesentlicher Teil entfiel auf großvolumige Transaktionen in etablierten Wiener Büro-Hotspots. „Der Fokus lag klar auf erstklassigen, ESG-konformen Immobilien in zentralen Wiener Lagen mit langfristig gesicherten Mieteinnahmen. Auffällig war die hohe Zahl an Off-Market-Transaktionen. Mehrere prominente Deals wurden ohne öffentlichen Vermarktungsprozess abgewickelt“, sagt Anthony Crow. Genannt werden unter anderem Transaktionen rund um The Icon Vienna sowie den Austria Campus.
Auch Industrie und Logistik legten zu: Mit 604 Millionen Euro stieg das Volumen um 35 Prozent gegenüber 2024 und erreichte damit den zweithöchsten Wert der vergangenen fünf Jahre. Neben der stabilen Nachfrage nach modernen Flächen in gut angebundenen Lagen zeigt sich ein Trend zu kleineren Einheiten zwischen 500 und 3.000 Quadratmetern, insbesondere von Klein- und Mittelbetrieben. Sale-and-Leaseback-Transaktionen rücken wieder stärker in den Fokus, während ältere, nicht ESG-konforme Bestände unter Preisdruck geraten.
Trotz weiterhin anspruchsvoller Rahmenbedingungen rechnet Otto Immobilien für 2026 mit einer weiteren Belebung. Sinkende Finanzierungskosten, stabilisierte Preisniveaus und eine zunehmende Aktivität institutioneller Investoren könnten das Transaktionsgeschehen zusätzlich stärken. „Die Marktteilnehmer haben sich auf das neue Zinsumfeld eingestellt. Das schafft Planungssicherheit. Wir erwarten 2026 eine kontinuierliche Zunahme an Transaktionen über mehrere Assetklassen hinweg“, resümiert Eugen Otto.
Der österreichische Investmentmarkt hat 2025 einen starken Aufschwung erlebt. „Der Investmentmarkt hat 2025 klar an Vertrauen zurückgewonnen. Die starke zweite Jahreshälfte zeigt, dass Kapital wieder mehr bereitsteht und Transaktionen umgesetzt werden. Wir erwarten, dass sich dieser Trend 2026 fortsetzt“, sagt Eugen Otto, Geschäftsführer von Otto Immobilien. Rund zwei Drittel des Volumens entfielen auf inländische Akteure. „Für 2026 rechnen wir mit einer stärkeren Rückkehr institutioneller Investoren aus dem deutschen Raum“, ergänzt Philipp Maisel, Leiter Investment.
Das Segment Wohnen verzeichnete mit rund 1,3 Milliarden Euro nahezu eine Verdoppelung des Transaktionsvolumens (+93 Prozent). Maßgeblich waren Bestandsobjekte mit hohem Vermietungsgrad in Wien und den Landeshauptstädten. Ein wesentlicher Anteil entfiel auf Verkäufe durch offene Immobilienfonds. „Das Transaktionsgeschehen konzentriert sich fast vollständig auf Bestandsimmobilien. Die niedrige Neubaupipeline begrenzt das Angebot. Wir gehen davon aus, dass der Markt auch 2026 stark durch Fondsverkäufe und selektive Bestandsdeals geprägt sein wird“, so Maisel.
In der Assetklasse Büro erreichte das Volumen 2025 rund 1,1 Milliarden Euro und lag damit leicht unter dem Vorjahr (-6 Prozent). Ein wesentlicher Teil entfiel auf großvolumige Transaktionen in etablierten Wiener Büro-Hotspots. „Der Fokus lag klar auf erstklassigen, ESG-konformen Immobilien in zentralen Wiener Lagen mit langfristig gesicherten Mieteinnahmen. Auffällig war die hohe Zahl an Off-Market-Transaktionen. Mehrere prominente Deals wurden ohne öffentlichen Vermarktungsprozess abgewickelt“, sagt Anthony Crow. Genannt werden unter anderem Transaktionen rund um The Icon Vienna sowie den Austria Campus.
Auch Industrie und Logistik legten zu: Mit 604 Millionen Euro stieg das Volumen um 35 Prozent gegenüber 2024 und erreichte damit den zweithöchsten Wert der vergangenen fünf Jahre. Neben der stabilen Nachfrage nach modernen Flächen in gut angebundenen Lagen zeigt sich ein Trend zu kleineren Einheiten zwischen 500 und 3.000 Quadratmetern, insbesondere von Klein- und Mittelbetrieben. Sale-and-Leaseback-Transaktionen rücken wieder stärker in den Fokus, während ältere, nicht ESG-konforme Bestände unter Preisdruck geraten.
Trotz weiterhin anspruchsvoller Rahmenbedingungen rechnet Otto Immobilien für 2026 mit einer weiteren Belebung. Sinkende Finanzierungskosten, stabilisierte Preisniveaus und eine zunehmende Aktivität institutioneller Investoren könnten das Transaktionsgeschehen zusätzlich stärken. „Die Marktteilnehmer haben sich auf das neue Zinsumfeld eingestellt. Das schafft Planungssicherheit. Wir erwarten 2026 eine kontinuierliche Zunahme an Transaktionen über mehrere Assetklassen hinweg“, resümiert Eugen Otto.
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AutorStefan Posch
Tags
Immobilien
Otto Immobilien
philipp maisel
anthony crow
Eugen Otto