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Lilihill-Finanzgesellschaft ist insolvent
Operative Tätigkeit soll auslaufen
Über das Vermögen der Lilihill Financial Services GmbH wurde am 8. September 2026 am Handelsgericht Wien ein Konkursverfahren eröffnet. Die 2017 gegründete Gesellschaft steht im Eigentum der Lilihill Capital Group und wird von Franz Peter Orasch geführt. Ihr Geschäftszweig umfasst laut Firmenbuch die Beteiligungsverwaltung und Finanzierung von Konzernunternehmen, ausgenommen Bankgeschäfte im Sinne des Bankwesengesetzes.
Weitere Details zu den Hintergründen der Insolvenz gehen aus dem Insolvenzantrag hervor. Demnach sollen insbesondere verzögerte Forderungseingänge und Rückzahlungen die Liquiditätsprobleme verursacht haben. Offene Forderungen seien nicht rechtzeitig beglichen worden, zudem hätten sich Rückzahlungen von Gesellschaften innerhalb der Lilihill-Gruppe verzögert oder seien ausgeblieben. Hinzu kamen laut Antrag projektbezogene Bürgschafts- und Zahlerhaftungen. Dem Insolvenzantrag zufolge sollen unter anderem rund 76.000 Euro gegenüber der Lilihill Capital Group offen sein. Weitere knapp 25.000 Euro sollen aus der Rückzahlung von Dienstnehmerüberzahlungen erwartet werden.
Ursprünglich war laut einem Bericht im Kurier eine vollständige Befriedigung der Gläubiger binnen 90 Tagen vorgesehen. Dafür sollte insbesondere ein Gesellschafterzuschuss von 121.000 Euro sorgen. Ohne diesen Mittelzufluss würde laut den Angaben im Insolvenzantrag ein Fehlbetrag von rund 109.000 Euro entstehen. Die operative Tätigkeit der Lilihill Financial Services soll jedenfalls auslaufen. Die Gewerbeberechtigung wurde laut Bericht bereits zurückgelegt, bis Ende 2026 sollen sämtliche Dienstverhältnisse beendet werden. Ab Jänner 2027 soll die Gesellschaft keine Arbeitnehmer mehr beschäftigen.
Weitere Details zu den Hintergründen der Insolvenz gehen aus dem Insolvenzantrag hervor. Demnach sollen insbesondere verzögerte Forderungseingänge und Rückzahlungen die Liquiditätsprobleme verursacht haben. Offene Forderungen seien nicht rechtzeitig beglichen worden, zudem hätten sich Rückzahlungen von Gesellschaften innerhalb der Lilihill-Gruppe verzögert oder seien ausgeblieben. Hinzu kamen laut Antrag projektbezogene Bürgschafts- und Zahlerhaftungen. Dem Insolvenzantrag zufolge sollen unter anderem rund 76.000 Euro gegenüber der Lilihill Capital Group offen sein. Weitere knapp 25.000 Euro sollen aus der Rückzahlung von Dienstnehmerüberzahlungen erwartet werden.
Ursprünglich war laut einem Bericht im Kurier eine vollständige Befriedigung der Gläubiger binnen 90 Tagen vorgesehen. Dafür sollte insbesondere ein Gesellschafterzuschuss von 121.000 Euro sorgen. Ohne diesen Mittelzufluss würde laut den Angaben im Insolvenzantrag ein Fehlbetrag von rund 109.000 Euro entstehen. Die operative Tätigkeit der Lilihill Financial Services soll jedenfalls auslaufen. Die Gewerbeberechtigung wurde laut Bericht bereits zurückgelegt, bis Ende 2026 sollen sämtliche Dienstverhältnisse beendet werden. Ab Jänner 2027 soll die Gesellschaft keine Arbeitnehmer mehr beschäftigen.
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AutorStefan Posch
Tags
Lillihill
Konkursverfahren
franz peter orasch
Lilihill Financial Services GmbH
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