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Millionenpleite trifft Kärntner Immobilienbranche
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4,7 Millionen Euro Schulden
Eine weitere Insolvenz trifft die Kärntner Immobilienbranche. Über die PK Immobilien Holding GmbH mit Sitz in Seeboden hat das Landesgericht Klagenfurt ein Konkursverfahren eröffnet. Nach Angaben des Kreditschutzverbands KSV1870 belaufen sich die Verbindlichkeiten auf rund 4,7 Millionen Euro. Die Höhe des vorhandenen Vermögens steht derzeit noch nicht fest. Betroffen sind 24 Gläubiger sowie zwei Mitarbeiter.
Das Unternehmen ist seit 2005 tätig und beschäftigt sich mit der Planung, Errichtung und Verwaltung von Gebäuden. Als Ursache für die wirtschaftlichen Schwierigkeiten wird eine jahrelange Abfolge von Krisen genannt. Zunächst hätten die Corona-Pandemie und Verzögerungen bei Behörden die Umsetzung von Projekten gebremst. Danach verschärften steigende Zinsen und hohe Baukosten die Situation.
Gleichzeitig nahm die Zurückhaltung von Käufern und Investoren zu. Dadurch sei das Geschäft schließlich weitgehend eingebrochen. Ob eine Fortführung des Unternehmens möglich ist, wird nun vom Insolvenzverwalter geprüft.
„Weitblick“ setzt auf gesundes Raumklima
Während in Kärnten die nächste Immobilieninsolvenz aufgearbeitet wird, setzt ein Wiener Hochhausprojekt auf einen neuen Schwerpunkt. Der „Weitblick“ im zweiten Bezirk wurde als erstes Gebäude in Österreich mit einem speziellen medizinischen Gütesiegel für allergikerfreundliche Gebäude und Innenräume ausgezeichnet.
Das von Strabag Real Estate entwickelte Hochhaus soll besonders hohe Anforderungen an Luftqualität, verwendete Materialien und Raumklima erfüllen. Die zugrunde liegende Zertifizierung wurde gemeinsam mit Experten aus Allergologie und Immunologie entwickelt. Ziel ist es, Belastungen durch Schadstoffe und Allergene in Innenräumen möglichst gering zu halten.
Für die Immobilienwirtschaft könnte damit neben Energieeffizienz und Nachhaltigkeit ein weiterer Faktor stärker in den Vordergrund rücken: die gesundheitliche Qualität von Gebäuden und Innenräumen.
Der „Weitblick“ soll 2028 fertiggestellt werden. In dem Hochhaus entsteht unter anderem das Dorint Hotel Weitblick Wien. Zusätzlich sind rund 26.800 Quadratmeter flexible Büroflächen vorgesehen. Von den strengen Vorgaben für Materialien und Raumluft sollen damit sowohl Hotelgäste als auch die künftigen Büronutzer profitieren.
Mit dem Projekt will Strabag Real Estate zeigen, dass sich die Qualitätsdebatte bei modernen Immobilien zunehmend erweitert: Neben Klimaschutz, Energieverbrauch und Aufenthaltsqualität rückt auch die Gesundheit der Nutzer stärker in den Fokus.
4,7 Millionen Euro Schulden
Eine weitere Insolvenz trifft die Kärntner Immobilienbranche. Über die PK Immobilien Holding GmbH mit Sitz in Seeboden hat das Landesgericht Klagenfurt ein Konkursverfahren eröffnet. Nach Angaben des Kreditschutzverbands KSV1870 belaufen sich die Verbindlichkeiten auf rund 4,7 Millionen Euro. Die Höhe des vorhandenen Vermögens steht derzeit noch nicht fest. Betroffen sind 24 Gläubiger sowie zwei Mitarbeiter.
Das Unternehmen ist seit 2005 tätig und beschäftigt sich mit der Planung, Errichtung und Verwaltung von Gebäuden. Als Ursache für die wirtschaftlichen Schwierigkeiten wird eine jahrelange Abfolge von Krisen genannt. Zunächst hätten die Corona-Pandemie und Verzögerungen bei Behörden die Umsetzung von Projekten gebremst. Danach verschärften steigende Zinsen und hohe Baukosten die Situation.
Gleichzeitig nahm die Zurückhaltung von Käufern und Investoren zu. Dadurch sei das Geschäft schließlich weitgehend eingebrochen. Ob eine Fortführung des Unternehmens möglich ist, wird nun vom Insolvenzverwalter geprüft.
„Weitblick“ setzt auf gesundes Raumklima
Während in Kärnten die nächste Immobilieninsolvenz aufgearbeitet wird, setzt ein Wiener Hochhausprojekt auf einen neuen Schwerpunkt. Der „Weitblick“ im zweiten Bezirk wurde als erstes Gebäude in Österreich mit einem speziellen medizinischen Gütesiegel für allergikerfreundliche Gebäude und Innenräume ausgezeichnet.
Das von Strabag Real Estate entwickelte Hochhaus soll besonders hohe Anforderungen an Luftqualität, verwendete Materialien und Raumklima erfüllen. Die zugrunde liegende Zertifizierung wurde gemeinsam mit Experten aus Allergologie und Immunologie entwickelt. Ziel ist es, Belastungen durch Schadstoffe und Allergene in Innenräumen möglichst gering zu halten.
Für die Immobilienwirtschaft könnte damit neben Energieeffizienz und Nachhaltigkeit ein weiterer Faktor stärker in den Vordergrund rücken: die gesundheitliche Qualität von Gebäuden und Innenräumen.
Der „Weitblick“ soll 2028 fertiggestellt werden. In dem Hochhaus entsteht unter anderem das Dorint Hotel Weitblick Wien. Zusätzlich sind rund 26.800 Quadratmeter flexible Büroflächen vorgesehen. Von den strengen Vorgaben für Materialien und Raumluft sollen damit sowohl Hotelgäste als auch die künftigen Büronutzer profitieren.
Mit dem Projekt will Strabag Real Estate zeigen, dass sich die Qualitätsdebatte bei modernen Immobilien zunehmend erweitert: Neben Klimaschutz, Energieverbrauch und Aufenthaltsqualität rückt auch die Gesundheit der Nutzer stärker in den Fokus.
SP
AutorStefan Posch
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