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Neutrale Plattenproduktion ab 2040
Faserzementplatten für Fassade und Dach sollten ab 2040 CO2-neutral produziert werden.
Aus Eternit in Vöcklabruck wurde Swisspearl. Das Portfolio ist geblieben. Seit 1894 wird an diesem Standort Faserzement produziert, ein Werkstoff, der hier entwickelt wurde und bis heute kontinuierlich technologisch weiterentwickelt wird. Heute versteht man sich als modernes Produktionszentrum für hochwertige Dach- und Fassadenlösungen aus Faserzement. Swisspearl ist Teil einer europaweit agierenden Unternehmensgruppe mit acht Produktionsstandorten und rund 2.300 Mitarbeitenden. Der österreichische Standort erwirtschaftete 2024 einen Umsatz von 71,6 Millionen Euro und beschäftigt 287 Mitarbeitende.
Bis 2040 möchte der heimische Standort seine Produktion CO2-neutral aufstellen. In den letzten drei Jahren wurden 9,5 Millionen Euro in Anlagen und Technik investiert. Damit konnte der Energieverbrauch von 32 Gigawattstunden Erdgas auf 26 reduziert werden. Bis zum Jahr 2024 sollte der Verbrauch von Erdgas auf 6 GWh reduziert werden. Mit welcher Technologie ist noch nicht entschieden, wie Firmenchef Hans-Jörg Kasper erklärt. Denkbar sei der Einsatz von Wärmepumpen oder die Nutzung von Wasserstoff, so der Manager.
Parallel dazu senken Prozessoptimierungen und Automatisierungsschritte den Energieeinsatz pro Produktionseinheit um rund 20 Prozent (Stand 2025). Gleichzeitig steigert Swisspearl den internen Recyclinganteil deutlich: Ab 2026 werden rund 2.000 Tonnen Faserzement vollständig wiederverwertet. Die Recyclingquote steigt damit auf 93 Prozent. Weiters ist eine dreistufige Kläranlage in Betrieb, die Produktionsabwässer zu Wasser in Trinkwasserqualität aufbereitet und führt es anschließend wieder dem Produktionskreislauf bzw. den Gewässern zu. Dadurch bleibe die Gewässerqualität geschützt.
Bis 2040 möchte der heimische Standort seine Produktion CO2-neutral aufstellen. In den letzten drei Jahren wurden 9,5 Millionen Euro in Anlagen und Technik investiert. Damit konnte der Energieverbrauch von 32 Gigawattstunden Erdgas auf 26 reduziert werden. Bis zum Jahr 2024 sollte der Verbrauch von Erdgas auf 6 GWh reduziert werden. Mit welcher Technologie ist noch nicht entschieden, wie Firmenchef Hans-Jörg Kasper erklärt. Denkbar sei der Einsatz von Wärmepumpen oder die Nutzung von Wasserstoff, so der Manager.
Parallel dazu senken Prozessoptimierungen und Automatisierungsschritte den Energieeinsatz pro Produktionseinheit um rund 20 Prozent (Stand 2025). Gleichzeitig steigert Swisspearl den internen Recyclinganteil deutlich: Ab 2026 werden rund 2.000 Tonnen Faserzement vollständig wiederverwertet. Die Recyclingquote steigt damit auf 93 Prozent. Weiters ist eine dreistufige Kläranlage in Betrieb, die Produktionsabwässer zu Wasser in Trinkwasserqualität aufbereitet und führt es anschließend wieder dem Produktionskreislauf bzw. den Gewässern zu. Dadurch bleibe die Gewässerqualität geschützt.
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AutorRedaktion
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