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Preise in Berlin steigen wieder
Erster Preisanstieg seit 2022
Nach zwei rückläufigen Jahren ist die Zahl der Transaktionen in Berlin deutlich gestiegen, zugleich ziehen die Kaufpreise erstmals wieder an. Das geht aus dem aktuellen Wohnimmobilienpreisservice des IVD Berlin-Brandenburg hervor. Bis zum dritten Quartal 2025 wurden bei Eigentumswohnungen und Einfamilienhäusern rund 20 Prozent mehr Kauffälle registriert als im Vorjahreszeitraum. Lediglich bei unbebauten Grundstücken für den individuellen Wohnungsbau gab es mit minus zwei Prozent einen leichten Rückgang.
Der durchschnittliche Kaufpreis für Eigentumswohnungen liegt in Berlin aktuell bei rund 4.980 Euro pro Quadratmeter und damit um 3,5 Prozent über dem Vorjahreswert. Besonders hoch sind die Preise in der City-Ost mit Bezirken wie Mitte, Prenzlauer Berg und Friedrichshain, wo im Schnitt rund 6.500 Euro pro Quadratmeter bezahlt werden. Am günstigsten bleibt Spandau mit etwa 3.170 Euro pro Quadratmeter. Vermietete Eigentumswohnungen sind im Durchschnitt rund 26 Prozent günstiger als bezugsfreie Objekte. Andreas Habath, Immobiliensachverständiger und Projektverantwortlicher beim IVD, erklärt dazu: „Die teuersten Bestandswohnungen sind Neubauten der Baujahre 2005 bis 2019. Daran erkennen wir, dass die Käufer vermehrt auf den energetischen Zustand der Gebäude achten.“
Auch bei Einfamilienhäusern zeigt sich eine moderate Preisentwicklung. Mit durchschnittlich rund 5.550 Euro pro Quadratmeter liegen Häuser über dem Preisniveau von Wohnungen. Gegenüber dem Vorjahr entspricht das einem Plus von rund einem Prozent. Die Entwicklung verläuft jedoch sehr unterschiedlich: In guten Wohnlagen von Pankow stiegen die Preise um etwa fünf Prozent, während sie in Tempelhof im Schnitt um sieben Prozent zurückgingen.
Am Mietmarkt setzt sich der Aufwärtstrend fort, allerdings moderat. Die ortsübliche IVD-Vergleichsmiete liegt berlinweit bei 9,56 Euro pro Quadratmeter nettokalt und damit drei Prozent über dem Vorjahr. Die höchsten Mieten werden in der City erzielt, mit durchschnittlich 11,14 Euro im Westen und 11,61 Euro im Osten. Günstiger bleibt das Wohnen in Spandau sowie in östlichen Bezirken wie Marzahn-Hellersdorf, Lichtenberg und Hohenschönhausen. Auffällig ist laut IVD, dass unmöblierte und unbefristete Neuvermietungen kaum noch öffentlich angeboten werden und häufig außerhalb der Portale stattfinden.
Der durchschnittliche Kaufpreis für Eigentumswohnungen liegt in Berlin aktuell bei rund 4.980 Euro pro Quadratmeter und damit um 3,5 Prozent über dem Vorjahreswert. Besonders hoch sind die Preise in der City-Ost mit Bezirken wie Mitte, Prenzlauer Berg und Friedrichshain, wo im Schnitt rund 6.500 Euro pro Quadratmeter bezahlt werden. Am günstigsten bleibt Spandau mit etwa 3.170 Euro pro Quadratmeter. Vermietete Eigentumswohnungen sind im Durchschnitt rund 26 Prozent günstiger als bezugsfreie Objekte. Andreas Habath, Immobiliensachverständiger und Projektverantwortlicher beim IVD, erklärt dazu: „Die teuersten Bestandswohnungen sind Neubauten der Baujahre 2005 bis 2019. Daran erkennen wir, dass die Käufer vermehrt auf den energetischen Zustand der Gebäude achten.“
Auch bei Einfamilienhäusern zeigt sich eine moderate Preisentwicklung. Mit durchschnittlich rund 5.550 Euro pro Quadratmeter liegen Häuser über dem Preisniveau von Wohnungen. Gegenüber dem Vorjahr entspricht das einem Plus von rund einem Prozent. Die Entwicklung verläuft jedoch sehr unterschiedlich: In guten Wohnlagen von Pankow stiegen die Preise um etwa fünf Prozent, während sie in Tempelhof im Schnitt um sieben Prozent zurückgingen.
Am Mietmarkt setzt sich der Aufwärtstrend fort, allerdings moderat. Die ortsübliche IVD-Vergleichsmiete liegt berlinweit bei 9,56 Euro pro Quadratmeter nettokalt und damit drei Prozent über dem Vorjahr. Die höchsten Mieten werden in der City erzielt, mit durchschnittlich 11,14 Euro im Westen und 11,61 Euro im Osten. Günstiger bleibt das Wohnen in Spandau sowie in östlichen Bezirken wie Marzahn-Hellersdorf, Lichtenberg und Hohenschönhausen. Auffällig ist laut IVD, dass unmöblierte und unbefristete Neuvermietungen kaum noch öffentlich angeboten werden und häufig außerhalb der Portale stattfinden.
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AutorStefan Posch
Tags
Berlin
Immobilienpreise
IVD
Andreas Habath
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