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Europas Konsumenten federn Krisen ab
ABS zeigen sich stabil trotz Volatilität
Trotz geopolitischer Spannungen und steigender Energiepreise zeigen sich europäische Verbraucher widerstandsfähig – mit stabilisierenden Effekten für Kreditmärkte und strukturierte Finanzprodukte. Zu diesem Ergebnis kommt Egbert Bronsema, Senior Portfolio Manager beim Aegon European ABS Fund, in einer aktuellen Markteinschätzung.
Demnach bleiben Asset-Backed Securities (ABS) trotz erhöhter Volatilität vergleichsweise stabil. Während andere Anlageklassen wie Unternehmensanleihen deutlicher unter Druck gerieten, hielten sich die Kursrückgänge bei ABS im Monatsverlauf mit rund minus 20 Basispunkten in Grenzen. Auch die Spreads weiteten sich nur moderat aus, insbesondere bei vorrangigen Tranchen und Investment-Grade-Strukturen.
Ein zentraler Stabilitätsfaktor ist laut Bronsema die solide Ausgangslage der europäischen Haushalte. Hohe Sparquoten, gestiegene Immobilienpreise und ein robuster Arbeitsmarkt tragen dazu bei, dass Konsumenten wirtschaftliche Schocks besser abfedern können. „In der Regel hatten europäische Verbraucher kaum Schwierigkeiten, ihre Schulden zu bedienen, solange sie einen Arbeitsplatz hatten“, heißt es.
Auch strukturelle Eigenschaften von ABS wirken stabilisierend: kurze Laufzeiten, variable Zinsstrukturen und eine geringe direkte Abhängigkeit von geopolitischen Entwicklungen oder Energiepreisschwankungen. Selbst vor dem Hintergrund steigender Ölpreise und Unsicherheiten im Nahen Osten bleibt die Nachfrage nach diesen Papieren stabil.
Deutlich sensibler reagieren hingegen risikoreichere Segmente wie Mezzanine-Tranchen oder CLO-Strukturen. Hier kam es zu stärkeren Spread-Ausweitungen, insbesondere im unteren Ratingbereich. Dennoch bleibt der Markt funktionsfähig: Neuemissionen werden weiterhin platziert, die Liquidität ist vorhanden und es gibt bislang keine Anzeichen für Zwangsverkäufe.
Auch im Vergleich zu früheren Krisen zeigt sich der Markt robust. Laut Bronsema halten die im Portfolio enthaltenen Anleihen selbst deutlich schwereren Stressszenarien stand als jenen der globalen Finanzkrise. Vor diesem Hintergrund bleibt die Einschätzung für europäische ABS insgesamt positiv – trotz eines weiterhin volatilen Umfelds.
Demnach bleiben Asset-Backed Securities (ABS) trotz erhöhter Volatilität vergleichsweise stabil. Während andere Anlageklassen wie Unternehmensanleihen deutlicher unter Druck gerieten, hielten sich die Kursrückgänge bei ABS im Monatsverlauf mit rund minus 20 Basispunkten in Grenzen. Auch die Spreads weiteten sich nur moderat aus, insbesondere bei vorrangigen Tranchen und Investment-Grade-Strukturen.
Ein zentraler Stabilitätsfaktor ist laut Bronsema die solide Ausgangslage der europäischen Haushalte. Hohe Sparquoten, gestiegene Immobilienpreise und ein robuster Arbeitsmarkt tragen dazu bei, dass Konsumenten wirtschaftliche Schocks besser abfedern können. „In der Regel hatten europäische Verbraucher kaum Schwierigkeiten, ihre Schulden zu bedienen, solange sie einen Arbeitsplatz hatten“, heißt es.
Auch strukturelle Eigenschaften von ABS wirken stabilisierend: kurze Laufzeiten, variable Zinsstrukturen und eine geringe direkte Abhängigkeit von geopolitischen Entwicklungen oder Energiepreisschwankungen. Selbst vor dem Hintergrund steigender Ölpreise und Unsicherheiten im Nahen Osten bleibt die Nachfrage nach diesen Papieren stabil.
Deutlich sensibler reagieren hingegen risikoreichere Segmente wie Mezzanine-Tranchen oder CLO-Strukturen. Hier kam es zu stärkeren Spread-Ausweitungen, insbesondere im unteren Ratingbereich. Dennoch bleibt der Markt funktionsfähig: Neuemissionen werden weiterhin platziert, die Liquidität ist vorhanden und es gibt bislang keine Anzeichen für Zwangsverkäufe.
Auch im Vergleich zu früheren Krisen zeigt sich der Markt robust. Laut Bronsema halten die im Portfolio enthaltenen Anleihen selbst deutlich schwereren Stressszenarien stand als jenen der globalen Finanzkrise. Vor diesem Hintergrund bleibt die Einschätzung für europäische ABS insgesamt positiv – trotz eines weiterhin volatilen Umfelds.
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AutorLaura Fürst
Tags
Immobilienpreise
Egbert Bronsema
Sparquoten
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