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Rechnungshof kritisiert Leerstandsabgabe
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Dieser Beitrag wurde von einer synthetischen Stimme eingesprochen. Die Inhalte sind redaktionell erstellt.
Hohe Wohnungspreise und eine bislang wenig ergiebige Leerstandsabgabe beschäftigen Innsbruck. Laut Rechnungshof kosten gebrauchte Eigentumswohnungen dort fast 4.800 Euro pro Quadratmeter – annähernd doppelt so viel wie in Graz. Die Abgabe soll dazu beitragen, ungenutzten Wohnraum wieder auf den Markt zu bringen.
Die bisherigen Einnahmen bleiben jedoch überschaubar: Innerhalb von zwei Jahren nahm die Stadt rund 162.000 Euro ein. Schwierigkeiten bereitet vor allem die Datengrundlage. Ungenaue Unterlagen verhinderten, dass ein Drittel der Wohnungen in die Erfassung einbezogen werden konnte.
Der Rechnungshof empfiehlt deshalb, die relevanten Register besser miteinander zu verknüpfen. Während der Bürgermeister auf den hohen Verwaltungsaufwand verweist, kritisiert die Opposition die Umsetzung als wirkungslose Symbolpolitik.
Ruhestand am liebsten im eigenen Zuhause
Auch die Wohnwünsche älterer Menschen stellen den Immobilienmarkt vor Aufgaben. Laut einer aktuellen Umfrage im Auftrag von Raiffeisen Immobilien wollen fast 70 Prozent der über 40-Jährigen ihren Ruhestand im vertrauten Zuhause verbringen. Ein Umzug zu den Kindern oder in ein klassisches Pflegeheim kommt dagegen nur für wenige infrage.
Damit rücken barrierefreie Wohnangebote und die Frage nach der langfristigen Nutzung des Eigenheims stärker in den Mittelpunkt. Wird das Haus zu groß oder im Alltag zu aufwendig, kann der Wechsel in eine kleinere, barrierefreie Wohnung eine Möglichkeit sein.
Daneben spielen Modelle wie ein Teilverkauf oder ein Verkauf mit lebenslangem Wohnrecht eine Rolle. Sie können Kapital aus der Immobilie verfügbar machen, haben aber unterschiedliche Folgen für Eigentum und Nutzung. Eine frühzeitige Planung der Übergabe oder eines möglichen Wohnungswechsels hilft, finanzielle Bedürfnisse und die gewünschte Wohnqualität im Alter aufeinander abzustimmen.
Dieser Beitrag wurde von einer synthetischen Stimme eingesprochen. Die Inhalte sind redaktionell erstellt.
Hohe Wohnungspreise und eine bislang wenig ergiebige Leerstandsabgabe beschäftigen Innsbruck. Laut Rechnungshof kosten gebrauchte Eigentumswohnungen dort fast 4.800 Euro pro Quadratmeter – annähernd doppelt so viel wie in Graz. Die Abgabe soll dazu beitragen, ungenutzten Wohnraum wieder auf den Markt zu bringen.
Die bisherigen Einnahmen bleiben jedoch überschaubar: Innerhalb von zwei Jahren nahm die Stadt rund 162.000 Euro ein. Schwierigkeiten bereitet vor allem die Datengrundlage. Ungenaue Unterlagen verhinderten, dass ein Drittel der Wohnungen in die Erfassung einbezogen werden konnte.
Der Rechnungshof empfiehlt deshalb, die relevanten Register besser miteinander zu verknüpfen. Während der Bürgermeister auf den hohen Verwaltungsaufwand verweist, kritisiert die Opposition die Umsetzung als wirkungslose Symbolpolitik.
Ruhestand am liebsten im eigenen Zuhause
Auch die Wohnwünsche älterer Menschen stellen den Immobilienmarkt vor Aufgaben. Laut einer aktuellen Umfrage im Auftrag von Raiffeisen Immobilien wollen fast 70 Prozent der über 40-Jährigen ihren Ruhestand im vertrauten Zuhause verbringen. Ein Umzug zu den Kindern oder in ein klassisches Pflegeheim kommt dagegen nur für wenige infrage.
Damit rücken barrierefreie Wohnangebote und die Frage nach der langfristigen Nutzung des Eigenheims stärker in den Mittelpunkt. Wird das Haus zu groß oder im Alltag zu aufwendig, kann der Wechsel in eine kleinere, barrierefreie Wohnung eine Möglichkeit sein.
Daneben spielen Modelle wie ein Teilverkauf oder ein Verkauf mit lebenslangem Wohnrecht eine Rolle. Sie können Kapital aus der Immobilie verfügbar machen, haben aber unterschiedliche Folgen für Eigentum und Nutzung. Eine frühzeitige Planung der Übergabe oder eines möglichen Wohnungswechsels hilft, finanzielle Bedürfnisse und die gewünschte Wohnqualität im Alter aufeinander abzustimmen.
SG
AutorSarah Graumann
Tags
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Innsbruck
Ruhestand