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Schnellere UVP-Verfahren geplant

VÖPE begrüßt Ankündigung der Regierung

Die Bundesregierung will Umweltverträglichkeitsprüfungen (UVP) beschleunigen – und erhält dafür Rückendeckung aus der Immobilienbranche. Die VÖPE, Vereinigung Österreichischer Projektentwickler, begrüßt die gestern angekündigten Reformpläne ausdrücklich. Ziel ist es, Verfahren zu straffen und Doppelprüfungen abzuschaffen. Nach Ansicht der Entwickler könnten dadurch Bauprojekte schneller realisiert und Kosten gesenkt werden.

Hintergrund sind langwierige Genehmigungsverfahren, die insbesondere im Wohn- und Städtebau regelmäßig zu Verzögerungen führen. Diese verlängerten Projektlaufzeiten schlagen sich in höheren Finanzierungskosten, Preissteigerungen und verschobenen Fertigstellungen nieder. Die Branche sieht darin ein zentrales Hemmnis für die Schaffung von Wohnraum und Infrastruktur.
 
„Wir brauchen planbare, schlanke, transparente und rechtssicheren Verfahren. Die geplante Abschaffung von Doppelprüfungen bei der UVP macht Projekte für uns Entwickler leichter umsetzbar. Einfacheres Bauen senkt dann wiederum die Preise und schafft Wohnraum", so VÖPE-Präsident Andreas Köttl. Die Vereinigung fordert seit Längerem effizientere Abläufe mit klar definierten Zuständigkeiten. Aus Sicht der Projektentwickler sind Planbarkeit und Rechtssicherheit entscheidend für Investitionsentscheidungen. Verzögerungen erhöhen nicht nur Bau- und Finanzierungskosten, sondern erschweren auch die Kalkulation gegenüber Investoren und Finanzierungspartnern.
„Planbarkeit und Sicherheit sind das Fundament für eine erfolgreiche Projektentwicklung. Nur so können Risiken wie Kostenüberschreitungen, Zeitverzug und rechtliche Probleme minimiert, verlässliche Entscheidungen für Investoren und Stakeholder getroffen und die Wirtschaftlichkeit sowie der Erfolg eines komplexen Projekts von Anfang bis Ende sichergestellt werden“, so Köttl.

In Welchem Umfang die angekündigten Änderungen tatsächlich zu kürzeren Verfahrensdauern führen, bleibt abzuwarten. Klar ist: In einem angespannten Wohnungsmarkt könnte jede Beschleunigung bei Genehmigungen unmittelbare Auswirkungen auf Angebot und Preise haben.
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© Cachalot Media House GmbH - Veröffentlicht am 12. Februar 2026 - zuletzt bearbeitet am 27. Februar 2026


LF
AutorLaura Fürst
Tags
VÖPE
Andreas Köttl
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