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GBV fordert schnellere Bauverfahren in NÖ
Obmann Rädler drängt auf Nachverdichtung und Bürokratieabbau
Die Gemeinnützigen Bauvereinigungen Niederösterreichs (GBV Niederösterreich) fordern eine drastische Beschleunigung von Planungs- und Genehmigungsprozessen sowie mehr Mut zur Nachverdichtung im Wohnbau. GBV-NÖ-Obmann Christian Rädler reagierte damit am 6. Juli 2026 auf ein jüngst vorgelegtes Forderungspaket des Verbands Österreichischer Projektentwickler (VÖPE) und des Bundesverbands. Ziel müsse es sein, bürokratische Hürden abzubauen, Behördenabläufe effizienter zu gestalten und die Verfahrenssicherheit zu erhöhen.
Unterstützt wird dieser Vorstoß durch eine aktuelle Studie der GBV Niederösterreich. Die Untersuchung kommt zu dem Ergebnis, dass die Erhöhung der Bebauungsdichte – insbesondere durch das Bauen in die Höhe sowie die gezielte Nachverdichtung in Orts- und Stadtzentren – ein zentraler Hebel für den Erhalt leistbaren Wohnraums ist. Auf diese Weise ließen sich die steigenden Kosten für Baugrundstücke und Infrastruktur deutlich effizienter abfedern.
„Das ist genau, was wir auch in Niederösterreich in der Praxis erleben – vielfach ist die größte Baustelle das Verfahren, nicht der Bauplatz. Verfahren dauern heute oft länger als die Errichtung selbst“, kritisiert Rädler. Obwohl mit dem Niederösterreichischen Sanierungsvereinfachungsgesetz die rechtlichen Rahmenbedingungen bereits optimiert wurden, brauche es nun die Gemeinden als Partner, um die Vorgaben konsequent in die Praxis umzusetzen und auch komplexe Bauvorhaben zügig zu realisieren.
Unterstützt wird dieser Vorstoß durch eine aktuelle Studie der GBV Niederösterreich. Die Untersuchung kommt zu dem Ergebnis, dass die Erhöhung der Bebauungsdichte – insbesondere durch das Bauen in die Höhe sowie die gezielte Nachverdichtung in Orts- und Stadtzentren – ein zentraler Hebel für den Erhalt leistbaren Wohnraums ist. Auf diese Weise ließen sich die steigenden Kosten für Baugrundstücke und Infrastruktur deutlich effizienter abfedern.
„Das ist genau, was wir auch in Niederösterreich in der Praxis erleben – vielfach ist die größte Baustelle das Verfahren, nicht der Bauplatz. Verfahren dauern heute oft länger als die Errichtung selbst“, kritisiert Rädler. Obwohl mit dem Niederösterreichischen Sanierungsvereinfachungsgesetz die rechtlichen Rahmenbedingungen bereits optimiert wurden, brauche es nun die Gemeinden als Partner, um die Vorgaben konsequent in die Praxis umzusetzen und auch komplexe Bauvorhaben zügig zu realisieren.
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AutorLaura Fürst
Tags
Niederösterreich
Christian Rädler
nachverdichtung
2026
VÖPE
GBV NÖ
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