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Silber für MABA im ESG-Rating
Recyclingquote steigt ab Herbst 2026
Die Maba Fertigteilindustrie aus Wöllersdorf ist 2026 erneut mit der Silbermedaille im Nachhaltigkeitsrating von EcoVadis ausgezeichnet worden. Damit zählt das Unternehmen laut eigener Mitteilung zu den besten 15 Prozent der weltweit bewerteten Firmen. Für den Fertigteil-Spezialisten, der zur Kirchdorfer Gruppe gehört, gewinnt das Rating vor allem mit Blick auf öffentliche Ausschreibungen und Lieferantennetzwerke an Bedeutung.
„Das EcoVadis-Rating ist für uns ein unabhängiger Prüfstand“, sagt Geschäftsführer Franz Buschmüller. „Es zeigt, wo wir stehen und wo wir weiter nachschärfen müssen.“
EcoVadis bewertet Unternehmen in den Bereichen Umwelt, Soziales und Unternehmensführung (ESG). Für Bau- und Infrastrukturprojekte spielen entsprechende Kennzahlen zunehmend eine Rolle bei der Vergabe. Maba will in diesem Umfeld seinen CO₂-Fußabdruck bis 2030 reduzieren und den Einsatz von Recycling-Gesteinskörnung ausbauen.
Ein konkreter Schritt: Ab Herbst 2026 sollen sämtliche Oberleitungs- und Fahrleitungsmasten mit mindestens 30 Prozent Recycling-Gesteinskörnung produziert werden. Pro Mast werde dadurch mehr als eine Tonne Primärrohstoff ersetzt, die damit verbundenen Treibhausgasemissionen sinken entsprechend. Bereits seit 2025 kommen auf der Traisentalbahn Oberleitungsmasten mit rund 30 Prozent rezyklierter Gesteinskörnung aus ausgedienten ÖBB-Betonmasten zum Einsatz. Tragfähigkeit und Dauerhaftigkeit wurden durch Mastbiegeversuche und begleitendes Monitoring überprüft.
Auch im Bereich Lärmschutz testet Maba Betonlösungen mit etwa 30 Prozent Recyclinganteil in der Tragschicht. Die Projekte werden betontechnologisch von der TU Wien und Smart Minerals begleitet. Die gewonnenen Daten fließen in Umweltproduktdeklarationen (EPDs) und Carbon-Footprints ein.
Künftig will das Unternehmen insbesondere Scope-3-Emissionen entlang der Lieferkette präziser erfassen, Recyclinganteile in zentralen Produktlinien weiter erhöhen und Nachhaltigkeitskriterien systematisch in Beschaffung und Lieferantenbewertung integrieren. „Ratings wie EcoVadis ersetzen keine Normen oder Prüfungen. Die helfen uns aber, Nachhaltigkeit im Unternehmen und in der Lieferkette klar zu strukturieren. Für uns ist Silber weniger eine Trophäe als ein Arbeitsauftrag in Richtung unserer Ziele bis 2030“, so Buschmüller.
„Das EcoVadis-Rating ist für uns ein unabhängiger Prüfstand“, sagt Geschäftsführer Franz Buschmüller. „Es zeigt, wo wir stehen und wo wir weiter nachschärfen müssen.“
EcoVadis bewertet Unternehmen in den Bereichen Umwelt, Soziales und Unternehmensführung (ESG). Für Bau- und Infrastrukturprojekte spielen entsprechende Kennzahlen zunehmend eine Rolle bei der Vergabe. Maba will in diesem Umfeld seinen CO₂-Fußabdruck bis 2030 reduzieren und den Einsatz von Recycling-Gesteinskörnung ausbauen.
Ein konkreter Schritt: Ab Herbst 2026 sollen sämtliche Oberleitungs- und Fahrleitungsmasten mit mindestens 30 Prozent Recycling-Gesteinskörnung produziert werden. Pro Mast werde dadurch mehr als eine Tonne Primärrohstoff ersetzt, die damit verbundenen Treibhausgasemissionen sinken entsprechend. Bereits seit 2025 kommen auf der Traisentalbahn Oberleitungsmasten mit rund 30 Prozent rezyklierter Gesteinskörnung aus ausgedienten ÖBB-Betonmasten zum Einsatz. Tragfähigkeit und Dauerhaftigkeit wurden durch Mastbiegeversuche und begleitendes Monitoring überprüft.
Auch im Bereich Lärmschutz testet Maba Betonlösungen mit etwa 30 Prozent Recyclinganteil in der Tragschicht. Die Projekte werden betontechnologisch von der TU Wien und Smart Minerals begleitet. Die gewonnenen Daten fließen in Umweltproduktdeklarationen (EPDs) und Carbon-Footprints ein.
Künftig will das Unternehmen insbesondere Scope-3-Emissionen entlang der Lieferkette präziser erfassen, Recyclinganteile in zentralen Produktlinien weiter erhöhen und Nachhaltigkeitskriterien systematisch in Beschaffung und Lieferantenbewertung integrieren. „Ratings wie EcoVadis ersetzen keine Normen oder Prüfungen. Die helfen uns aber, Nachhaltigkeit im Unternehmen und in der Lieferkette klar zu strukturieren. Für uns ist Silber weniger eine Trophäe als ein Arbeitsauftrag in Richtung unserer Ziele bis 2030“, so Buschmüller.
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AutorLaura Fürst
Tags
Unternehmen
EcoVadis
Maba
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