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Weltweite Bautätigkeit nimmt leicht zu
In Europa verschärft sich laut Global Construction Monitor jedoch die Situation
Während in Österreich die Bautätigkeit durch KIM-Verordnung und Co. Einbrüche verzeichnet und es Insolvenzen regnet, zeigen die Ergebnisse des RICS Global Construction Monitors für das dritte Quartal 2023 weiterhin einen leichten Anstieg der Gesamttätigkeit der weltweiten Baubranche. Das ist jedoch weitgehend auf das Wachstum im Infrastruktursektor zurückzuführen. Die Arbeitsauslastung im privaten Wohnungs- und im Gewerbebau stagniert weltweit oder ist leicht rückläufig. Vor dem Hintergrund der anhaltenden Verschärfung der Kreditbedingungen in den letzten Monaten sind finanzielle Zwänge nun das am häufigsten genannte Markthemmnis.
Auf globaler Ebene verzeichnete der Bautätigkeitsindex (CAI) im dritten Quartal einen Wert von +10. Dies ist zwar etwas schwächer als die Werte von +15 und +14 im ersten bzw. zweiten Quartal, deutet aber weiterhin auf einen bescheidenen Anstieg der Bautätigkeit insgesamt hin. Auf regionaler Ebene zeigt sich allerdings eine zunehmende Divergenz zwischen den Gebieten mit der besten und der schlechtesten Entwicklung. So ist der CAI in Europa auf -9 gesunken, nachdem er im zweiten Quartal noch bei -1 lag. Darüber hinaus ist der jüngste Wert für Europa der schwächste seit vier Quartalen und verdeutlicht einen völligen Rückgang der Bautätigkeit. Im Gegensatz dazu stieg der CAI in der gesamten MEA-Region (Naher, Mittlerer Osten und Afrika) auf +34 im Vergleich zu +25 in Q2. Dies ist der stärkste CAI-Wert in der Region seit Einführung der Erhebung im Jahr 2020. In Nord-, Mittel- und Südamerika wurde im dritten Quartal ebenfalls ein solider CAI-Wert von +22 (zuvor +23) ermittelt, wenngleich die Dynamik deutlich geringer ist als zu Beginn des vergangenen Jahres. In der APAC-Region ging der Wert auf +8 zurück, nachdem er zuvor bei +15 gelegen hatte.
Der Anteil der Befragten, die finanzielle Engpässe als Hindernis für ihre Tätigkeit angaben, stieg im dritten Quartal auf 69 Prozent (Q2: 64 Prozent). Parallel dazu ging der Anteil derer, die Materialkosten als marktbelastenden Faktor ansehen, leicht auf 69 Prozent von zuvor 71 Prozent zurück. Auch wenn dieser Wert in den letzten sechs Quartalen von einem Höchststand von 91 Prozent zu Beginn des letzten Jahres zurückgegangen ist, stellen Materialkosten noch immer eine Herausforderung dar. Zudem nennen fast 55 Prozent der Befragten Qualifikationsdefizite und den Arbeitskräftemangel als Hindernis für die Bautätigkeit. Die Ergebnisse für Europa mit verschärften Kreditbedingungen und schwachen Wirtschaftsaussichten zeigen eine weitere Verschlechterung der Situation im gesamten Bausektor. So hat sich der Rückgang der Bautätigkeit im privaten Wohnungsbau über weite Teile des letzten Jahres verschärft, und die Aktivität im Gewerbebau ging zudem zurück.
Auf globaler Ebene verzeichnete der Bautätigkeitsindex (CAI) im dritten Quartal einen Wert von +10. Dies ist zwar etwas schwächer als die Werte von +15 und +14 im ersten bzw. zweiten Quartal, deutet aber weiterhin auf einen bescheidenen Anstieg der Bautätigkeit insgesamt hin. Auf regionaler Ebene zeigt sich allerdings eine zunehmende Divergenz zwischen den Gebieten mit der besten und der schlechtesten Entwicklung. So ist der CAI in Europa auf -9 gesunken, nachdem er im zweiten Quartal noch bei -1 lag. Darüber hinaus ist der jüngste Wert für Europa der schwächste seit vier Quartalen und verdeutlicht einen völligen Rückgang der Bautätigkeit. Im Gegensatz dazu stieg der CAI in der gesamten MEA-Region (Naher, Mittlerer Osten und Afrika) auf +34 im Vergleich zu +25 in Q2. Dies ist der stärkste CAI-Wert in der Region seit Einführung der Erhebung im Jahr 2020. In Nord-, Mittel- und Südamerika wurde im dritten Quartal ebenfalls ein solider CAI-Wert von +22 (zuvor +23) ermittelt, wenngleich die Dynamik deutlich geringer ist als zu Beginn des vergangenen Jahres. In der APAC-Region ging der Wert auf +8 zurück, nachdem er zuvor bei +15 gelegen hatte.
Der Anteil der Befragten, die finanzielle Engpässe als Hindernis für ihre Tätigkeit angaben, stieg im dritten Quartal auf 69 Prozent (Q2: 64 Prozent). Parallel dazu ging der Anteil derer, die Materialkosten als marktbelastenden Faktor ansehen, leicht auf 69 Prozent von zuvor 71 Prozent zurück. Auch wenn dieser Wert in den letzten sechs Quartalen von einem Höchststand von 91 Prozent zu Beginn des letzten Jahres zurückgegangen ist, stellen Materialkosten noch immer eine Herausforderung dar. Zudem nennen fast 55 Prozent der Befragten Qualifikationsdefizite und den Arbeitskräftemangel als Hindernis für die Bautätigkeit. Die Ergebnisse für Europa mit verschärften Kreditbedingungen und schwachen Wirtschaftsaussichten zeigen eine weitere Verschlechterung der Situation im gesamten Bausektor. So hat sich der Rückgang der Bautätigkeit im privaten Wohnungsbau über weite Teile des letzten Jahres verschärft, und die Aktivität im Gewerbebau ging zudem zurück.
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AutorElisabeth K. Fürst
Tags
Bau
RICS Global Construction Monitor
RICS
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