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EKZs erfinden sich neu
Neue Studie zeigt Machtwechsel im Handel
Der deutsche Shoppingcenter-Markt hat sich in den vergangenen 15 Jahren deutlich verändert. Das zeigt eine Langzeitanalyse der ecostra, die erstmals fast 50.000 Bewertungen von Mietern auswertet. Grundlage sind 15 Befragungsrunden des „Shoppingcenter Performance Report Deutschland“, der seit 2011 jährlich erstellt wird. Befragt werden Expansions- und Vertriebsleiter von Handels-, Gastronomie- und Dienstleistungsunternehmen mit Filialnetzen in mehreren Einkaufszentren.
Die Datensammlung umfasst insgesamt 49.198 Einzelbewertungen zur wirtschaftlichen Performance von Shops in deutschen Einkaufszentren. Ziel der Untersuchung ist es, langfristige Trends im Center-Markt sichtbar zu machen. Medienpartner des Reports sind die Immobilien Zeitung und die Textilwirtschaft.
In der Gesamtwertung der Jahre 2011 bis 2025 liegt der Citti-Park Kiel aus Sicht der Mieter an der Spitze. Auf Platz zwei folgt das Südring-Center Paderborn. Rang drei teilen sich das Famila Einkaufsland Wechloy und der Citti-Park Lübeck. Am unteren Ende des Rankings steht das Flair Fürth, gefolgt vom Forum Schwanthaler Höhe und dem Schultheiss-Quartier.
„Ein enormer Datenschatz, der seinesgleichen sucht und der eine einzigartige Informationsquelle zum deutschen Einzelhandelsmarkt darstellt!“, sagt Joachim Will, Geschäftsführer von ecostra.
Besonders auffällig ist eine strukturelle Verschiebung im Center-Markt. Während vor rund 15 Jahren noch zahlreiche modeorientierte Einkaufszentren die Top-Rankings dominierten, finden sich heute überwiegend Standorte mit starkem Nahversorgungsangebot an der Spitze. „Hier hat sich im Shoppingcenter-Markt etwas grundsätzlich verschoben! Food ist das neue Fashion, nur dass mit Food nicht die Gastronomie, sondern der Lebensmittelhandel gemeint ist“, so Will.
Auch der Standort spielt eine Rolle: Viele der bestbewerteten Center liegen an gut erreichbaren Stadtrandlagen und verfügen über große Lebensmittelmärkte als Ankermieter. Dagegen schneiden mehrere stark modeorientierte Innenstadtzentren schlechter ab.
Neben dem Branchenmix identifiziert die Studie einen weiteren Erfolgsfaktor: das Center-Management. Während früher große Betreiber dominierten, schneiden heute häufiger kleinere Betreiber mit Handelsbackground besser ab. „Möglicherweise haben Centermanager, die ihre Wurzeln im Handel hatten oder nach wie vor im Handelsgeschäft aktiv sind, einen anderen Zugang und ein anderes Verständnis für die Belange des Handels bzw. zeigen eine stärkere Kundenzentrierung. Eine andere Erklärung hierfür hätten wir derzeit sonst nicht“, sagt Thomas Terlinden, Projektleiter des Reports.
Die Datensammlung umfasst insgesamt 49.198 Einzelbewertungen zur wirtschaftlichen Performance von Shops in deutschen Einkaufszentren. Ziel der Untersuchung ist es, langfristige Trends im Center-Markt sichtbar zu machen. Medienpartner des Reports sind die Immobilien Zeitung und die Textilwirtschaft.
In der Gesamtwertung der Jahre 2011 bis 2025 liegt der Citti-Park Kiel aus Sicht der Mieter an der Spitze. Auf Platz zwei folgt das Südring-Center Paderborn. Rang drei teilen sich das Famila Einkaufsland Wechloy und der Citti-Park Lübeck. Am unteren Ende des Rankings steht das Flair Fürth, gefolgt vom Forum Schwanthaler Höhe und dem Schultheiss-Quartier.
„Ein enormer Datenschatz, der seinesgleichen sucht und der eine einzigartige Informationsquelle zum deutschen Einzelhandelsmarkt darstellt!“, sagt Joachim Will, Geschäftsführer von ecostra.
Besonders auffällig ist eine strukturelle Verschiebung im Center-Markt. Während vor rund 15 Jahren noch zahlreiche modeorientierte Einkaufszentren die Top-Rankings dominierten, finden sich heute überwiegend Standorte mit starkem Nahversorgungsangebot an der Spitze. „Hier hat sich im Shoppingcenter-Markt etwas grundsätzlich verschoben! Food ist das neue Fashion, nur dass mit Food nicht die Gastronomie, sondern der Lebensmittelhandel gemeint ist“, so Will.
Auch der Standort spielt eine Rolle: Viele der bestbewerteten Center liegen an gut erreichbaren Stadtrandlagen und verfügen über große Lebensmittelmärkte als Ankermieter. Dagegen schneiden mehrere stark modeorientierte Innenstadtzentren schlechter ab.
Neben dem Branchenmix identifiziert die Studie einen weiteren Erfolgsfaktor: das Center-Management. Während früher große Betreiber dominierten, schneiden heute häufiger kleinere Betreiber mit Handelsbackground besser ab. „Möglicherweise haben Centermanager, die ihre Wurzeln im Handel hatten oder nach wie vor im Handelsgeschäft aktiv sind, einen anderen Zugang und ein anderes Verständnis für die Belange des Handels bzw. zeigen eine stärkere Kundenzentrierung. Eine andere Erklärung hierfür hätten wir derzeit sonst nicht“, sagt Thomas Terlinden, Projektleiter des Reports.
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AutorStefan Posch
Tags
Shopping Center
Ecostra
Thomas Terlinden
joachim will
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