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Wien verschärft Airbnb-Regeln
Die Stadt Wien macht bei der Regulierung von Kurzzeitvermietungen ernst. Gleichzeitig sorgt eine der bekanntesten Luxusimmobilien Österreichs für Schlagzeilen: Das Paschinger Schlössl von Porsche-Patriarch Wolfgang Porsche wird aktuell für 12,7 Millionen Euro zum Verkauf angeboten.
Darüber berichtete heute auch das Immoflash-Morgenjournal.
Wien plant weitere Verschärfungen bei Kurzzeitvermietungen
Die Stadt Wien will die Regeln für Kurzzeitvermietungen über Plattformen wie Airbnb oder Booking.com erneut deutlich verschärfen. Bürgermeister Michael Ludwig kündigte die Einführung eines verpflichtenden Registers für Kurzzeitvermietungen an. Die neuen Bestimmungen sollen nach den Verhandlungen mit dem Koalitionspartner NEOS noch heuer beschlossen werden und voraussichtlich 2026 in Kraft treten.
Künftig sollen alle Anbieter von Kurzzeitvermietungen eine Registrierungsnummer beantragen müssen. Diese Nummer muss bei jedem Online-Inserat verpflichtend angegeben werden. Ohne gültige Registrierung soll das Anbieten von Unterkünften nicht mehr zulässig sein.
Zusätzlich sollen Plattformbetreiber stärker in die Pflicht genommen werden. Airbnb, Booking.com und ähnliche Anbieter sollen künftig überprüfen müssen, ob die Registrierungsnummern gültig sind. Für Verstöße könnten laut Ludwig insbesondere gewerbliche Anbieter mit Strafen von bis zu 50.000 Euro rechnen.
Auch bei der Umwidmung von Wohnraum in Beherbergungsbetriebe plant die Stadt weitere Hürden. Künftig sollen mindestens 80 Prozent der Nutzfläche eines Gebäudes weiterhin Wohnzwecken dienen müssen. Zudem soll die Definition von Beherbergungsbetrieben präzisiert werden – etwa durch Mindestanforderungen bei Zimmeranzahl, Bettenkapazität und getrennten Zugängen.
Mit den Maßnahmen will Wien verhindern, dass dringend benötigter Wohnraum dem regulären Mietmarkt entzogen wird.
Porsche-Villa mit Tunnelprojekt am Markt
Eine der bekanntesten Luxusimmobilien Salzburgs steht derzeit ebenfalls im Fokus. Das sogenannte Paschinger Schlössl des Porsche-Aufsichtsratsvorsitzenden Wolfgang Porsche wird auf einer internationalen Immobilienplattform für 12,7 Millionen Euro angeboten.
Besondere Aufmerksamkeit erhält die Liegenschaft nicht nur wegen ihrer exklusiven Lage mit Blick auf die Salzburger Altstadt, sondern auch wegen eines außergewöhnlichen Infrastrukturprojekts. Ein rund 500 Meter langer Privattunnel soll künftig eine direkte Zufahrt zum Anwesen ermöglichen. Das Vorhaben hatte im vergangenen Jahr für heftige öffentliche Diskussionen gesorgt, wurde letztlich aber genehmigt.
Das historische Anwesen verfügt über rund 616 Quadratmeter Wohnfläche mit zwölf Zimmern auf einem etwa 7.800 Quadratmeter großen Grundstück. Neben seiner prominenten Eigentümergeschichte kann die Immobilie auch auf eine kulturell bedeutende Vergangenheit verweisen. So soll dort einst Mozarts Schwester Nannerl Klavierunterricht gegeben haben, später wohnte auch der Schriftsteller Stefan Zweig zeitweise in dem Schlösschen.
Die Kombination aus historischer Bedeutung, außergewöhnlicher Lage und dem genehmigten Tunnelprojekt macht die Immobilie zu einem der derzeit wohl spektakulärsten Angebote am österreichischen Luxusimmobilienmarkt.
Weitere Nachrichten aus der Immobilienwirtschaft finden Sie laufend auf immomedien.at.
Darüber berichtete heute auch das Immoflash-Morgenjournal.
Wien plant weitere Verschärfungen bei Kurzzeitvermietungen
Die Stadt Wien will die Regeln für Kurzzeitvermietungen über Plattformen wie Airbnb oder Booking.com erneut deutlich verschärfen. Bürgermeister Michael Ludwig kündigte die Einführung eines verpflichtenden Registers für Kurzzeitvermietungen an. Die neuen Bestimmungen sollen nach den Verhandlungen mit dem Koalitionspartner NEOS noch heuer beschlossen werden und voraussichtlich 2026 in Kraft treten.
Künftig sollen alle Anbieter von Kurzzeitvermietungen eine Registrierungsnummer beantragen müssen. Diese Nummer muss bei jedem Online-Inserat verpflichtend angegeben werden. Ohne gültige Registrierung soll das Anbieten von Unterkünften nicht mehr zulässig sein.
Zusätzlich sollen Plattformbetreiber stärker in die Pflicht genommen werden. Airbnb, Booking.com und ähnliche Anbieter sollen künftig überprüfen müssen, ob die Registrierungsnummern gültig sind. Für Verstöße könnten laut Ludwig insbesondere gewerbliche Anbieter mit Strafen von bis zu 50.000 Euro rechnen.
Auch bei der Umwidmung von Wohnraum in Beherbergungsbetriebe plant die Stadt weitere Hürden. Künftig sollen mindestens 80 Prozent der Nutzfläche eines Gebäudes weiterhin Wohnzwecken dienen müssen. Zudem soll die Definition von Beherbergungsbetrieben präzisiert werden – etwa durch Mindestanforderungen bei Zimmeranzahl, Bettenkapazität und getrennten Zugängen.
Mit den Maßnahmen will Wien verhindern, dass dringend benötigter Wohnraum dem regulären Mietmarkt entzogen wird.
Porsche-Villa mit Tunnelprojekt am Markt
Eine der bekanntesten Luxusimmobilien Salzburgs steht derzeit ebenfalls im Fokus. Das sogenannte Paschinger Schlössl des Porsche-Aufsichtsratsvorsitzenden Wolfgang Porsche wird auf einer internationalen Immobilienplattform für 12,7 Millionen Euro angeboten.
Besondere Aufmerksamkeit erhält die Liegenschaft nicht nur wegen ihrer exklusiven Lage mit Blick auf die Salzburger Altstadt, sondern auch wegen eines außergewöhnlichen Infrastrukturprojekts. Ein rund 500 Meter langer Privattunnel soll künftig eine direkte Zufahrt zum Anwesen ermöglichen. Das Vorhaben hatte im vergangenen Jahr für heftige öffentliche Diskussionen gesorgt, wurde letztlich aber genehmigt.
Das historische Anwesen verfügt über rund 616 Quadratmeter Wohnfläche mit zwölf Zimmern auf einem etwa 7.800 Quadratmeter großen Grundstück. Neben seiner prominenten Eigentümergeschichte kann die Immobilie auch auf eine kulturell bedeutende Vergangenheit verweisen. So soll dort einst Mozarts Schwester Nannerl Klavierunterricht gegeben haben, später wohnte auch der Schriftsteller Stefan Zweig zeitweise in dem Schlösschen.
Die Kombination aus historischer Bedeutung, außergewöhnlicher Lage und dem genehmigten Tunnelprojekt macht die Immobilie zu einem der derzeit wohl spektakulärsten Angebote am österreichischen Luxusimmobilienmarkt.
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SP
AutorStefan Posch
Tags
Airbnb
Wien
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