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Abverkauf in Wiener Neustadt im Finale

Neue Eigentümer für 289 Wohnungen

Die Neuordnung des kommunalen Wohnbaus in Wiener Neustadt erreicht das Finale. Mit 1. Oktober 2026 gehen die letzten drei Pakete mit 289 Wohneinheiten an die neuen Eigentümer über. Über den Kaufpreis wurde Stillschweigen vereinbart; das Gesamtvolumen soll Ende Oktober 2026 präsentiert werden.


Damit schließt die städtische IFP Immobilien Freizeit Parken-Wiener Neustadt die Verwertung von insgesamt 1.646 Bestandseinheiten ab, die seit August 2026 in elf Tranchen veräußert wurden. Die finale Zuteilung betrifft renommierte Marktteilnehmer: Die EGW Erste gemeinnützige Wohnbaugesellschaft mbH übernimmt Liegenschaften in der Ezilingasse 32, 34 und 36, der Fischelgasse 51 sowie mehrere Wohnbauten der Robert Stolz-Siedlung, darunter die Fritz-Radel-Gasse 54 und 56, Gustav-Mahler-Gasse 1, Johann-Wilhelm-Ganglberger-Gasse 1 und 3 sowie die Lazarettgasse 52.

Unternehmer Mirza Sehic sichert sich Wohnobjekte in der Julius-Willerth-Gasse 24, Lederergasse 4, Nittnergasse 4 und 10 sowie Reyergasse 7. Für die Mieterschaft bleiben bestehende Verträge unberührt. Die Transaktion wurde im Rahmen eines mehrstufigen Bieterverfahrens von den Immobilienberatern CBRE und FSM Rechtsanwälte begleitet.

Zuvor wurden bereits 115 Wohneinheiten an die gemeinnützigen Bauvereinigungen Familienwohnbau Niederösterreich und Wien-Süd sowie im September weitere 1.242 Einheiten an drei Investoren übergeben. Rund 25 Prozent des ursprünglichen Bestands von 2.256 Einheiten verbleiben im Eigentum der Statutarstadt.

Bürgermeister Klaus Schneeberger begründete den Schritt: „Investitionen in den Gemeindebau aus dem Stadtbudget sind aufgrund der wirtschaftlichen Lage derzeit nur eingeschränkt möglich. Darüber hinaus verhindern hohe Belastungen aus Darlehen eine positive Weiterentwicklung. Und drittens gibt es eine massive Belastung des Stadtbudgets durch geringere Mieteinnahmen aufgrund von Leerständen. Diese drei Eckpfeiler sind es, die eine zukunftsorientierte Neuordnung des kommunalen Wohnbaus notwendig machen.“ Man nehme die Verantwortung wahr, um budgetäre Spielräume für verbleibende Liegenschaften zu schaffen und Investitionen durch die neuen Eigentümer zu ermöglichen.

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© Cachalot Media House GmbH - Veröffentlicht am 23. September 2026 - zuletzt bearbeitet am 30. September 2026


GR
AutorGerhard Rodler
Tags
2026
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