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Wohnbau-Kritik: Ausverkauf im Land?
VWBF warnt vor langfristigen Schäden
Der fortlaufende Verkauf von Wohnbauförderungsdarlehen durch das Land Niederösterreich stößt in der Wohnbauwirtschaft auf heftigen Widerstand. Wie der Verein für Wohnbauförderung (VWBF) am 30. Juni 2026 mitteilte, gefährdet diese Form der Budgetkonsolidierung die langfristige Finanzierung von leistbarem Wohnraum. Die Veräußerung der aushaftenden Landesdarlehen – oft zu Abschlägen unter dem Nennwert – entziehe dem geförderten Sektor essenzielle Liquidität für künftige Bauprojekte.
Die historischen Dimensionen dieses Vorgehens zeigen erhebliche Volumina. Bereits im Zeitraum zwischen den Jahren 2000 und 2024 hat das Land Niederösterreich rund 4 Milliarden Euro an aushaftenden Wohnbauförderungsdarlehen am Finanzmarkt verwertet. Durch den dauerhaften Verlust dieser regelmäßigen Darlehensrückflüsse wurde die Selbstfinanzierungskraft des regionalen Fördersystems nachhaltig geschwächt. Der VWBF fordert daher eine strikte Kehrtwende in der Budgetpolitik der Bundesländer.
„Der Verkauf niederösterreichischer Wohnbauförderungsdarlehen geht zu Lasten leistbaren Wohnens. Bei allem Verständnis für die Notwendigkeit der Budgetkonsolidierung. Dafür die aushaftenden Landesdarlehen – noch dazu zu einem Diskontpreis – zu verscherbeln, ist absolut der falsche Weg“, kritisiert Mag.a (FH) Andrea Washietl, Obfrau des VWBF, die aktuelle Praxis scharf.
Als strukturelle Gegenmaßnahme plädiert der Verband für eine lückenlose Zweckbindung aller Wohnbauförderungsbeiträge sowie der Rückzahlungen aus bestehenden Krediten. Nur ein geschlossener Finanzierungskreislauf könne garantieren, dass die Mittel zweckgewidmet im System verbleiben. „Gerade wenn leistbarer Wohnraum knapp ist, braucht es eine verlässliche und stabile Wohnbauförderung auf nachhaltigem Finanzierungsfundament“, so Washietl abschließend. Das aktuelle Vorgehen untergrabe die Planungssicherheit für künftige Bewohnergenerationen und Bauherren im geförderten Segment.
Die historischen Dimensionen dieses Vorgehens zeigen erhebliche Volumina. Bereits im Zeitraum zwischen den Jahren 2000 und 2024 hat das Land Niederösterreich rund 4 Milliarden Euro an aushaftenden Wohnbauförderungsdarlehen am Finanzmarkt verwertet. Durch den dauerhaften Verlust dieser regelmäßigen Darlehensrückflüsse wurde die Selbstfinanzierungskraft des regionalen Fördersystems nachhaltig geschwächt. Der VWBF fordert daher eine strikte Kehrtwende in der Budgetpolitik der Bundesländer.
„Der Verkauf niederösterreichischer Wohnbauförderungsdarlehen geht zu Lasten leistbaren Wohnens. Bei allem Verständnis für die Notwendigkeit der Budgetkonsolidierung. Dafür die aushaftenden Landesdarlehen – noch dazu zu einem Diskontpreis – zu verscherbeln, ist absolut der falsche Weg“, kritisiert Mag.a (FH) Andrea Washietl, Obfrau des VWBF, die aktuelle Praxis scharf.
Als strukturelle Gegenmaßnahme plädiert der Verband für eine lückenlose Zweckbindung aller Wohnbauförderungsbeiträge sowie der Rückzahlungen aus bestehenden Krediten. Nur ein geschlossener Finanzierungskreislauf könne garantieren, dass die Mittel zweckgewidmet im System verbleiben. „Gerade wenn leistbarer Wohnraum knapp ist, braucht es eine verlässliche und stabile Wohnbauförderung auf nachhaltigem Finanzierungsfundament“, so Washietl abschließend. Das aktuelle Vorgehen untergrabe die Planungssicherheit für künftige Bewohnergenerationen und Bauherren im geförderten Segment.
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AutorLaura Fürst
Tags
Niederösterreich
Wohnbauförderung
Wohnraum
vwbf
Wohnbauförderungsdarlehen
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