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Wohnkrise weltweit wachsend
Viel zu wenig Wohnungen treiben Preis
Am gestrigen Montag markierte der „Housing Matters!“-Summit den fachlichen Auftakt der diesjährigen MIPIM. Im Zentrum der Diskussionen standen die massiven Versorgungsengpässe bei bezahlbarem Wohnraum sowie notwendige Strategien zur Dekarbonisierung des Bestands.
Der Summit, der traditionell am Vortag der offiziellen Messeeröffnung stattfindet, versammelte internationale Experten aus Politik, Stadtplanung und der Investmentbranche. Die Kernbotschaft des Tages: Ohne eine radikale Beschleunigung von Genehmigungsprozessen und technologische Innovationen bleibt das Ziel einer flächendeckenden Wohnraumversorgung unerreicht.
Ein zentrales Thema der Panels war die Transformation bestehender Gewerbeimmobilien. Angesichts hoher Neubaukosten rückt die Umnutzung von Büroflächen in Wohnraum (Asset Class Conversion) verstärkt in den Fokus institutioneller Investoren. Experten betonten jedoch, dass hierfür flexiblere baurechtliche Rahmenbedingungen und gezielte Förderanreize durch die öffentliche Hand unabdingbar seien.
Für die DACH-Region standen insbesondere folgende Punkte im Vordergrund:
• Wirtschaftlichkeit im Neubau: Diskussionen über modulares Bauen und Standardisierung zur Senkung der Gestehungskosten.
• ESG-Konformität: Die Herausforderung, energetische Sanierungen im großen Stil sozialverträglich umzusetzen.
• Kapitalmarktumfeld: Die Stabilisierung der Zinsen wird als Signal für eine langsame Erholung der Transaktionsmärkte gewertet, wenngleich die Risikobewertungen restriktiv bleiben.
Hochrangige Vertreter, darunter Anaclaudia Rossbach (UN-Habitat), unterstrichen die soziale Dimension der Krise. Wohnraum werde zunehmend zum limitierenden Faktor für das Wirtschaftswachstum in europäischen Metropolregionen. Der Summit endete am frühen Abend mit einem Austausch zwischen kommunalen Entscheidern und privaten Projektentwicklern über neue Public-Private-Partnership-Modelle.
Der Summit, der traditionell am Vortag der offiziellen Messeeröffnung stattfindet, versammelte internationale Experten aus Politik, Stadtplanung und der Investmentbranche. Die Kernbotschaft des Tages: Ohne eine radikale Beschleunigung von Genehmigungsprozessen und technologische Innovationen bleibt das Ziel einer flächendeckenden Wohnraumversorgung unerreicht.
Ein zentrales Thema der Panels war die Transformation bestehender Gewerbeimmobilien. Angesichts hoher Neubaukosten rückt die Umnutzung von Büroflächen in Wohnraum (Asset Class Conversion) verstärkt in den Fokus institutioneller Investoren. Experten betonten jedoch, dass hierfür flexiblere baurechtliche Rahmenbedingungen und gezielte Förderanreize durch die öffentliche Hand unabdingbar seien.
Für die DACH-Region standen insbesondere folgende Punkte im Vordergrund:
• Wirtschaftlichkeit im Neubau: Diskussionen über modulares Bauen und Standardisierung zur Senkung der Gestehungskosten.
• ESG-Konformität: Die Herausforderung, energetische Sanierungen im großen Stil sozialverträglich umzusetzen.
• Kapitalmarktumfeld: Die Stabilisierung der Zinsen wird als Signal für eine langsame Erholung der Transaktionsmärkte gewertet, wenngleich die Risikobewertungen restriktiv bleiben.
Hochrangige Vertreter, darunter Anaclaudia Rossbach (UN-Habitat), unterstrichen die soziale Dimension der Krise. Wohnraum werde zunehmend zum limitierenden Faktor für das Wirtschaftswachstum in europäischen Metropolregionen. Der Summit endete am frühen Abend mit einem Austausch zwischen kommunalen Entscheidern und privaten Projektentwicklern über neue Public-Private-Partnership-Modelle.
GR
AutorGerhard Rodler
Tags
Wohnraum
Mipim
Dekarbonisierung
Stadtplanung
gewerbeimmobilien
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