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Autonomes Fahren macht Parkplätze nicht überflüssig
Peter Park will in Österreich stark wachsen
Peter Park will sein Geschäft in Österreich deutlich ausbauen. Der Spezialist für digitale Parkraumbewirtschaftung betreibt hierzulande derzeit rund 40 Standorte. Künftig sollen es deutlich mehr werden. Besonders interessant seien Immobilien, Parkhäuser, Krankenhäuser, Kommunen und touristische Standorte.
„Österreich ist ein Zielmarkt für uns“, sagt Maximilian Schlereth, CEO von Peter Park, im Gespräch mit Immoflash auf der Expo Real. Gerade der begrenzte Platz im Alpenraum und in historisch gewachsenen Städten sowie der starke Tourismus sorgten für hohen Parkdruck. Statt neue Stellplätze zu errichten, gehe es zunehmend darum, vorhandenen Parkraum effizienter zu nutzen. Auch Dynamic Pricing könne helfen, Spitzenzeiten zu entzerren.
Peter Park setzt dabei auf schrankenlose Systeme mit Kennzeichenerkennung und digitale Bezahlmöglichkeiten. „Jedes Kennzeichen ist eine ID. Damit kann man auch eine Transaktion abwickeln. Idealerweise wird automatisch abgerechnet“, so Schlereth. Gleichzeitig müsse das System flexibel bleiben, weshalb auch klassische Zahlungsmöglichkeiten weiterhin möglich sein müssten.
Für Immobilieneigentümer soll die Digitalisierung nicht nur Kosten für Schranken und deren Wartung reduzieren, sondern auch zusätzliche Erträge ermöglichen. Besonders bei Mischnutzungen sieht Peter Park Potenzial. Daten über Auslastung und Nutzung sollen dabei helfen, Parkflächen besser zu steuern. „Je mehr Zahlen und Daten wir haben, desto besser können wir agieren“, sagt Schlereth.
Dass autonomes Fahren Parkplätze irgendwann überflüssig machen könnte, glaubt Schlereth nicht. Auch autonome Fahrzeuge würden nicht permanent unterwegs sein. Bei stark schwankendem Verkehrsaufkommen brauche es weiterhin Stellflächen und ein intelligentes Lastmanagement. Künftig könnten Fahrzeuge nach einer Art „Bee-Hive-Logik“ je nach Bedarf ausschwärmen und anschließend wieder gesammelt werden.
Damit könnte sich die Funktion von Parkhäusern verändern, verschwinden würden sie aber nicht. „Auch beim autonomen Fahren wird es Parklösungen brauchen“, sagt Schlereth. Für ihn ist digital gesteuerter Parkraum deshalb ein Baustein zukünftiger Mobilität – und Österreich ein Markt, auf dem Peter Park künftig deutlich stärker präsent sein will.
„Österreich ist ein Zielmarkt für uns“, sagt Maximilian Schlereth, CEO von Peter Park, im Gespräch mit Immoflash auf der Expo Real. Gerade der begrenzte Platz im Alpenraum und in historisch gewachsenen Städten sowie der starke Tourismus sorgten für hohen Parkdruck. Statt neue Stellplätze zu errichten, gehe es zunehmend darum, vorhandenen Parkraum effizienter zu nutzen. Auch Dynamic Pricing könne helfen, Spitzenzeiten zu entzerren.
Peter Park setzt dabei auf schrankenlose Systeme mit Kennzeichenerkennung und digitale Bezahlmöglichkeiten. „Jedes Kennzeichen ist eine ID. Damit kann man auch eine Transaktion abwickeln. Idealerweise wird automatisch abgerechnet“, so Schlereth. Gleichzeitig müsse das System flexibel bleiben, weshalb auch klassische Zahlungsmöglichkeiten weiterhin möglich sein müssten.
Für Immobilieneigentümer soll die Digitalisierung nicht nur Kosten für Schranken und deren Wartung reduzieren, sondern auch zusätzliche Erträge ermöglichen. Besonders bei Mischnutzungen sieht Peter Park Potenzial. Daten über Auslastung und Nutzung sollen dabei helfen, Parkflächen besser zu steuern. „Je mehr Zahlen und Daten wir haben, desto besser können wir agieren“, sagt Schlereth.
Dass autonomes Fahren Parkplätze irgendwann überflüssig machen könnte, glaubt Schlereth nicht. Auch autonome Fahrzeuge würden nicht permanent unterwegs sein. Bei stark schwankendem Verkehrsaufkommen brauche es weiterhin Stellflächen und ein intelligentes Lastmanagement. Künftig könnten Fahrzeuge nach einer Art „Bee-Hive-Logik“ je nach Bedarf ausschwärmen und anschließend wieder gesammelt werden.
Damit könnte sich die Funktion von Parkhäusern verändern, verschwinden würden sie aber nicht. „Auch beim autonomen Fahren wird es Parklösungen brauchen“, sagt Schlereth. Für ihn ist digital gesteuerter Parkraum deshalb ein Baustein zukünftiger Mobilität – und Österreich ein Markt, auf dem Peter Park künftig deutlich stärker präsent sein will.
SP
AutorStefan Posch
Tags
Peter Park
Expo Real
Parkplatz