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Baukonjunktur verliert Schwung
Deutschland bleibt aber im Plusbereich
Die globale Bauwirtschaft wächst weiter – aber langsamer. Das zeigt der „Global Construction Monitor Q4 2025“ der Royal Institution of Chartered Surveyors (RICS), veröffentlicht am 13. Februar 2026 in Frankfurt. Der weltweite Construction Sentiment Index (CSI) fiel im vierten Quartal von +12 auf +7 Punkte. Damit bleibt der Wert positiv, signalisiert jedoch eine Abschwächung gegenüber dem Vorquartal. Für die kommenden zwölf Monate rechnen die Befragten vor allem im Infrastruktursektor mit steigender Auslastung.
Regional zeigen sich deutliche Unterschiede. Die Region Nahost/Afrika (MEA) führt mit einem CSI von +29, Amerika folgt mit +25. Europa liegt bei +14 (Q3: +18) und damit weiter im Expansionsbereich. Die Asien-Pazifik-Region (APAC) rutschte mit -14 erneut in den negativen Bereich. Auf Länderebene melden Spanien (+73 % bei der aktuellen Arbeitsauslastung), die Vereinigten Arabischen Emirate (+58) und Indien (+43) besonders starke Dynamik. China (-59) und Hongkong (-38) bleiben deutlich unter Druck.
Deutschland behauptet sich im europäischen Vergleich: Der CSI stieg von +32 auf +34. Auch die sektoralen Salden zeigen Aufwärtstendenzen. Der Nettosaldo im privaten Wohnungsbau sprang von 0 auf +54 %, im Gewerbebau von +30 auf +35 %, während Infrastruktur stabil bei +33 % liegt. Allerdings haben sich die Zwölfmonatserwartungen eingetrübt: Im Wohnungsbau fiel der Ausblick von +44 % auf +38 %, im Gewerbebau von +73 % auf +41 %.
Finanzielle Restriktionen bleiben weltweit das größte Hemmnis (61 % der Befragten), gefolgt von Wettbewerb (58 %) und unzureichender Nachfrage (50 %). In Europa steht der Fachkräftemangel mit 55 % an erster Stelle – in Deutschland nennen ihn 53 % der Befragten als Hauptproblem.
„Die Ergebnisse in Europa zeigen, dass sich die Erholung der Bautätigkeit fortsetzt, wenngleich das Tempo je nach Region unterschiedlich ausfällt. Auf gesamteuropäischer Ebene ist der Construction Index leicht gesunken, aber Deutschland behält die Dynamik bei. Gegenüber dem dritten Quartal 2025 haben sich die Erwartungen in allen Sektoren abgeschwächt, bleiben aber positiv. Trendgeber ist weiterhin der Sektor Infrastruktur. Spanien und Deutschland zeigen weiterhin den ausgewogensten Ausblick über alle Sektoren”, so Susanne Eickermann-Riepe FRICS, Senior Vice President (SVP) der RICS weltweit.
Regional zeigen sich deutliche Unterschiede. Die Region Nahost/Afrika (MEA) führt mit einem CSI von +29, Amerika folgt mit +25. Europa liegt bei +14 (Q3: +18) und damit weiter im Expansionsbereich. Die Asien-Pazifik-Region (APAC) rutschte mit -14 erneut in den negativen Bereich. Auf Länderebene melden Spanien (+73 % bei der aktuellen Arbeitsauslastung), die Vereinigten Arabischen Emirate (+58) und Indien (+43) besonders starke Dynamik. China (-59) und Hongkong (-38) bleiben deutlich unter Druck.
Deutschland behauptet sich im europäischen Vergleich: Der CSI stieg von +32 auf +34. Auch die sektoralen Salden zeigen Aufwärtstendenzen. Der Nettosaldo im privaten Wohnungsbau sprang von 0 auf +54 %, im Gewerbebau von +30 auf +35 %, während Infrastruktur stabil bei +33 % liegt. Allerdings haben sich die Zwölfmonatserwartungen eingetrübt: Im Wohnungsbau fiel der Ausblick von +44 % auf +38 %, im Gewerbebau von +73 % auf +41 %.
Finanzielle Restriktionen bleiben weltweit das größte Hemmnis (61 % der Befragten), gefolgt von Wettbewerb (58 %) und unzureichender Nachfrage (50 %). In Europa steht der Fachkräftemangel mit 55 % an erster Stelle – in Deutschland nennen ihn 53 % der Befragten als Hauptproblem.
„Die Ergebnisse in Europa zeigen, dass sich die Erholung der Bautätigkeit fortsetzt, wenngleich das Tempo je nach Region unterschiedlich ausfällt. Auf gesamteuropäischer Ebene ist der Construction Index leicht gesunken, aber Deutschland behält die Dynamik bei. Gegenüber dem dritten Quartal 2025 haben sich die Erwartungen in allen Sektoren abgeschwächt, bleiben aber positiv. Trendgeber ist weiterhin der Sektor Infrastruktur. Spanien und Deutschland zeigen weiterhin den ausgewogensten Ausblick über alle Sektoren”, so Susanne Eickermann-Riepe FRICS, Senior Vice President (SVP) der RICS weltweit.
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AutorLaura Fürst
Tags
Deutschland
RICS Global Construction Monitor
RICS
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