Baukonzern legt Nachhaltigkeitsbericht vor
Der Baukonzern Leyrer + Graf setzt trotz fehlender Pflicht frühzeitig auf europäische ESG-Standards.
Die Leyrer + Graf Unternehmensgruppe hat am 3. September 2026 ihren ersten umfassenden Nachhaltigkeitsbericht für das Wirtschaftsjahr 2025/26 vorgelegt. Obwohl für die Baugruppe derzeit noch keine gesetzliche Verpflichtung zur Nachhaltigkeitsberichterstattung besteht, orientiert sich das Werk an den Vorgaben der Corporate Sustainability Reporting Directive (CSRD) sowie den European Sustainability Reporting Standards (ESRS). Die Veröffentlichung signalisiert eine freiwillige Ausrichtung an europäischen Regularien und bietet Marktteilnehmern detaillierte Einblicke in ökologische, soziale und unternehmerische Prozesse.
Ganzheitlicher Ansatz entlang der Wertschöpfungskette
Das Zahlenwerk verdeutlicht, dass nachhaltiges Bauen als ganzheitliches Konzept über den gesamten Lebenszyklus von Bauwerken hinweg verstanden wird. Leyrer + Graf verfolgt dabei das Ziel, den Ressourcenverbrauch und die Emissionen schrittweise zu minimieren. Den strategischen Rahmen bilden die ESG-Richtlinien des European Green Deal sowie eine 2023 durchgeführte Wesentlichkeitsanalyse.
Dekarbonisierung und operative Maßnahmen im Fokus
Auf Basis der identifizierten Materialitätsfelder wurden operative Ziele definiert, die für Partner:innen und Branchenentscheidungsträger relevante Orientierungspunkte darstellen. Dazu gehören die Finalisierung eines umfassenden Dekarbonisierungsplans, die vollständige Umstellung aller Standorte auf Grünstrom sowie der Ausbau der Kreislauf- und Abfallwirtschaft. Ergänzend unterstreichen die Weiterentwicklung nachhaltiger Mobilitätslösungen und die Prozessoptimierung mittels Lean Management die angestrebte operative Effizienzsteigerung.
Der Bericht soll künftig jährlich erscheinen und als Informationsgrundlage für Mitarbeiter:innen, Kund:innen und Geschäftspartner:innen dienen.
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