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Drees & Sommer setzt stärker auf Infrastruktur
Stärkung der Regionalität als Strategie
Infrastruktur rückt stärker ins Zentrum der Immobilien- und Bauwirtschaft. Das zeigt sich auch auf der diesjährigen Expo Real in München, die dem Thema deutlich mehr Raum gibt. Für Drees & Sommer Österreich bestätigt das einen Kurs, den das Unternehmen bereits eingeschlagen hat: Neben dem klassischen Immobiliengeschäft werden soziale Infrastruktur, Schiene, Straße, Energie, Netzausbau, Ladeinfrastruktur und Datacenter zu wichtigen Geschäftsfeldern.
„Wir haben recht konservativ geplant und haben versucht, den Fokus stärker auf Infrastruktur zu legen. Am Ende des Tages war es gut, dass wir uns breiter aufgestellt haben“, sagt Gerald Herndlhofer, Geschäftsführer von Drees & Sommer Österreich. Das Spektrum reicht von strategischer Beratung über Planung bis zum Projektmanagement. Als Beispiele nennt er eine Kläranlage in Klagenfurt sowie Projekte im Straßen- und Energiebereich.
Das klassische Immobiliengeschäft soll dennoch eine tragende Säule bleiben. Projektmanagement und Due Diligence zählen weiterhin zu den Kernbereichen. Der Transaktionsmarkt sei für Drees & Sommer nach wie vor wichtig, allerdings passiere dort derzeit wenig. Gleichzeitig sieht Herndlhofer erhebliches Potenzial in neuen Feldern wie Datacentern, Netzausbau oder Ladeinfrastruktur, wo der Markt noch nicht so stark mit Mitbewerbern besetzt sei. „Infrastruktur ist vielleicht nicht so sexy wie ein neues Hochhaus. Aber sie ist notwendig zum Leben. Und wenn man diese Arbeit nicht merkt, hat man es richtig gemacht.“
Auch Nachhaltigkeit soll dabei eine wichtige Rolle spielen. Während das Thema vor drei oder vier Jahren insbesondere bei Immobilientransaktionen stark im Vordergrund stand, will Drees & Sommer diesen Ansatz nun verstärkt auf Infrastrukturprojekte übertragen. Gerade bei Projekten der öffentlichen Hand werde Nachhaltigkeit weiterhin eingefordert.
Parallel setzt das Unternehmen auf stärkere regionale Präsenz. Drees & Sommer beschäftigt in Österreich rund 150 Mitarbeiter an sechs Standorten. „Mit den Bundesländerniederlassungen rücken wir näher an die Kunden heran“, sagt Nicole Rumpler, Geschäftsführerin von Drees & Sommer Österreich. Dazu zählt auch der neue Standort in Klagenfurt. Mit dem aktuellen Standortnetz sei man nun zufrieden.
Weiteres Potenzial sieht Rumpler im General Management im Hochbau – auch für öffentliche Auftraggeber. Gleichzeitig soll die regionale Wertschöpfung ausgebaut werden. Die stärkere Hinwendung der Expo Real zur Infrastruktur zeigt dabei: Mit dieser Strategie steht Drees & Sommer nicht allein. Infrastruktur entwickelt sich zunehmend zu einem zentralen Betätigungsfeld der Immobilienbranche.
„Wir haben recht konservativ geplant und haben versucht, den Fokus stärker auf Infrastruktur zu legen. Am Ende des Tages war es gut, dass wir uns breiter aufgestellt haben“, sagt Gerald Herndlhofer, Geschäftsführer von Drees & Sommer Österreich. Das Spektrum reicht von strategischer Beratung über Planung bis zum Projektmanagement. Als Beispiele nennt er eine Kläranlage in Klagenfurt sowie Projekte im Straßen- und Energiebereich.
Das klassische Immobiliengeschäft soll dennoch eine tragende Säule bleiben. Projektmanagement und Due Diligence zählen weiterhin zu den Kernbereichen. Der Transaktionsmarkt sei für Drees & Sommer nach wie vor wichtig, allerdings passiere dort derzeit wenig. Gleichzeitig sieht Herndlhofer erhebliches Potenzial in neuen Feldern wie Datacentern, Netzausbau oder Ladeinfrastruktur, wo der Markt noch nicht so stark mit Mitbewerbern besetzt sei. „Infrastruktur ist vielleicht nicht so sexy wie ein neues Hochhaus. Aber sie ist notwendig zum Leben. Und wenn man diese Arbeit nicht merkt, hat man es richtig gemacht.“
Auch Nachhaltigkeit soll dabei eine wichtige Rolle spielen. Während das Thema vor drei oder vier Jahren insbesondere bei Immobilientransaktionen stark im Vordergrund stand, will Drees & Sommer diesen Ansatz nun verstärkt auf Infrastrukturprojekte übertragen. Gerade bei Projekten der öffentlichen Hand werde Nachhaltigkeit weiterhin eingefordert.
Parallel setzt das Unternehmen auf stärkere regionale Präsenz. Drees & Sommer beschäftigt in Österreich rund 150 Mitarbeiter an sechs Standorten. „Mit den Bundesländerniederlassungen rücken wir näher an die Kunden heran“, sagt Nicole Rumpler, Geschäftsführerin von Drees & Sommer Österreich. Dazu zählt auch der neue Standort in Klagenfurt. Mit dem aktuellen Standortnetz sei man nun zufrieden.
Weiteres Potenzial sieht Rumpler im General Management im Hochbau – auch für öffentliche Auftraggeber. Gleichzeitig soll die regionale Wertschöpfung ausgebaut werden. Die stärkere Hinwendung der Expo Real zur Infrastruktur zeigt dabei: Mit dieser Strategie steht Drees & Sommer nicht allein. Infrastruktur entwickelt sich zunehmend zu einem zentralen Betätigungsfeld der Immobilienbranche.
SP
AutorStefan Posch
Tags
georg stadlhofer
Gerald Herndlhofern
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philipp gansch
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