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Effizienz im Bestand prämiert

Peak Vienna erreicht 79,70 % bei Breeam-Re-Zertifizierung durch STC Development.

Die nachhaltige Bewirtschaftung von großvolumigen Bestandsimmobilien gewinnt vor dem Hintergrund verschärfter Klimaziele und steigender Anforderungen von Investor:innen und Nutzer:innen massiv an Bedeutung. Wie eine signifikante energetische und ökologische Performance-Steigerung im laufenden Betrieb gelingen kann, demonstriert die aktuelle Re-Zertifizierung des Wiener Büroturms Peak Vienna. Der 113 Meter hohe Turm im 21. Wiener Gemeindebezirk sicherte sich erneut das Nachhaltigkeitsprädikat „Excellent“ nach dem internationalen Zertifizierungssystem Breeam. Mit einem verifizierten Gesamtscore von 79,70 Prozent übertrifft das Gebäude das vor drei Jahren erzielte Resultat von 75,73 Prozent deutlich um rund vier Prozentpunkte.


Bestandsoptimierung: Kontinuierliche Performance-Steigerung

Für Fachplaner:innen und Ingenieur:innen unterstreicht dieses Ergebnis, dass der Lebenszyklus und die Ökobilanz bestehender Hochhäuser durch gezielte operative Eingriffe substanziell optimiert werden können. Das Bauwerk rangiert mit dieser Bewertung weiterhin stabil unter den Top 5 der breeam-zertifizierten Büroimmobilien in Österreich. Die Erhöhung des Scores dokumentiert präzise die Wirksamkeit der technischen und organisatorischen Justierungen, die in den vergangenen Jahren auf der Managementebene implementiert wurden. Die strategische Steuerung der Immobilie liegt seit mittlerweile acht Jahren in den Händen der zuständigen Asset-Management-Einheit.

„Die Verbesserung des Breeam-Ergebnisses zeigt, dass Nachhaltigkeit bei Bestandsimmobilien kein statischer Zustand ist, sondern das Resultat kontinuierlicher Analyse, Steuerung und Umsetzung", sagt Herwig Schweighofer, verantwortlich für das Asset Management des Peak Vienna.


Gebäudetechnik: Schnittstelle von Betrieb und Effizienz

Die administrative und operative Umsetzung dieses Optimierungsprozesses verlangt eine enge Verzahnung aller beteiligten Partner:innen. An der Schnittstelle von Eigentümerinteressen, dem täglichen Gebäudebetrieb und einer zukunftsorientierten Nachhaltigkeitsstrategie wurden systematisch Einsparpotenziale identifiziert. Für das Facility Management liefert dieses Projekt ein valides Praxisbeispiel, wie durch die laufende Begleitung von Prozessen und das Monitoring technischer Anlagen die Gesamtperformance eines Objekts gesteuert werden kann. Der Zertifizierungsprozess selbst wurde fachlich durch das ESG-Team der CBRE GmbH begleitet.

Anlagenbetrieb: Operative Hebel im Fokus

Ein wesentlicher Kernbereich der Effizienzsteigerung betrifft die konkreten gebäudetechnischen Maßnahmen, die im Objekt umgesetzt wurden. In intensiver Kooperation mit PKE Facility Management konzentrierten sich die Verantwortlichen auf die operative Einregulierung und Modernisierung der haustechnischen Systeme. Für technische Planer:innen und Bauherren signalisiert dieser Erfolg, dass ein optimierter Anlagenbetrieb direkt in messbare Nachhaltigkeitsindikatoren übersetzt werden kann. Die Justierung der HLK-Systeme sowie die Optimierung der Energieflüsse bilden hierbei das Fundament für die langfristige Wertsicherung des Standorts.

© Cachalot Media House GmbH - Veröffentlicht am 19. Juni 2026 - zuletzt bearbeitet am 19. Juni 2026


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AutorRedaktion
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