Elektrotechniker erzielt Emissionssenkung
Schneider Electric verzeichnet im dritten Quartal 2026 spürbare Erfolge bei seiner Dekarbonisierung.
Neun Monate nach dem Start seiner Nachhaltigkeits-Roadmap Impact 2030 zieht der Energiespezialist Schneider Electric eine positive Bilanz für das dritte Quartal 2026. Der unternehmenseigene Impact Score kletterte auf 4,04 Punkte, womit das Etappenziel von 4,20 Punkten bis zum Jahresende weiterhin auf Kurs liegt. Langfristig strebt der Konzern bis 2030 den Höchstwert von 10 Punkten an. Für Planer und Betreiber im Gebäudesektor signalisiert dieser Trend eine stringente Fokussierung auf messbare Effizienzsteigerungen und eine konsequente Emissionsminderung über den gesamten Lebenszyklus.
Dekarbonisierung und Energieeffizienz im Fokus
Im eigenen Geschäftsbetrieb reduzierte das Unternehmen die CO2-Emissionen der Scopes 1 und 2 im Vergleich zu 2017 bereits um 83 Prozent. Gleichzeitig verzeichnet der Technologiekonzern deutliche Hebeleffekte auf Kundenseite: In den ersten neun Monaten des Jahres 2026 erzielten Anwender durch Schneider-Electric-Lösungen Energieeinsparungen und Elektrifizierungseffekte im Umfang von 211 Millionen MWh. Seit 2018 summieren sich die vermiedenen und eingesparten Emissionen bei Kunden damit auf 943 Millionen Tonnen CO2. Vor dem Hintergrund internationaler Zielvorgaben forciert der Hersteller den Wandel hin zu digitalen und elektrifizierten Verbrauchsstrukturen.
„Die starken Ergebnisse neun Monate nach dem Start von Impact 2030 bestätigen uns in der Überzeugung, dass Energy Tech Fortschritt für alle ermöglichen kann“, pointiert Esther Finidori, Chief Sustainability Officer von Schneider Electric. Nachhaltiger Fortschritt setze zwingend voraus, ganze Ökosysteme einzubinden und die notwendigen Kompetenzen für moderne Technologien zu schaffen.
Zirkuläre Wertschöpfung und Lieferketten
Entlang der Lieferkette intensiviert der Konzern das Dekarbonisierungsprogramm The Zero Carbon Pathway. Die Zahl der Lieferanten, welche die strengen Kriterien zur Emissionserfassung und Reduktion erfüllen, stieg von 15 im ersten Halbjahr sprunghaft auf 135 per Ende des dritten Quartals. Über 1.200 Zulieferer nutzen dafür KI-gestützte Analysetools, begleitet von über 250 Coaching-Sitzungen. Gleichzeitig stieg der Anteil sogenannter verantwortungsvoller Materialien in Segmenten wie Stahl, Aluminium und Elektronik von 19 Prozent im Vorjahr auf 22 Prozent. Das Volumen der zirkulären Dienstleistungen für Wartung und Refurbishment lag zudem um den Faktor 1,2 über dem Niveau von Ende 2025.
Standorte und Qualifikation im Wandel
Parallel zur Hardware investiert das Unternehmen umfassend in Know-how: Rund 82 Prozent der Mitarbeitenden schlossen spezifische Energy-Tech-Weiterbildungen ab. Auf Standortebene gewann das Programm Impact Workplaces deutlich an Dynamik, indem sich die Zahl zertifizierter Betriebsstätten von fünf auf 59 erhöhte. International sicherte Schneider Electric zudem bislang 69 Millionen Menschen einen Zugang zu nachhaltiger Elektrizität und bildete 1,5 Millionen Nachwuchskräfte im Bereich Elektrifizierung aus.
„Von der Ausweitung der Elektrifizierung über die Dekarbonisierung unserer Lieferkette bis hin zu Investitionen in Fachkompetenzen sehen wir bei zahlreichen Programmen eine starke Dynamik“, betont Finidori. Für Fachplaner, Bauherren und Facility Manager verdeutlichen diese Zwischenschritte, dass standardisierte Nachhaltigkeitsnachweise und zirkuläre Betriebskonzepte künftig die Messlatte im Markt bilden.
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