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Europas Banken zeigen Stabilität
Forvis Mazars analysiert Kreditrisiken
Trotz anhaltender makroökonomischer Unsicherheiten befinden sich Europas Banken in einer stabilen und widerstandsfähigen Kreditrisikoposition. Zu diesem Ergebnis kommt die aktuelle Studie „Financial reporting of European banks“ der Prüfungs- und Beratungsorganisation Forvis Mazars, für die die Geschäftsberichte von 26 führenden europäischen Bankengruppen analysiert wurden. Im Jahr 2025 war keine allgemeine Verschlechterung des Kreditrisikos festzustellen: Die Bruttokreditexponierungen stiegen um 3,0 Prozent – primär getragen von risikoarmen Engagements der Stufe 1 (Stage 1) –, während die Vorsorgerückstellungen (Expected Credit Losses – ECL) um 1,9 Prozent zurückgingen.
Die durchschnittliche Deckungsquote sank von 1,26 Prozent Ende 2024 auf 1,20 Prozent. Parallel dazu entwickelte sich die Ertragslage moderat positiv: Bei 18 der 26 untersuchten Institute stieg das operative Ergebnis, wenn auch mit einem Plus von 8 Prozent langsamer als im Vorjahr. Der Anteil sogenannter „Management Overlays“ – modellunabhängiger Risikopuffer – an den gesamten ECL-Rückstellungen ging auf 9 Prozent zurück (2024: 10 %, 2023: 12 %). Dies unterstreicht die Rückkehr zu etablierten IFRS-9-Modellen und eine fortlaufende Normalisierung seit der Pandemie.
„Die Ergebnisse zeigen, dass europäische Banken ihre Risikomanagement- und Prognoseprozesse in den vergangenen Jahren deutlich weiterentwickelt haben. Der Rückgang der modellunabhängigen Anpassungen spricht dafür, dass viele Institute wieder stärker auf ihre etablierten IFRS-9-Modelle vertrauen können“, erklärt Georg Fikar, Director Financial Services bei Forvis Mazars in Austria. Peter Wundsam, Managing Partner bei Forvis Mazars in Austria, ergänzt: „Die Banken bleiben wachsam und berücksichtigen geopolitische, wirtschaftliche und klimabezogene Unsicherheiten weiterhin in ihren Bewertungen.“
Die durchschnittliche Deckungsquote sank von 1,26 Prozent Ende 2024 auf 1,20 Prozent. Parallel dazu entwickelte sich die Ertragslage moderat positiv: Bei 18 der 26 untersuchten Institute stieg das operative Ergebnis, wenn auch mit einem Plus von 8 Prozent langsamer als im Vorjahr. Der Anteil sogenannter „Management Overlays“ – modellunabhängiger Risikopuffer – an den gesamten ECL-Rückstellungen ging auf 9 Prozent zurück (2024: 10 %, 2023: 12 %). Dies unterstreicht die Rückkehr zu etablierten IFRS-9-Modellen und eine fortlaufende Normalisierung seit der Pandemie.
„Die Ergebnisse zeigen, dass europäische Banken ihre Risikomanagement- und Prognoseprozesse in den vergangenen Jahren deutlich weiterentwickelt haben. Der Rückgang der modellunabhängigen Anpassungen spricht dafür, dass viele Institute wieder stärker auf ihre etablierten IFRS-9-Modelle vertrauen können“, erklärt Georg Fikar, Director Financial Services bei Forvis Mazars in Austria. Peter Wundsam, Managing Partner bei Forvis Mazars in Austria, ergänzt: „Die Banken bleiben wachsam und berücksichtigen geopolitische, wirtschaftliche und klimabezogene Unsicherheiten weiterhin in ihren Bewertungen.“
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AutorStefan Posch
Tags
Banken
Forvis Mazars
Studie