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EZB erhöht Leitzinsen um 0,25 Prozentpunkte
Einlagensatz steigt damit auf 2,50 Prozent
Die Europäische Zentralbank zieht die geldpolitischen Zügel weiter an. Der EZB-Rat erhöht die Leitzinsen um 25 Basispunkte. Der für die Finanzmärkte besonders wichtige Einlagensatz steigt damit von 2,25 auf 2,50 Prozent. Damit setzt die EZB ihren im Juni begonnenen Straffungskurs fort. Damals hatte der EZB-Rat erstmals in diesem Jahr die Zinsen um 25 Basispunkte angehoben. Im Juli folgte zunächst eine Zinspause.
Auslöser für den neuerlichen Zinsschritt ist vor allem der anhaltende Inflationsdruck infolge der hohen Energiepreise. Bereits bei ihrer Zinserhöhung im Juni hatte die EZB ausdrücklich auf die inflationären Folgen des Krieges im Nahen Osten verwiesen. Damals prognostizierten die Notenbanker für 2026 eine durchschnittliche Inflation von 3,0 Prozent.
Zuletzt hat sich der Preisdruck erneut verstärkt. Die Inflation im Euroraum stieg im August auf 3,3 Prozent, wobei insbesondere die Energiepreise für den Anstieg verantwortlich waren. Entsprechend eindeutig waren die Erwartungen vor der heutigen Sitzung: In einer Reuters-Umfrage rechneten sämtliche 65 befragten Ökonomen mit einer Anhebung des Einlagensatzes auf 2,50 Prozent.
Entscheidend für die Immobilienmärkte ist das weniger die heutige Erhöhung selbst als die Frage, ob damit der Zinsgipfel erreicht ist. Die Finanzmärkte hatten den heutigen Schritt bereits weitgehend eingepreist. Bei der weiteren Entwicklung gehen die Einschätzungen allerdings auseinander. Die jüngste EZB-Umfrage unter professionellen Prognostikern sah den Einlagensatz zum Jahreswechsel mehrheitlich bei 2,50 Prozent. Andere Marktbeobachter rechnen mittlerweile mit einer weiteren Erhöhung. Deutsche Bank erwartet beispielsweise einen zusätzlichen Zinsschritt im Dezember, womit der Einlagensatz auf 2,75 Prozent steigen würde.
Laut der EZB ist der Ausblick ist nach wie vor mit hoher Unsicherheit behaftet, wobei die Risiken für die Inflation aufwärtsgerichtet und für das Wirtschaftswachstum abwärtsgerichtet seien. In Bezug auf den Energieschock illustriere die von den Fachleuten zusammengestellten aktualisierten Szenarien das breite Spektrum von Resultaten für die mögliche Entwicklung von Wachstum und Inflation unter verschiedenen Annahmen zu Intensität und Dauer des Schocks sowie zu dessen indirekten Effekten und Zweitrundeneffekten.
Auslöser für den neuerlichen Zinsschritt ist vor allem der anhaltende Inflationsdruck infolge der hohen Energiepreise. Bereits bei ihrer Zinserhöhung im Juni hatte die EZB ausdrücklich auf die inflationären Folgen des Krieges im Nahen Osten verwiesen. Damals prognostizierten die Notenbanker für 2026 eine durchschnittliche Inflation von 3,0 Prozent.
Zuletzt hat sich der Preisdruck erneut verstärkt. Die Inflation im Euroraum stieg im August auf 3,3 Prozent, wobei insbesondere die Energiepreise für den Anstieg verantwortlich waren. Entsprechend eindeutig waren die Erwartungen vor der heutigen Sitzung: In einer Reuters-Umfrage rechneten sämtliche 65 befragten Ökonomen mit einer Anhebung des Einlagensatzes auf 2,50 Prozent.
Entscheidend für die Immobilienmärkte ist das weniger die heutige Erhöhung selbst als die Frage, ob damit der Zinsgipfel erreicht ist. Die Finanzmärkte hatten den heutigen Schritt bereits weitgehend eingepreist. Bei der weiteren Entwicklung gehen die Einschätzungen allerdings auseinander. Die jüngste EZB-Umfrage unter professionellen Prognostikern sah den Einlagensatz zum Jahreswechsel mehrheitlich bei 2,50 Prozent. Andere Marktbeobachter rechnen mittlerweile mit einer weiteren Erhöhung. Deutsche Bank erwartet beispielsweise einen zusätzlichen Zinsschritt im Dezember, womit der Einlagensatz auf 2,75 Prozent steigen würde.
Laut der EZB ist der Ausblick ist nach wie vor mit hoher Unsicherheit behaftet, wobei die Risiken für die Inflation aufwärtsgerichtet und für das Wirtschaftswachstum abwärtsgerichtet seien. In Bezug auf den Energieschock illustriere die von den Fachleuten zusammengestellten aktualisierten Szenarien das breite Spektrum von Resultaten für die mögliche Entwicklung von Wachstum und Inflation unter verschiedenen Annahmen zu Intensität und Dauer des Schocks sowie zu dessen indirekten Effekten und Zweitrundeneffekten.
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AutorStefan Posch
Tags
EZB
Zinserhöhung
inflation
Leitzinsen
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