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Inflation stieg im August auf 3,2 Prozent

Preise für Treibstoffe und Heizöl treiben den Index nach oben

Die Inflation in Österreich hat im August wieder an Fahrt aufgenommen. Wie die Statistik Austria am Donnerstag mitteilte, lag der Verbraucherpreisindex (VPI 2025) bei 103,7 Punkten. Damit stiegen die Preise im Vergleich zum Vorjahresmonat um durchschnittlich 3,2 Prozent. Im Juli hatte die Inflationsrate noch 2,8 Prozent betragen. Gegenüber dem Vormonat Juli kletterte das Preisniveau im August um 0,6 Prozent.

Laut Manuela Lenk, der fachstatistischen Generaldirektorin der Statistik Austria, bestätigte sich damit die Schnellschätzung von Anfang September. Vor allem die Entwicklung bei Treibstoffen und Heizöl sowie der anhaltende Preisdruck im Dienstleistungssektor waren für den Anstieg verantwortlich. Ein entgegengesetzter Trend zeigte sich bei Grundnahrungsmitteln. Hier sorgte die seit Juli geltende Mehrwertsteuersenkung von 10 Prozent auf 4,9 Prozent dafür, dass Lebensmittel im August im Schnitt günstiger waren als im Vorjahr.

Der Bereich Verkehr festigte seine Position als wichtigster Inflationstreiber. Die Teuerung lag hier bei durchschnittlich 7,8 Prozent, was primär auf die massiven Sprünge bei den Treibstoffpreisen zurückzuführen ist. Diesel verteuerte sich im Jahresabstand um 32,6 Prozent, Superbenzin um 18,2 Prozent.

Auch im Bereich Wohnen, Wasser und Energie stieg der Preisdruck auf 3,3 Prozent an (Juli: 2,8 Prozent). Während Heizöl (+48,1 Prozent) und Gas (+7,9 Prozent) deutlich teurer wurden, wirkten die Strompreise mit einem Minus von 10,7 Prozent weiterhin deutlich dämpfend auf die Gesamtinflation. Hier machten sich vor allem die reduzierten Elektrizitätsabgaben, der Erneuerbaren-Förderbeitrag sowie spezielle Sozial- und Sommertarife bemerkbar.

Die Wohnungsmieten stiegen im August um 4,4 Prozent und verharrten damit auf dem Niveau des Vormonats. In der Gastronomie und Beherbergung blieb die Teuerung mit 4,7 Prozent ebenfalls auf einem hohen Stand. Vor allem Restaurantbesuche kosteten deutlich mehr als vor einem Jahr. Im Bereich Freizeit, Sport und Kultur zog die Inflationsrate auf 2,5 Prozent an, was unter anderem an teureren Pauschalreisen (+3,2 Prozent) und Freizeitdienstleistungen lag.

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© Cachalot Media House GmbH - Veröffentlicht am 17. September 2026 - zuletzt bearbeitet am 24. September 2026


SP
AutorStefan Posch
Tags
Manuela Lenk
inflation
Verbraucherpreisindex
Inflationsrate
teuerung
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