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FED senkt Zinsen zum dritten Mal im Jahr
Neuer Zinssenkungszyklus aber nicht geplant
Die US-Notenbank Federal Reserve hat am gestrigen Abend zum dritten Mal in diesem Jahr den Leitzins gesenkt und den Zielkorridor nun auf 3,50 bis 3,75 Prozent festgelegt. Trotz der weiteren Lockerung sendet die Fed ein klares Signal: Ein neuer Zinssenkungszyklus ist nicht geplant. Die Entscheidung markiert vielmehr einen Übergang zu einer deutlich vorsichtigeren, rein datenbasierten Steuerung der Geldpolitik.
In ihrer Dezember-Erklärung stellte die Notenbank klar, dass künftige Schritte ausschließlich von den wirtschaftlichen Rahmenbedingungen abhängen sollen. Fed-Chef Jerome Powell bezeichnete die Entscheidung als „umsichtige Anpassung“ – nicht als Startpunkt einer Serie. Auch die aktualisierte Wirtschaftsprojektion spricht für Zurückhaltung: Die Wachstumsaussichten für 2026 und 2027 wurden leicht angehoben, die Inflationserwartungen moderat gesenkt, und die Arbeitslosenrate bleibt stabil.
Der Median der Leitzinserwartungen verharrt bei 3,6 Prozent für 2025 und 3,4 Prozent für 2026 – was lediglich eine Senkung pro Jahr impliziert. Die langfristigen Erwartungen bleiben bei 3,0 Prozent. Damit signalisiert die Fed: Die größten Inflationsrisiken sind abgebaut, doch weitere Schritte bleiben an strenge Bedingungen geknüpft.
„Dieser Schritt verdeutlicht, dass die Fed davon überzeugt ist, dass die Inflation abkühlt, ohne das Wachstum zu beeinträchtigen, und gleichzeitig hohe Hürden für weitere Zinssenkungen setzt“, sagt Daniel Siluk, Portfolio Manager und Head of Global Short Duration and Liquidity bei Janus Henderson Investors. Die USA steuern laut Siluk in ein „Wait-and-See“-Jahr 2026, geprägt von gedrosseltem Tempo und einer uneinigen FOMC-Kommission.
Mit Blick auf das kommende Jahr bleibt die Fed damit auf Kurs einer abwartenden, eng am Datenfluss orientierten Geldpolitik. Für die Märkte bedeutet das vorerst Klarheit: Zinssenkungen sind möglich – aber nur, wenn die Konjunkturentwicklung sie zwingend rechtfertigt.
In ihrer Dezember-Erklärung stellte die Notenbank klar, dass künftige Schritte ausschließlich von den wirtschaftlichen Rahmenbedingungen abhängen sollen. Fed-Chef Jerome Powell bezeichnete die Entscheidung als „umsichtige Anpassung“ – nicht als Startpunkt einer Serie. Auch die aktualisierte Wirtschaftsprojektion spricht für Zurückhaltung: Die Wachstumsaussichten für 2026 und 2027 wurden leicht angehoben, die Inflationserwartungen moderat gesenkt, und die Arbeitslosenrate bleibt stabil.
Der Median der Leitzinserwartungen verharrt bei 3,6 Prozent für 2025 und 3,4 Prozent für 2026 – was lediglich eine Senkung pro Jahr impliziert. Die langfristigen Erwartungen bleiben bei 3,0 Prozent. Damit signalisiert die Fed: Die größten Inflationsrisiken sind abgebaut, doch weitere Schritte bleiben an strenge Bedingungen geknüpft.
„Dieser Schritt verdeutlicht, dass die Fed davon überzeugt ist, dass die Inflation abkühlt, ohne das Wachstum zu beeinträchtigen, und gleichzeitig hohe Hürden für weitere Zinssenkungen setzt“, sagt Daniel Siluk, Portfolio Manager und Head of Global Short Duration and Liquidity bei Janus Henderson Investors. Die USA steuern laut Siluk in ein „Wait-and-See“-Jahr 2026, geprägt von gedrosseltem Tempo und einer uneinigen FOMC-Kommission.
Mit Blick auf das kommende Jahr bleibt die Fed damit auf Kurs einer abwartenden, eng am Datenfluss orientierten Geldpolitik. Für die Märkte bedeutet das vorerst Klarheit: Zinssenkungen sind möglich – aber nur, wenn die Konjunkturentwicklung sie zwingend rechtfertigt.
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AutorStefan Posch
Tags
2025
Leitzins
inflation
USA
Fed
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