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Firmenpleiten steigen weiter in Österreich
Heuer 6.857 Unternehmen insolvent
Die Zahl der Firmeninsolvenzen ist in Österreich 2025 erneut gestiegen. Laut KSV1870 mussten heuer 6.857 Unternehmen Insolvenz anmelden, ein Plus von 4,1 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Trotz der höheren Fallzahl sanken die vorläufigen Passiva um 55,8 Prozent auf rund 8,38 Milliarden Euro, weil 2025 deutlich weniger Großinsolvenzen auftraten. Die größte Pleite betrifft die Signa Prime Capital Invest GmbH mit Passiva von 870 Millionen Euro. Die Zahl der betroffenen Mitarbeiter fiel um 27,7 Prozent auf 21.400 Personen, während die Zahl der Gläubiger um 8,2 Prozent auf 54.400 anstieg.
„Das Insolvenzaufkommen ist auch im historischen Vergleich unverändert hoch und eine Abflachung der Kurve steht unmittelbar nicht bevor“, sagt MMag. Karl-Heinz Götze, MBA, Leiter KSV1870 Insolvenz. 19 Firmen pro Tag schlitterten im Jahresschnitt in die Pleite. Besonders problematisch bleibt der hohe Anteil nicht eröffneter Verfahren: Über 2.600 Fälle (+8,5 %) scheiterten mangels Kostendeckung, was 38 Prozent aller Pleiten ausmacht. „Wird ein Insolvenzfall nicht eröffnet, ist eine professionelle Aufarbeitung unmöglich. Der Betrieb muss geschlossen werden, alle Arbeitsplätze gehen verloren und die Gläubiger sehen keinen einzigen Euro“, warnt Götze.
Die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen setzen viele Unternehmen weiter unter Druck. Hohe Inflation seit Ende 2024, schwache Kaufkraft und steigende Kosten verschlechtern die Bonität zahlreicher Betriebe. „Immer mehr Unternehmen gleiten aufgrund der stagnierenden Wirtschaftslage in Richtung Mittelmaß ab, wodurch auch deren Ausfallrisiko steigt“, analysiert Mag. Ricardo-José Vybiral, MBA, CEO der KSV1870 Holding AG. Zwar sinken die Top-Ratingklassen erneut, dennoch bleibe die Mehrheit der Firmen solide aufgestellt.
Die meisten Insolvenzen betrafen 2025 den Handel (1.208 Fälle), gefolgt von der Bauwirtschaft (1.089 Fälle) und Gastronomie/Beherbergung (807 Fälle). Besonders stark fällt der Zuwachs im Grundstücks- und Wohnungswesen aus: 458 Fälle bedeuten ein Plus von 38 Prozent. Die anhaltenden Herausforderungen in der Bauwirtschaft – von einer schwachen Auftragslage bis zu hohen Kosten – wirken sich zunehmend auf den gesamten Immobiliensektor aus.
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„Das Insolvenzaufkommen ist auch im historischen Vergleich unverändert hoch und eine Abflachung der Kurve steht unmittelbar nicht bevor“, sagt MMag. Karl-Heinz Götze, MBA, Leiter KSV1870 Insolvenz. 19 Firmen pro Tag schlitterten im Jahresschnitt in die Pleite. Besonders problematisch bleibt der hohe Anteil nicht eröffneter Verfahren: Über 2.600 Fälle (+8,5 %) scheiterten mangels Kostendeckung, was 38 Prozent aller Pleiten ausmacht. „Wird ein Insolvenzfall nicht eröffnet, ist eine professionelle Aufarbeitung unmöglich. Der Betrieb muss geschlossen werden, alle Arbeitsplätze gehen verloren und die Gläubiger sehen keinen einzigen Euro“, warnt Götze.
Die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen setzen viele Unternehmen weiter unter Druck. Hohe Inflation seit Ende 2024, schwache Kaufkraft und steigende Kosten verschlechtern die Bonität zahlreicher Betriebe. „Immer mehr Unternehmen gleiten aufgrund der stagnierenden Wirtschaftslage in Richtung Mittelmaß ab, wodurch auch deren Ausfallrisiko steigt“, analysiert Mag. Ricardo-José Vybiral, MBA, CEO der KSV1870 Holding AG. Zwar sinken die Top-Ratingklassen erneut, dennoch bleibe die Mehrheit der Firmen solide aufgestellt.
Die meisten Insolvenzen betrafen 2025 den Handel (1.208 Fälle), gefolgt von der Bauwirtschaft (1.089 Fälle) und Gastronomie/Beherbergung (807 Fälle). Besonders stark fällt der Zuwachs im Grundstücks- und Wohnungswesen aus: 458 Fälle bedeuten ein Plus von 38 Prozent. Die anhaltenden Herausforderungen in der Bauwirtschaft – von einer schwachen Auftragslage bis zu hohen Kosten – wirken sich zunehmend auf den gesamten Immobiliensektor aus.
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AutorStefan Posch
Tags
KSV1870
Insolvenz
Österreich
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