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Fragen sie den Immobilienexperten - Mag. Franz Pöltl Frics
Das Comeback des Zinshauses
Wenn wir auf die Zeit zwischen Sommer 2022 und Sommer 2025 zurückblicken, sehen wir eine Phase, in der Zinshausinvestoren stark unter Druck gerieten. Die vor Einleitung der Zinsschritte der EZB fast ausschließlich aus Wertsteigerungsüberlegungen gekauften historischen Häuser lieferten plötzlich oftmals einen negativen Cashflow. Darüber hinaus hat die Branche das niedrige Zinsniveau vor 2022 in der Regel nicht durch entsprechende Fixzinsvereinbarungen eingefroren, sondern überwiegend variabel finanziert.
Damit war der Hype auf dem Zinshausmarkt vorbei. Banken forderten mehr Eigenmittel, und die Preise begannen zu fallen. Seitens der Politik wurden Indexierungen ausgesetzt und damit das Produkt Zinshaus finanziell „noch“ unattraktiver gemacht.
Nach nunmehr fast drei Jahren, in denen im Zinshausbereich wenig Bewegung war, kommt wieder Leben in die Szene. Das Produkt Zinshaus ist abseits der Zins- und Kapitalmarktturbulenzen eine gefragte Veranlagungsform. Die ersten, die zurückkamen, waren die „Parifizierer“, da die Wohnungspreise nicht gefallen, sondern weiter leicht gestiegen sind. Auch Privatinvestoren erkannten, dass der Preisrückgang für liquide Marktteilnehmer eine Chance darstellt, die es in dieser Form schon lange nicht mehr gegeben hat. Insbesondere innerhalb des Gürtels werden wieder Zinshäuser verkauft, die vor 2022 nicht verfügbar waren und das zu Preisen, bei denen eine vernünftige Fremdkapitalquote bedienbar ist.
Aktuell beobachten wir einen Rebound im Zinshausbereich, der lage- und qualitätsabhängig wieder Nachfrage in den Markt bringt. Natürlich geschieht das nicht von heute auf morgen. Wir verzeichnen jedoch eine langsame, stetige Aufwärtsbewegung, die den Markt wieder in Richtung Gleichgewicht führen wird.
Mag. Franz Pöltl FRICS,
Geschäftsführender Gesellschafter
EHL Investment Consulting GmbH
Damit war der Hype auf dem Zinshausmarkt vorbei. Banken forderten mehr Eigenmittel, und die Preise begannen zu fallen. Seitens der Politik wurden Indexierungen ausgesetzt und damit das Produkt Zinshaus finanziell „noch“ unattraktiver gemacht.
Nach nunmehr fast drei Jahren, in denen im Zinshausbereich wenig Bewegung war, kommt wieder Leben in die Szene. Das Produkt Zinshaus ist abseits der Zins- und Kapitalmarktturbulenzen eine gefragte Veranlagungsform. Die ersten, die zurückkamen, waren die „Parifizierer“, da die Wohnungspreise nicht gefallen, sondern weiter leicht gestiegen sind. Auch Privatinvestoren erkannten, dass der Preisrückgang für liquide Marktteilnehmer eine Chance darstellt, die es in dieser Form schon lange nicht mehr gegeben hat. Insbesondere innerhalb des Gürtels werden wieder Zinshäuser verkauft, die vor 2022 nicht verfügbar waren und das zu Preisen, bei denen eine vernünftige Fremdkapitalquote bedienbar ist.
Aktuell beobachten wir einen Rebound im Zinshausbereich, der lage- und qualitätsabhängig wieder Nachfrage in den Markt bringt. Natürlich geschieht das nicht von heute auf morgen. Wir verzeichnen jedoch eine langsame, stetige Aufwärtsbewegung, die den Markt wieder in Richtung Gleichgewicht führen wird.
Mag. Franz Pöltl FRICS,
Geschäftsführender Gesellschafter
EHL Investment Consulting GmbH
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AutorFranz Pöltl
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